Nach Capital Bras Abgang: Auch Samra offenbar nicht mehr bei EGJ

Bis gestern Abend war EGJ noch die Gang – nun lichten sich die Reihen beim geschichtsträchtigen Label. Nachdem Capital Bra seinen Abschied publik machte, scheint auch Samra nicht mehr mit Bushido zusammenzuarbeiten.

YouTuber Mois berichtet von Samras Ausstieg

Mois gilt als bestens vernetzt und taucht immer wieder neben deutschen Rapstars auf. Für ihn sei Capital Bra ein "sehr guter Freund". Durch dieses enge Verhältnis zu Capital stehe er auch in Kontakt zu Samra. Er habe sich mit den Künstlern unterhalten und könne versichern, dass sie "da raus sind" (Minute 09:00 – hier zum Video).

"Capi ist ein sehr guter Freund von mir. Auch mit Samra habe ich Kontakt. [...] Ich kann nach meinem privaten Gespräch vorwegnehmen, dass die [Capital Bra, Samra] da raus sind. Also gibt es EGJ eigentlich nicht wirklich mehr."

Capital Bra & Samra: "F*ck 31er" als Abschiedsgruß

Die Trennung von ersguterjunge kam zwar überraschend – die Kombination von Samra und Capital Bra auf dem Beat von Bushidos Track "Nie wieder" jedoch nicht. Schon vor ein paar Tagen fragte Capital Bra bei Bushido nach, ob er den Beat verwenden dürfe.

Es ist anzunehmen, dass Samra und Capital Bra nicht geplant hatten, den finalen Track an den EGJ-Boss richten. In "F*ck 31er" kommen auch keine Namen vor. Die Strophen bieten zudem keinerlei Anlass, von einem Disstrack auszugehen.

Der Hinweis auf den sogenannten "Judas-Paragraphen" im Titel macht aber deutlich, dass sich Samra und Capital Bra wohl an ihren ehemaligen Chef wenden. Capital Bra wirft Bushido schließlich vor, dass dieser mit der Polizei kooperiere.

Samra und Capital Bra konnten das wohl nicht hinnehmen. Sie werden ihre Karriere nun auf anderen Wegen fortsetzen. Beide gehören zu den heißesten Acts, die Deutschrap aktuell zu bieten hat. Sowohl Capital Bra als auch Samra triumphierten erst kürzlich bei den Hiphop.de Awards 2018.

Mit oder ohne EGJ: Warum Capital Bra einzigartig ist - Hiphop.de Awards

Bratans, Bratinas, ihr wisst es. 2018 hat kein Weg an Capital Bra vorbeigeführt, der sowohl mit Team Kuku als auch mit ersguterjunge die Charts und die Schlagzeilen dominieren konnte. Auch wenn seine Zukunft seit gestern in den Sternen steht, ist sein herausragendes Jahr 2018 in Stein gemeißelt.

Wie der junge Bushido? Was Samra zum Newcomer des Jahres macht - Hiphop.de Awards 2018

Ein gottverdammter Rohdiamant: Samra hat sich bei Voting von Fans und Jury gegen alle Konkurrenten 2018 durchgesetzt und tritt als Preisträger in dieser Kategorie bei den Hiphop.de Awards in die Fußstapfen von Künstlern wie Haftbefehl, MoTrip, Shindy, Nimo und RIN.

Capital Bra verlässt EGJ & packt über Bushido aus

Capital Bra meldet sich überraschend auf Instagram zu Wort, um ein Statement zu seinem wohl ehemaligen Labelchef Bushido auszupacken. Er erzählt, Bushido würde intensiv mit der Polizei zusammenarbeiten und dadurch Leute ins Gefängnis bringen. Außerdem habe Samra zuletzt Bushidos Texte geschrieben. Als Folge möchte Capital Bra nicht mehr mit dem EGJ-Boss zusammenarbeiten.

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Netflix-Doku über Bushido anscheinend von Marcus Staiger bestätigt

Netflix-Doku über Bushido anscheinend von Marcus Staiger bestätigt

Von David Molke am 19.02.2020 - 16:32

Dass Netflix und Bushido gemeinsam an einer Doku über den Berliner Rapper arbeiten sollen, wird schon eine ganze Weile gemunkelt. Bisher wurde da aber noch nichts angekündigt, offiziell sind das also alles erstmal nur Gerüchte. Hier kommt Marcus Staiger ins Spiel, der in seinem Podcast mit Mauli quasi im Vorbeigehen bestätigt, dass er an der Netflix-Doku über Bushido beteiligt ist.

Marcus Staiger bestätigt: Bushido arbeitet an einer Netflix-Doku

Darum geht's: Bisher gab es in erster Linie die Aussage von Fler, dass Bushido und Peter Rossberg gemeinsam an einer Netflix-Doku über Bushido arbeiten. Das machte vor fast genau einem Jahr zum ersten Mal die Runde und deckte sich auch mit dem, was wir an Informationen dazu gehört haben.

Bushido arbeitet offenbar an einer Netflix-Serie

Bushido, Peter Rossberg sowie der "Bild-Chef" und Netflix sollen an einer gemeinsamen Serie arbeiten...

In der aktuellen Ausgabe des Podcasts "Die wundersame Rapwoche mit Mauli und Staiger" war am Samstag nicht nur Veedel K zu Gast, sondern es wurde ganz zum Schluss auch noch über die Bushido-Doku auf Netflix gesprochen. Beziehungsweise in erster Linie darüber, ob Marcus Staiger daran jetzt mitwirkt.

Was macht Staiger? Ursprünglich sollte der Royal Bunker-Gründer und Ex-rap.de-Chefredakteur Marcus Staiger wohl sogar die gesamte "Redaktion" bei der Bushido-Doku von Netflix übernehmen. Dieses Angebot hat er aber laut eigener Aussage abgelehnt. Stattdessen sei er nur noch als Interviewpartner Teil der Doku.

Auf die Frage von Mauli hin, ob Staiger in der Netflix-Doku von Bushido dabei sei, antwortet er:

"Ich bin da aufgetreten, ich habe ein Interview dort gemacht."

Daraufhin wundert sich Staiger darüber, dass die meisten Reaktionen darauf so enttäuscht ausfallen würden. Mauli erklärt daraufhin, das Geld dafür stünde Staiger zu. Der erklärt im Anschluss daran, dass er tatsächlich gar kein Geld dafür bekommen habe.

"Das Angebot war ja, die Redaktion für diesen Film zu übernehmen. Das habe ich nicht gemacht. Aber als Interviewpartner habe ich mich zur Verfügung gestellt."

Die Stelle findet ihr hier im Podcast ungefähr ab dem Zeitpunkt 1:30:00:

Jetzt ist es also mehr oder wengier offiziell: Allem Anschein nach entsteht tatsächlich ein Netflix-Dokumentarfilm über das Leben von Bushido. Der war zuletzt unter anderem wegen seines Rechtsstreits mit Arafat Abou-Chaker in den Schlagzeilen. Angeblich soll seine Villa in Kleinmachnow wohl zwangsversteigert werden.

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