Mord an Jam Master Jay bleibt auch nach 15 Jahren ungeklärt

Am 30. Oktober – also morgen – jährt sich der tragische Tod von Jam Master Jay bereits zum fünfzehnten Mal. Er wurde vor 15 Jahren in seinem Studio in Queens erschossen. Aber auch heutzutage kennen die genauen Umstände nur die Wenigsten – und der Mörder ist bisher davongekommen.

Das bleibt wohl auch erst einmal so: Die Polizei hat den Fall nun offiziell als ungelösten Cold Case zu den Akten gelegt, wie Associated Press berichtet.

Demnach werden wohl auch in Zukunft keine Anstrengungen mehr unternommen, den Mord an Jason Mizell aka Jam Master Jay von Run-D.M.C. noch aufzuklären. Die Angehörigen wollen über die ganze Sache offenbar am liebsten gar nicht mehr sprechen, ein Freund der Familie scheint die Hoffnung allerdings noch nicht vollständig aufgegeben zu haben:

"Es ist nicht für das Auge des Gesetzes gelöst, aber die Straße spricht immer."

Ein Cousin glaubt, dass sich die Zeugen wohl nie zu der Nacht äußern werden, in der Jam Master Jay offenbar erschossen wurde, da sie sich bei einer Aussage möglicherweise selbst belasten würden.

After 15 years, probe into slaying of Run-DMC star goes cold

NEW YORK (AP) - A mural of Run-DMC's Jam Master Jay, his arms crossed in defiance, looms over the hallway of the Queens recording studio where he was shot to death 15 years ago. The memorial gives no hint of a disturbing footnote to the DJ's tale of fame and misfortune: The killer, so far, has gotten away with it.

Murder of Jam Master Jay Officially Ruled a Cold Case

New York City police detectives confirm no new leads have been produced in the 15 years since Jam Master Jay was slain.

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Neue Informationen zum Polizeieinsatz mit Bushido bei Arafat Abou-Chaker

Neue Informationen zum Polizeieinsatz mit Bushido bei Arafat Abou-Chaker

Von HHRedaktion am 25.06.2019 - 12:57

Gestern kam ein neues Kapitel zur Geschichte von Bushido und Arafat Abou-Chaker hinzu. Bei einem Einsatz der Bauaufsicht mit Polizeibegleitung (aus Gründen) war auch Bushido anwesend, wie einige Bilder zeigen. Die Bild will inzwischen die Hintergründe erfahren haben.

Bushido war laut Bild freiwillig dabei

Bushidos Rolle bei dem Einsatz bleibt zwar weiter unklar. Jedoch hätte der Rapper angeblich gar nicht persönlich erscheinen müssen. Von der Polizei oder Bushido selbst gibt es keine offizielle Stellungnahme zu diesem Thema. Die Bild ordnet seine Anwesenheit wie folgt ein:

"Er kam, sah und provozierte!"

Außerdem geht die Boulevardzeitung weiter ins Detail, was den vermeintlichen Grund für den Einsatz betrifft:

"Nach BILD-Recherchen geht es hauptsächlich um einen unterirdischen Pool- und Wellnessbereich. Experten schätzen, dass der Beauty-Tempel mehr als eine Million Euro gekostet hat. Aber auch ein Pool im Außenbereich und andere Umbauten stehen auf dem Prüfstand. Es droht ein Teilabriss."

Die Vorgeschichte des Streits zwischen Abou-Chaker und Bushido geht mittlerweile gut und gerne anderthalb Jahre zurück. Von der Trennung der ehemaligen Partner wurde erstmals im Januar 2018 berichtet. Nachdem lange Zeit enge geschäftliche Beziehungen zwischen den beiden existiert haben sollen, verlief die Trennung erwartungsgemäß unentspannt. Laut Bild steht Bushido "rund um die Uhr unter Polizeischutz". Es wird vermutet, dass er sonst nicht sicher wäre. Seinen vermeintlichen Blickwinkel auf die Historie mit Abou-Chaker legte Bushido im Song "Mephisto" seines bislang letzten Albums "Mythos" dar:


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