Der Oldschool-Rapper Mystikal hat sich bei einer Gerichtsanhörung am Dienstag der Vergewaltigung schuldig bekannt. Der 55-Jährige, der mit bürgerlichem Namen Michael Lawrence Tyler heißt, soll am 30. Juli 2022 eine Frau sexuell und körperlich misshandelt haben.
Vergewaltigung: Mystikal bekennt sich vor Gericht schuldig
Besagtes Schuldbekenntnis wurde im Rahmen eines Deals eingereicht und soll den erwarteten Strafrahmen erheblich reduzieren. Ursprünglich wurde er nämlich wegen Vergewaltigung ersten Grades angeklagt, was in Louisiana automatisch eine lebenslange Freiheitsstrafe bedeutet. Durch den Deal sieht er sich nun lediglich mit einer Verurteilung wegen Vergewaltigung dritten Grades konfrontiert, die bis zu 20 Jahre Haft nach sich zieht.
Im Sommer 2022 soll Mystikal einer Frau die Schlüssel entwendet und sie gegen ihren Willen eingesperrt haben. Danach habe er sie körperlich misshandelt und im Anschluss vergewaltigt. Das Opfer hat Berichten zufolge zahlreiche Wunden und Schnitte davongetragen. Darüber hinaus hat die Polizei einige ihrer Braids, einen Ohrring und einen gebrochenen Fingernagel in der Wohnung von Mystikal sicherstellen können.
Insgesamt sieht sich der Rapper mit zehn Anklagepunkten konfrontiert, darunter Vergewaltigung, körperliche Misshandlung und Freiheitsberaubung. Im Juni steht der Termin zur Verurteilung und Festlegung des Strafmaßes an.
Mystikal: Mehrere Haftstrafen wegen sexueller Misshandlung
Es ist nicht das erste Mal, dass Mystikal eine Frau vergewaltigt haben soll. So bekannte er sich 2003 der sexuellen Misshandlung schuldig. Damals soll er seine Friseurin gemeinsam mit zwei Bodyguards erpresst und dann zu sexuellen Handlungen gezwungen haben. Er verbrachte sechs Jahre in Haft und wurde 2010 entlassen. Allerdings wurde er schon einige Jahre später wegen Vergewaltigung ersten Grades und Entführung zweiten Grades erneut angeklagt. Besagte Klagepunkte wurden im Dezember 2020 aufgrund neu aufgetauchter Beweise jedoch fallengelassen.
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