In Zusammenarbeit mit dem teNeues-Verlag haben wir ein Buch herausgebracht: Der Titel "Million Dollar Hip Hop Watches" lässt bereits erahnen, dass sich hierbei alles rund um Luxusuhren im Hiphop dreht. Wir verraten dir die wichtigsten Details und warum unser Buch auch auf deinem Couchtisch eine gute Figur machen würde.
Eine uhrenintensive Reise durch die Rap-Geschichte: Das ist "Million Dollar Hip Hop Watches"
"Million Dollar Hip Hop Watches" hangelt sich von Jahrzehnt zu Jahrzehnt durch die US-amerikanische Hiphop-Kultur und erzählt diese anhand der Uhren, die das Rapper-Dasein zur jeweiligen Zeit ausgemacht haben. Das mag zunächst vielleicht abstrakt klingen, aber tatsächlich haben diese beiden Themenbereiche weitaus mehr Schnittmengen, als es auf den ersten Blick vermuten lässt. Uhren der luxuriösen und auffälligen Klasse sind seit jeher untrennbar mit Hiphop verwoben.
Für die Ursprünge dieser besonderen Beziehung müssen wir bis in die 80er zurückreisen. Hiphop ist da schon längst über nachbarschaftliche Blockpartys hinausgewachsen. Auffälliger Schmuck war für Rapper damals ein Mittel, sich sichtbar zu machen und sich auszudrücken – gerade während der vom damaligen US-Präsidenten Ronald Reagan ausgelösten Welle des Konservatismus, die sich auch in der Mode widerspiegelte. Man denke da nur mal an Eric B. und Rakim, die nicht nur schwere Dookie Chains, sondern auch fast genauso viele Ringe wie Finger an der Hand getragen haben.
Die dazu passende Uhr wirkte dagegen fast schon zurückhaltend, war aber kein minder relevantes, meist sogar unausweichlich politisches Statement. Eine Armbanduhr stand für vieles, was die Medien noch immer nicht mit Schwarzer Kultur verbunden haben. Umso größer die Symbolwirkung, als junge Schwarze Personen aus benachteiligten Vierteln entgegen aller sozialer Chancen plötzlich eine Rolex Day-Date trugen und zumindest in dieser Hinsicht auf einer Stufe mit dem Staatsoberhaupt standen. Die Day-Date trägt nicht umsonst den Spitznamen "President". Aus der Szene ist sie bis heute nicht wegzudenken.
Auch Hiphop in den 90ern blieb Rolex-dominant. Rap-Legenden wie 2Pac und Biggie hatten Day-Dates in allen möglichen Formen und Farben. Im neuen Jahrtausend veränderte sich die Uhrenlandschaft im Hiphop allmählich. High-End-Marken wie Audemars Piguet, Patek Philippe und Richard Mille wurden immer relevanter, während Jacob Arabo mit seiner Five Time Zone für einen regelrechten Cultural Reset sorgte.
Wo steht die Szene samt ihrer Uhren heute? Und was könnte die Zukunft mit sich bringen? Auch diese Fragen (und natürlich viele weitere) werden im Buch beantwortet. Durch das Coffee Table Book-Format liegt bei "Million Dollar Hip Hop Watches" natürlich ein zentraler Fokus auf den Bildern, dennoch unterfüttert der Begleittext das Visuelle mit vielen Fakten und Storys.
Wir sehen unser Projekt als Buch für Hiphop-Fans, die ein Grundinteresse daran haben, die bereits bekannte History mal aus ganz anderer Sicht neu zu erleben. Und wer einfach nur atemberaubend teure Uhren sehen möchte, kommt hier ebenfalls auf seine Kosten.
An dem Buch gearbeitet haben Toxik, Jeanette Lang und Leon Schäfers. Toxik - du kennst den Namen - ist so etwas wie der Executive Producer des Buches. Er hat das Konzept entwickelt und den Schaffensprozess sowie die Kommunikation mit dem teNeues-Verlag koordiniert und begleitet; außerdem hat er die Einleitung verfasst. Jeanette, die bei Manera (der Produktionsfirma hinter Hiphop.de) in der Rolle als Operations Managerin diverse Aufgaben übernimmt, war bei dem Projekt hauptsächlich für die Bildredaktion zuständig. Die Texte kommen von Leon, der in exakt diesem Moment in der dritten Person von sich selbst sprechen muss, da er Teil der Hiphop.de-Redaktion ist.
Das englischsprachige Buch ist hauptsächlich an den US-Markt adressiert, ab sofort aber auch hierzulande verfügbar. Hier kannst du es dir bestellen. Zur Website des Verlags gelangst du hier.