Im Januar 2025 hat Moses Pelham seine aktive Rap-Karriere mit dem Release seines finalen Albums "Letzte Worte" nach 35 Jahren an den Nagel gehängt – eigentlich. In der neuen Ausgabe des "Ich nehm' das Gleiche"-Podcasts der Badischen Neuesten Nachrichten gibt der 3p-Chef jedoch offen zu: Trotz Rap-Rente arbeitet er weiter an neuer Musik. Das Ganze hat jedoch einen Haken.
Moses Pelham: "Es muss ein Anfang und ein Ende geben"
Moses Pelham produziert zwar weiterhin neue Songs, jedoch ausschließlich für private Zwecke. Das Musikmachen sei selbst ohne aktive Rap-Karriere immer noch ein Hobby von ihm. Denn das Schreiben von neuer Musik und Texten habe für ihn einen therapeutischen Zweck: In diesen Stücken sammle Moses Pelham "Eindrücke, Gefühle" und "Auseinandersetzungen mit bestimmten Gefühlen". Ohne dieses kreative Outlet würde er selbst nach dem Karriereende "sehr ungerne" weiterleben.
Ein musikalisches Comeback in der Zukunft kommt für Moses Pelham eigentlich nicht infrage. Dennoch schließt der Frankfurter nicht aus, dass es vielleicht irgendwann mal "etwas als Zugabe gibt", was er "unbedingt rausbringen" wolle. "Dann ist es halt so", so Moses Pelham im Interview. Dennoch sei er mit seinem Karriereende und der Art und Weise seines Abgangs "vollends zufrieden". Es sei dem Ex-Rapper wichtig gewesen, dass er mit "Letzte Worte" seinem musikalischen Werk noch "im vollen Besitz" seiner Kräfte einen Schlussstrich verpasst hat. Deswegen setze sich das Album thematisch auch hauptsächlich mit seinem Karriereende auseinander.
"Die meisten Leute machen eine letzte Platte und merken erst fünf Jahre später, dass es ihre letzte Platte war [...] Es muss einen Anfang und ein Ende geben. Und zwar ein selbstbestimmtes Ende [...] Das ist für das Werk unfassbar wichtig."
Das ganze Interview könnt ihr euch hier anschauen. Ab 07:57 geht es um das Ende von Moses Pelhams Rapper-Laufbahn:
Mit einem Aspekt seiner Karriere muss sich Moses Pelham aber weiterhin beschäftigen. Der Rechtsstreit um das Kraftwerk-Sample auf "Nur Mir" dauert seit 26 Jahren weiterhin an. Vor Kurzem hat der BGH ein Urteil in dem Fall gefällt. Mehr dazu könnt ihr hier lesen:
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