Nach Bekenntnis zu Donald Trump: Kanye West bekommt Gegenwind aus der Szene
Polo G

<p>Kanye Wests Twitter-Comeback hat für einiges an Aufsehen gesorgt. Er <a href="http://hiphop.de/magazin/news/kanye-west-zerbombt-twitter" target="_blank">kündigte diverse Releases an</a> - unter anderem ein <a href="http://hiphop.de/magazin/news/kanye-west-kuendigt-neues-von-ihm-produziertes-nas-album-an-312214" target="_blank">neues Nas-Album</a>. Doch die Freude in der Rapwelt hielt nicht lange. Denn wenige Tage später bekannte sich Kanye West auf Twitter erneut zu Donald Trump. Daraufhin distanzierten sich verschiedene Artists wie J. Cole, Kendrick Lamar, Travis Scott und andere von Kanye.&nbsp;</p><p>Es müsse niemand mit Trump übereinstimmen. Das würde ihn aber nicht dazu bringen, Trump nicht mehr zu lieben, so Kanye West auf Twitter. Er bezeichnete ihn außerdem als seinen Bruder, wies allerdings daraufhin, dass er nicht mit allem übereinstimme, was eine Person tue. Das mache aus uns Individuen, die das Recht auf freie Gedanken hätten:

<blockquote class="embedly-card" data-card-key="19d7ae2f15034209906f14344979a2e8" data-card-type="article"><h4><a href="https://twitter.com/kanyewest/status/989179757651574784?tfw_creator=16barsde&tfw_site=16barsde&ref_src=twsrc%5Etfw&ref_url=http%3A%2F%2Fwww.16bars.de%2Fnewsartikel%2F233304%2Fkendrick-lamar-rihanna-travi-scott-uvm-distanzieren-sich-von-kanye-west%2F">KANYE WEST on Twitter</a></h4><p>You don't have to agree with trump but the mob can't make me not love him. We are both dragon energy. He is my brother. I love everyone. I don't agree with everything anyone does. That's what makes us individuals. And we have the right to independent thought.</p></blockquote>
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</p><p></p><p>Es folgten noch einige weitere Tweets, in denen Kanye Trumps Tweets retweetete oder Obama kritisierte, da sich unter ihm nichts getan hätte. Implizit lässt sich auch das als Bekenntnis zu Trump lesen:</p><p></p><p>

<blockquote class="embedly-card" data-card-key="19d7ae2f15034209906f14344979a2e8" data-card-type="article-full"><h4><a href="https://twitter.com/kanyewest/status/989232654707912704">KANYE WEST on Twitter</a></h4><p>https://t.co/YyUw0mCKov</p></blockquote>
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<blockquote class="embedly-card" data-card-key="19d7ae2f15034209906f14344979a2e8" data-card-type="article-full"><h4><a href="https://twitter.com/kanyewest/status/989267539464044544">KANYE WEST on Twitter</a></h4><p>https://t.co/WMufnBTw8q</p></blockquote>
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<blockquote class="embedly-card" data-card-key="19d7ae2f15034209906f14344979a2e8" data-card-type="article"><h4><a href="https://twitter.com/kanyewest/status/989272340432240641">KANYE WEST on Twitter</a></h4><p>Obama was in office for eight years and nothing in Chicago changed.</p></blockquote>
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</p><p>Das Bekenntnis zu seinem "Bruder" Donald Trump, der sich immer wieder rassistisch über verschiedene Minderheiten ausgelassen hatte, kam in großen Teilen der Rapwelt allerdings nicht an. Acts wie Travis Scott, Kendrick Lamar, Pusha T oder 2Chainz <a href="https://www.pedestrian.tv/entertainment/kanye-west-tweets-celebrities-unfollowed-him-on-twitter/" target="_blank"><span>entfolgten Kanye daraufhin auf Twitter</span></a>. Auch außerhalb der Rapwelt taten einige einflussreiche Acts der Musikszene es den Rappern gleich. Justin Bieber, Rihanna, Katy Perry oder Ariana Grande gehören nicht mehr zu den fast 28 Millionen Menschen, die Kanye auf Twitter folgen. Der Move ist zwar keine explizite Stellungnahme, lässt sich im Twitter-Kontext allerdings als klare Ablehnung gegenüber Kanyes Tweets zum Thema Trump deuten. J. Cole twitterte außerdem:</p><p></p><p></p><p></p>

<blockquote class="embedly-card" data-card-key="19d7ae2f15034209906f14344979a2e8" data-card-type="article"><h4><a href="https://twitter.com/JColeNC/status/989231092145287168?tfw_creator=16barsde&tfw_site=16barsde&ref_src=twsrc%5Etfw&ref_url=http%3A%2F%2Fwww.16bars.de%2Fnewsartikel%2F233304%2Fkendrick-lamar-rihanna-travi-scott-uvm-distanzieren-sich-von-kanye-west%2F">J. Cole on Twitter</a></h4><p>These are our heroes" - @nas</p></blockquote>
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<p></p>

Mit dem Tweet spielt J. Cole, der bereits im vergangenen Jahr auf dem Track "False Prophets" gegen Kanye geschossen hatte, auf einen Titel von Nas aus dem Jahr 2004 an. Für J. Cole ist Nas ein besonderes Vorbild. Es scheint J. Cole aus der Sicht des Nas-Fans, der er immer noch zu sein scheint, zu stören, dass ein Trump-Supporter wie Kanye West das kommende Nas-Album produziert.

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