Juju hat kürzlich die angeblich fehlende Anerkennung für die "Pionierarbeit" von SXTN eingefordert. Sie und Nura hätten dem feministischen Rap in Deutschland schließlich einen vorher nie dagewesenen Impact gegeben. Das einst beste Team gibt es zwar in seiner alten Form nicht mehr, aber dennoch hatte Nura den Post von Juju auf Instagram überraschenderweise geteilt. Wer dahinter eine Annäherung vermutet, liegt aber wohl daneben. Nura hat nämlich noch einmal nachgelegt und sich ein wenig kryptisch über mangelnde Dankbarkeit ausgelassen.
Nura: "Wo ist mein Dank?"
In einer eigenen Instagram-Story wendet sich Nura erneut dem Thema "haqq" zu. Sie lenkt den Fokus also noch einmal gesondert auf die Frage nach der Gerechtigkeit. Im Zuge dessen beschäftigt sie, wo eigentlich der Dank an sie geblieben sei. Dazu ergänzt Nura, dass es leicht sei, eigene Leistungen hervorzuheben. Sobald es sich um Wertschätzung für andere drehe, soll diese Leichtigkeit jedoch dahin sein.
"Es ist immer so einfach davon zu sprechen wie man anderen Menschen den Weg freigeschaufelt hat und selber nicht weiß wo man den Dank zu lassen hat." [sic!]
Ob die Rapperin bei ihren Worten Juju im Hinterkopf gehabt haben könnte, geht aus dem Text nicht konkret hervor. Auf jeden Fall sieht Nura ein paar Lines ihrer früheren SXTN-Partnerin als geeignete musikalische Untermalung für ihren Beitrag. Und zwar läuft hier der Anfang von Jujus Part auf dem Track "Kein Geld". Dort schildert die Berlinerin, wie es sich anfühlt, broke zu sein. Der Song ist auf der ersten SXTN-EP "Asozialisierungsprogramm" (2016) zu finden. Sie bildete den Startschuss für einige (gemeinsame) überaus erfolgreiche Jahre.
Juju hat bisher nicht öffentlich auf die Story von Nura reagiert. Ihre Sicht auf die SXTN-Trennung gab es 2019 bei uns im Interview. Hier kannst du den entsprechenden Ausschnitt sehen:
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