Michael Jordans Sneaker für Rekordsumme versteigert

Noch ist ein Paar Sneaker für so eine Summe unter den Hammer gekommen: Wie das Auktionshaus Sotheby's in einer Mitteilung erklärt, sind Jordans für 560.000 Dollar versteigert worden. Daran dürfte der Träger der Schuhe einen gehörigen Anteil haben. Die Turnschuhe stammen nämlich direkt von Michael 'Air' Jordan himself.

Weltrekord: Jordans erreichen fast das Vierfache des Schätzwertes

Beim versteigerten Nike Air Jordan 1S soll es sich um den ersten Sneaker handeln, den die Basketballlegende in Zusammenarbeit mit Nike je entwickelt hat. Bieter*innen von vier verschiedenen Kontinenten haben nach Auskunft von Sotheby's an der Auktion teilgenommen. Die Person, die letztendlich mehr als eine halbe Million Dollar in ein Paar Sportschuhe investiert hat, möchte anonym bleiben.

Die Schuhe selbst bringen Match-Praxis mit. Michael Jordan habe sie laut Sotheby’s 1985 auf dem Parkett getragen. Auch hat die Basketball-Ikone seine Jordans mit einem Autogramm versehen. Das Auktionshaus taxierte den Wert der Sneaker im Vorhinein auf 150.000 Dollar. Vor allem in den letzten zwanzig Minuten der Auktion sei jedoch ein regelrechter Wettstreit ausgebrochen, sodass diese Schätzung um fast das Vierfache überboten wurde.

Die bisherige Rekordauktion auf Sneaker-Level liegt noch nicht lange zurück. 2019 wurde ebenfalls ein Nike-Modell für eine beachtliche Stange Geld ersteigert. 437.500 Dollar blätterte ein Sammler für den sogenannten Moon Shoe hin.

Die Auktion von Michael Jordans Basketballschuhen fiel mit der Ausstrahlung der letzten Folge von "The Last Dance" zusammen. Die Netflix-Doku beleuchtet die dominanten Jahre der Chicago Bulls. Das Team um Michael Jordan und Scottie Pippen gewann von 1991 bis 1998 ganze sechsmal den NBA-Titel.

Zuletzt feierte Michael Jordan auch einen juristischen Etappensieg.

Markenrechtsstreit: Michael Jordan gewinnt vor chinesischem Gericht

Michael Jordans acht Jahre andauernder Markenrechtsstreit um seine Jordan Brand könnte zu einem Ende gekommen sein. Der Oberste Gerichtshof in China hat zugunsten der Basketball-Legende entschieden. Verlierer ist vorerst die chinesische Marke Qiaodan Sports. Der ehemalige Weltklasse-Basketballer hat mit seiner Jordan Brand ein Milliarden-Business an den Start gebracht.

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Markenrechtsstreit: Michael Jordan gewinnt vor chinesischem Gericht

Markenrechtsstreit: Michael Jordan gewinnt vor chinesischem Gericht

Von Michael Rubach am 19.04.2020 - 16:23

Michael Jordans acht Jahre andauernder Markenrechtsstreit um seine Jordan Brand könnte zu einem Ende gekommen sein. Der Oberste Gerichtshof in China hat zugunsten der Basketball-Legende entschieden. Verlierer ist vorerst die chinesische Marke Qiaodan Sports.

Jordan Brand: Michael Jordan gewinnt (erneut) vor Gericht

Der ehemalige Weltklasse-Basketballer hat mit seiner Jordan Brand ein Milliarden-Business an den Start gebracht. Der US-Sportartikelhersteller Nike vertreibt dabei die beliebten Sneakers und Kleidungsstücke à la Jordan. Die Klage gegen die chinesische Sportartikel-Firma erfolgte, weil die Asiaten den Namen Jordan für ihre ähnlich aussehenden Produkte wenig subtil einfach in die Landessprache übersetzten: Qiaodan.

Dass dieses Verhalten auf dem globalen Fashion-Markt für Missverständnisse sorgen kann, liegt auf der Hand. Ein Rechtsexperte, der mit dem Fall vertraut ist, sagt nach dem Urteilsspruch gegenüber China Daily:

"Die Entscheidung des obersten Gerichts erkannte nicht nur das Recht Jordans an, seinen Namen in ganz China zu schützen, sondern bestätigte auch die bei IP-Streitigkeiten gebotenen gleichen Schutzstandards."

Qiaodan Sports kann jedoch weiter auf die eigene Interpretation des nicht minder berühmten Jumpman zurückgreifen. Die Abwandlung der ikonischen Silhouette eines Basketballspielers darf weiterhin verwandt werden. Daher denken Prozessbeobachter, die ebenfalls bei China Daily zu Wort kommen, dass dies nicht die letzte Klage von Michael Jordan gegen Qiaodan Sports gewesen sein könnte.

Michael Jordan hatte bereits 2016 einen Rechtsstreit gegen die asiatische Marke gewonnen. Damals entschied ein Gericht, dass die Übersetzung von Jordan ins chinesische Alphabet für den Verkauf von Sportartikeln nicht weiter zulässig ist. Ein Jahr später klagten die Chinesen wiederum gegen Michael Jordan, da seine juristischen Schritte das Business der Firma blockieren würden.

Abseits von diesen Streitigkeiten ist Michael Jordans Name dieser Tage ebenfalls in vielen Headlines zu sehen. Eine Doku-Serie über ihn läuft morgen auf Netflix an. "The Last Dance" liefert einen Einblick in Jordans legendäre Zeit bei den Chicago Bulls.


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