Mord an Jam Master Jay bleibt auch nach 15 Jahren ungeklärt

Am 30. Oktober – also morgen – jährt sich der tragische Tod von Jam Master Jay bereits zum fünfzehnten Mal. Er wurde vor 15 Jahren in seinem Studio in Queens erschossen. Aber auch heutzutage kennen die genauen Umstände nur die Wenigsten – und der Mörder ist bisher davongekommen.

Das bleibt wohl auch erst einmal so: Die Polizei hat den Fall nun offiziell als ungelösten Cold Case zu den Akten gelegt, wie Associated Press berichtet.

Demnach werden wohl auch in Zukunft keine Anstrengungen mehr unternommen, den Mord an Jason Mizell aka Jam Master Jay von Run-D.M.C. noch aufzuklären. Die Angehörigen wollen über die ganze Sache offenbar am liebsten gar nicht mehr sprechen, ein Freund der Familie scheint die Hoffnung allerdings noch nicht vollständig aufgegeben zu haben:

"Es ist nicht für das Auge des Gesetzes gelöst, aber die Straße spricht immer."

Ein Cousin glaubt, dass sich die Zeugen wohl nie zu der Nacht äußern werden, in der Jam Master Jay offenbar erschossen wurde, da sie sich bei einer Aussage möglicherweise selbst belasten würden.

After 15 years, probe into slaying of Run-DMC star goes cold

NEW YORK (AP) - A mural of Run-DMC's Jam Master Jay, his arms crossed in defiance, looms over the hallway of the Queens recording studio where he was shot to death 15 years ago. The memorial gives no hint of a disturbing footnote to the DJ's tale of fame and misfortune: The killer, so far, has gotten away with it.

Murder of Jam Master Jay Officially Ruled a Cold Case

New York City police detectives confirm no new leads have been produced in the 15 years since Jam Master Jay was slain.

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Pop Smoke: Neue Details zum Mord bekannt
Tod

Pop Smoke: Neue Details zum Mord bekannt

Von Michael Rubach am 20.02.2020 - 11:10

UPDATE vom 20. Februar:

Wie TMZ nun unter Berufung auf das Material der Überwachungskameras berichtet, steht der Tod von Pop Smoke womöglich nicht in Zusammenhang mit einem Raubüberfall. Stattdessen würden die Bilder auf eine gezielte Tötung des Rappers hindeuten. Drei der vier Täter hätten vor dem Haus gewartet, während der mutmaßliche Todesschütze durch die Hintertür hineingelangte. Es gebe laut TMZ bisher keine Anzeichen dafür, dass bei der Tat Wertgegenstände erbeutet worden sind.

Original-Meldung vom 20. Februar:

Bevor Pop Smoke komplett durch die Decke gehen konnte, wurde er gestern bei einem Raubüberfall aus dem Leben gerissen. Langsam kommen weitere Details zum Tatgeschehen ans Tageslicht. Es gibt Hinweise darauf, dass der New Yorker Rapper die Täter versehentlich zu sich geführt haben könnte.

Hat Pop Smoke seine Mörder selbst angelockt?

Es wird vermutet, dass Pop Smoke die Aufmerksamkeit seiner Mörder durch eine unvorsichtige Aktion auf sich gezogen hat. In seiner Facebook-Story leakte er vor dem Verbrechen wohl ohne groß darüber nachzudenken seine Adresse. Er zeigte dort ein paar Geschenk-Tüten von Luxus-Designer Mike Amiri. Dabei war auch die genaue Anschrift seines Aufenthaltsortes gut sichtbar. Diese unüberlegte Handlung könnte ihm zum Verhängnis geworden sein.

Mehr Täter als ursprünglich berichtet

Entgegen erster Berichte wurde Pop Smoke offenbar nicht von zwei, sondern von mindestens vier maskierten Männern überfallen. Das gehe aus Aussagen von Zeugen hervor, welche die Aufnahmen der Überwachungskamera kennen. Des Weiteren heißt es bei TMZ, dass die Alarmanlage des Anwesens nicht angeschaltet gewesen sei.

Kindheitsfreund verteidigt sich gegen Unterstellungen

Mike Dee, der seit Kindheitstagen mit Pop Smoke befreundet war, wehrt sich auf Instagram entschieden gegen Mutmaßungen, er habe seinen Homie gezielt verraten. Auch er hatte die genaue Adresse des Rappers wohl im Vorfeld öffentlich gemacht. In einem Statement schreibt er, dass er nicht ausdrücken könne, wie groß der Schmerz sei, den er gerade fühle. Die Leute sollen sich im Internet nicht zu Ermittlern aufspielen, wenn sie überhaupt nicht wissen, was abgehe.

Es wirkt so, als wäre Pop Smoke durch eine Verkettung mehrerer unglücklicher Umstände ums Leben gekommen. Sein neues Tape "Meet The Woo 2" chartete erst vor wenigen Tagen auf Rang #7 in den Billboard Charts. Viele sahen in dem 20-Jährigen eine frische Version von 50 Cent. Einer hoffnungsollen Karriere wurde ein jähes Ende gesetzt.

Meet The Woo 2 (Deluxe)

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