Das livegestreamte Versöhnungsgespräch zwischen Manuellsen, A.B.K und Haikel zieht nach wie vor weite Kreise. Der Stream wurde immerhin von mehr als 40.000 Leuten angeschaut, das VOD des Talks mehr als 800.000 Mal. Unter den Zuschauern sind natürlich auch namhafte Leute, die über ihre eigenen Kanäle ihre Meinungen zu dem Geschehen kundtun – so auch MontanaBlack. An dessen Einschätzung stört sich Manuellsen jedoch, und so liefern sich die beiden in den letzten Tagen einen kleinen Reaction-Schlagabtausch in ihren jeweiligen Streams.
MontanaBlack diskutiert mit Manuellsen über Streitgespräch mit A.B.K & Haikel
Ihren Ursprung hat die Meinungsverschiedenheit wohl in einer Reaktion von MontanaBlack auf ein KuchenTV-Video, in dem der YouTuber den "Sprich Klartext"-Stream zusammenfasst. Im Zuge dieser Reaktion übt Monte immer wieder Kritik an Manus Verhalten, beispielsweise nennt er sein nach dem Stream veröffentlichtes Statement "unreflektiert", gibt aber auch immer wieder zu, dass er Manus Wut gut nachvollziehen könne.
Manuellsen hatte daraufhin in einem eigenen Stream erklärt, dass er es "sehr schade" finde, dass MontanaBlack sich lediglich auf seine Fehler konzentrieren würde und das dem Gespräch vorangegangene Verhalten von A.B.K und Haikel dabei ausgeklammert hätte. Er findet, Monte würde "für seine komischen AfD-Zuschauer" bewusst "alles madig reden", was Manuellsen macht. Auch stört er sich an der Einschätzung, dass er "unreflektiert" sei, schließlich habe der Streamer wohl kaum "Berührungspunkte" mit dieser Art von "Friedensschließung" in seinem Leben und könne sich daher kein ernstzunehmendes Urteil bilden. Für ihn wäre es normal, dass, wenn eine ältere Person zum Frieden aufruft, man diesem Wunsch zumindest Gehör schenkt
"Du hast damit keine Berührungspunkte, weil du bist anders groß geworden als wir. Das ist aber auch nicht schlimm. Das heißt nicht, dass wir besser sind oder du schlechter. Oder du besser und wir schlechter. Das heißt einfach nur, du bist anders groß geworden."
In einer nachfolgenden Reaktion nimmt MontanaBlack dann Bezug darauf, dass er angeblich eine AfD-Zuschauerschaft hätte. Das wolle er gar nicht wirklich kommentieren – das sei "Kindergarten" und "Quatsch mit Soße", so der Streamer. Weiter beanstandet er, dass unter anderem Arafat und Manuellsen immer wieder leicht abfällig von "den Streamern und Reactorn" sprechen. Er ist der Meinung, dass es keinen Unterschied zwischen ihm und streamenden Rappern gebe. Sie alle würden Content machen und seien dementsprechend als Influencer tätig.
@lukas.unfiltered Sprichklartext: Monte vs Manuellsen🤔🏴☠️ #fyp #montanablack #twitchde #manuellsen #deutschrap ♬ Originalton - 𝚄𝙽𝙵𝙸𝙻𝚃𝙴𝚁𝙴𝙳
Manuellsen reagiert daraufhin wieder in einem seiner Streams und erklärt, wenig mit MontanaBlacks Entgegnungen anfangen zu können. Immerhin habe er doch in seinem vorhergehenden Stream ebenfalls bekräftigt, dass er nicht besser sei als Monte. Für ihn gäbe es gar keine richtige Grundlage für einen Streit, auch habe er an einer Auseinandersetzung gar kein wirkliches Interesse. Monte habe nun mal eine extrem große Zuschauerschaft, und wenn dann so über die Friedensschließung gesprochen wird, sei das eben "schädlich, wenn er so über einen redet". Darum habe Manu in Bezug auf MontanaBlacks allererste Reaction einige Aussagen gerade rücken wollen.
Manu gibt Monte Kontra weil der die Story vom Treffen bei Sprich Klartext falsch wiedergibt und auch nie behauptet hat sich für etwas besseres zu halten pic.twitter.com/kC5sXOOolU
— WallaMorghulis (@Der_Walla) January 28, 2026
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