Mutig: Wie The Game einfach Dr. Dres Rat ignorierte

Du musst schon Eier haben, um einen Rat von Dr. Dre einfach zu ignorieren. Auf der anderen Seite tut das Game vielleicht auch mal ganz gut, auf sich selbst zu hören.

Dieser Tage droppte der Westcoast MC einfach mal sein Doppelalbum The Do***entary 2 – streng genommen zwei einzelne Alben – an zwei aufeinanderfolgenden Wochen. Soundtechnisch hat es mehr oder weniger funktioniert, und auch finanziell scheint sich die Entscheidung für Game gelohnt zu haben.

Hätte Game allerdings auf seineng großen Mentor Dre gehört, wäre das Sequel zu The Do***entary wohl viel magerer ausgefallen. Denn der Doc habe ihm wohl geraten, lediglich ein kurzes, kompaktes Album zu veröffentlichen. 

"He said I shouldn't make it a double-disc. He said 'You should give people 10 to 12 songs because their attention span is so short. The longer you draw it out, people start to get bored.' But I did it anyway," so Game in der neuen Ausgabe der billboard.

Mit der Aufmerksamkeitsspanne mag Dre gar nicht so Unrecht haben. Die 37 Tracks, die Game nun auf uns losgelassen hat, harmonieren dennoch auf Spielfilmlänge ganz gut miteinander.

Vergangene Woche konnte der erste Teil des Albums auf Platz 2 der amerikanischen Charts landen. Den Top Spot hat Game eine Popdiva ganz knapp weggeschnappt.

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In der überschrift steht "warum" Game das gemacht habe. Über seine Gründe steht aber nichts im Artikel.

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Dr. Dres "The Chronic" ins National Recording Registry aufgenommen

Dr. Dres "The Chronic" ins National Recording Registry aufgenommen

Von Michael Rubach am 26.03.2020 - 17:21

Dr. Dre ist extrem reich, einer der bedeutendsten Produzenten der Hiphop-Historie und nun mit seinem Album "The Chronic" Teil des Verzeichnisses US-amerikanischer Ton-Dokumente. In das sogenannte National Recording Registry gelangt jedes Jahr nur eine handverlesene Auswahl von etlichen Vorschlägen.

Dr. Dres "The Chronic" ist amerikanisches Kulturgut

Das 1992 erschienene Album ist eines von 25 Werken, das neu in diesem elementaren Tonverzeichnis landet. Über 800 Möglichkeiten standen dieses Jahr zur Diskussion. Ein Experten-Gremium hat darüber entschieden, welche der Tonaufnahmen fortan in der Library of Congress zu finden sind.

In das National Recording Registry werden nur Dokumente aufgenommen, die "kulturell, historisch oder ästhetisch wichtig sind oder über das Leben in den Vereinigten Staaten informieren oder dieses reflektieren", wie es auf der Website der Library of Congress heißt. G-Funk aus den frühen Neunzigern ist nun dabei.



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Classics!!!

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Doch zu den Neuankömmlingen zählt nicht nur Musik. Dieses Jahr fügte man beispielsweise die Aufzeichnung eines legendären Baseballspiels dem Verzeichnis hinzu. Einer Vertreterin der Library of Congress bezeichnete die diesjährigen Picks als die "ultimative 'Stay at Home' Playlist". Neben Dr. Dre sind noch Tina Turners Album "Privat Dancer" oder der Disco-Hit "Y.M.C.A" neu dabei.


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