Memo Rap Check will sich vorerst zurückziehen
Memo Rap Check

 

Memo Rap Check gehört zu den wohl größten Independent News-Plattformen der deutschen Rap-Szene. Seit etwa vier Jahren ist der Content Creator auf diversen Plattformen vertreten und versorgt seine Leser*innen regelmäßig mit Updates zu Rap und Hiphop. In einer überraschenden Nachricht wendet Memo sich nun an seine Community und kündigt an, eine Pause einlegen zu wollen: "[Ich] muss dieses Kapitel erst mal verarbeiten".

Memo Rap Check kündigt Pause an

In seiner Instagram-Story schreibt Memo Rap Check, dass es ihm "momentan nicht besonders gut" ginge. Er wolle sich etwas Zeit für sich nehmen und könne nicht genau sagen, wie lange diese Pause dauern wird. Er bedankt sich außerdem für die gemeinsame Zeit bei seiner Community und verabschiedet sich damit auch vorerst.

In einer zweiten Story fordert er dazu auf, seine Nummer zu löschen. 

Die Ankündigung folgt auf ein 33-minütiges YouTube-Statement, in welchem er über Konflikte mit Deutschrap-YouTubern und Journalisten spricht.

Nicht nur Konflikte sind Teil des Statements. Auch den Hate, mit dem er sich seit dem Beginn seiner Kanäle auseinandersetzen muss, spricht er an. Auf seinem YouTube-Kanal zählt Memo über 600.000 Abonnent*innen und auf Instagram folgen ihm mehr als 100.000 Menschen. Seine Beträge führen dabei auch immer wieder zu Kritik. So wird ihm unter anderem vorgeworfen, unsachlich zu berichten, mit irreführenden Headlines zu arbeiten und sich fremden Content anzueignen.

Zunächst bezieht er sich in seinem Statement auf Kommentare, in denen seine Deutschkenntnisse regelmäßig kritisiert werden und erklärt, dass er im Heim aufgewachsen sei und stetig an seinem Deutsch arbeite. Außerdem widmet er sich auch dem Thema Clickbait und beklagt, dass seine Titel im Vergleich zu denen anderer YouTuber wohl viel kritischer beäugt werden würden. 

Am Ende seines Statements entschuldigt er sich bei diversen Akteuren der Szene und auch denjenigen, den er "Unrecht" getan habe. 

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