Memo Rap Check verliert wohl seinen YouTube-Kanal
Logo des YouTube-Kanals "Rap Check"

 

Memo Rap Check berichtet bei Instagram, dass er im Begriff ist, seinen YouTube-Kanal "Rap Check" zu verlieren. Grund dafür sind gleich mehrere Strikes aufgrund von Verstößen gegen die Community-Richtlinien der Plattform. Mit knapp 670.000 Abonnenten gehört Rap Check zu den größten Deutschrap-Newsportalen auf YouTube.

Rap Check wird wohl "innerhalb von 7 Tagen gesperrt"

In seinem Statement erklärt Memo, dass er "innerhalb der letzten 48 Stunden" gleich mehrere Urheberrechtsverwarnungen bei YouTube bekommen hat. Diese seien angeblich direkt auf zwei Rapper zurückzuführen. Mit denen hatte Memo nach eigenen Angaben eigentlich vereinbart, ihren Content in Teilen verwenden zu dürfen. Allerdings habe sich dies irgendwann gewandelt und die beiden nicht namentlich genannten Artists hätten ihn dazu genötigt, nur noch positive Dinge über sie zu verbreiten. Negatives hätte er immer wieder löschen müssen, ansonsten wäre ihm damit gedroht worden, seine Videos entfernen zu lassen. So nun geschehen.

Um zu belegen, dass es sich bei der ganzen Angelegenheit nicht um einen Scherz handele, teilte Memo einen mittlerweile wieder gelöschten Screenshot der Mail von YouTube. Darin ist zu lesen, dass aktuell "3 aktive Urheberrechtsverwarnungen" gegen ein Konto vorliegen und dieses daher innerhalb der nächsten sieben Tage deaktiviert werden soll. Veranlasst wurden die Strikes durch das Kölner Unternehmen ContentView GmbH. Dass es sich bei dem von der Sperre bedrohten Konto tatsächlich um den Rap Check-Account handelt, ist aus dem Screenshot nicht explizit zu entnehmen.

Dennoch scheint nicht alles verloren. Selbst nach Deaktivierung des Kanals ist es 90 Tage möglich, Einspruch bei YouTube einzureichen. Sollte sich dabei herausstellen, dass keine Urheberrechtsverletzungen vorliegen, die Strikes also ungerechtfertigt waren, würde Rap Check wieder reaktiviert werden. Zudem erklärte Memo in einer späteren Story, dass er bereits den ganzen Tag daran arbeite und schon ein längeres Telefonat mit einem Rapper geführt hat. Insgesamt hoffe er noch auf ein "gutes Ende".

Sollte es tatsächlich dazu kommen, dass der Rap Check-YouTube-Kanal deaktiviert werde, sehe Memo nicht nur die eigene Existenz, sondern auch die seiner zwei Mitarbeiter gefährdet. In den letzten fünf Jahren habe er von seinem YouTube-Kanal gelebt. Seine Follower fordert er auf, seinen Zweitkanal RapCheckShorts zu abonnieren.

Rap Check Instagram-Kanal war bereits gesperrt

Bereits vor einiger Zeit hatte Memo mit der zwischenzeitigen Sperrung seines Instagram-Kanals zu kämpfen. Der Account @rapcheck war für die knapp 105.000 Follower nicht mehr erreichbar. Mittlerweile konnte das Konto jedoch wiederhergestellt werden.

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