Missbrauchsprozess: R. Kelly schuldig gesprochen

Triggerwarnung: Der folgende Artikel beschäftigt sich mit sexualisierten Gewalthandlungen.

Im Missbrauchsprozess gegen R. Kelly wurde der US-Sänger von einer Jury für schuldig befunden – in sämtlichen Anklagepunkten. Der 54-Jährige war unter anderem wegen sexueller Ausbeutung von Minderjährigen, Bestechung und Kidnapping angeklagt worden. Ihm droht nun eine lange Freiheitsstrafe. Das Urteil wird für den 4. Mai 2022 erwartet.

R. Kelly beteuert weiterhin seine Unschuld

Der Prozess in New York dauerte knapp sechs Wochen. Etwa 50 Zeugen und Zeuginnen wurden in dem Verfahren angehört. R. Kelly soll laut Anklage Mädchen, Frauen und Jungen systematisch missbraucht und ausgebeutet haben. Wie die New York Times berichtet, habe R. Kelly die Entscheidung der Jury ohne Regung zur Kenntnis genommen. Bereits vor elf Jahren stand der RnB-Star wegen des Vorwurfs der Herstellung von Kinderpornografie vor Gericht. Damals endete das Verfahren mit einem Freispruch.

R. Kellys Anwalt hatte im aktuellen Prozess laut tagesschau.de versucht, den RnB-Star als Opfer von "ausgedachten Geschichten und ausgeschmückten Erzählungen über Misshandlungen" darzustellen. Die Staatsanwältin erklärte nach der Urteilsverkündung.

"Der heutige Schuldspruch markiert R. Kelly für immer als ein Raubtier, das seinen Ruhm und seinen Reichtum nutzte, um junge, verletzliche und stimmlose Menschen zu seiner eigenen sexuellen Befriedigung auszubeuten."

Auch R. Kelly selbst äußerte sich via Facebook zu dem Schuldspruch. Er ließ seine Unterstützer*innen wissen, dass er für seine Freiheit kämpfen werde. Er wolle nach dem "enttäuschenden" Urteil weiterhin seine Unschuld beweisen.

In den Bundesstaaten Illinois und Minnesota ist R. Kelly ebenfalls angeklagt.

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Cardi B drohen 4 Jahre Knast

Cardi B drohen 4 Jahre Knast

Von Till Hesterbrink am 20.10.2021 - 11:26

Cardi B muss nächste Montag wieder vor Gericht erscheinen. Ihr wird vorgeworfen, vor knapp drei Jahren zwei Barkeeperinnen in einem Strip-Club mit Flaschen beworfen zu haben. 2019 hatte sie bereits einen Vergleich ausgeschlagen und sich "Nicht schuldig" bekannt. Sollte es nun zu einem Gerichtsprozess kommen, könnten der Rapperin bei einer Verurteilung bis zu vier Jahre Haft drohen.

Cardi B plädierte auf "Nicht schuldig"

Nächsten Montag soll Cardis nächste Vernehmung stattfinden. Werden die Anklagepunkte nicht fallengelassen, müsste sich Cardi vor Gericht verantworten. Bei einem Schuldspruch könnte sie bis zu vier Jahre in den Knast gehen müssen.

2018 soll Cardi B (jetzt auf Apple Music streamen) gemeinsam mit ihrem Team Flaschen auf zwei Barkeeperinnen geworfen haben. Cardi beschuldigte eine der beiden, wohl mit ihrem Ehemann Offset geschlafen zu haben.

Der 29-Jährigen wurde bezüglich des Strip-Club-Vorfalls im folgenden Jahr ein außergerichtlicher Vergleich angeboten, bei welchem die Anklagepunkte fallengelassen würden und sie dafür eine Bewährungsstrafe antreten würde. Diesen hat Cardi allerdings abgelehnt. Die Rapperin plädiert auf "Nicht schuldig" und will dies wenn nötig auch vor Gericht beweisen.

Wie Cardi B die Situation selbst einschätzt, teilte sie auf Twitter mit:


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