Medien: Staatsanwalt bringt gewaltsamen Konflikt offenbar mit Xatars & KC Rebells Umfeld in Verbindung

Laut einiger Medien gibt es neue Entwicklungen im Fall der gewaltsamen Auseinandersetzung, die sich in der Nacht von Sonntag auf Montag vor Xatars Bar Noon in Köln ereignete (wir berichteten).

Der Express berichtet, dass die Staatsanwaltschaft im Umfeld von Xatar und KC Rebell ermittle:

Auch wenn die beiden nicht direkt an dem Vorfall beteiligt waren – die Kölner Staatsanwaltschaft ermittelt im Umfeld der Gangsta-Rapper.

N-TV schreibt dazu:

"Der Hintergrund dieser Streitigkeit ist den Ermittlungsbehörden aber noch nicht klar", sagte Oberstaatsanwalt Ulrich Bremer. Ermittelt werde wegen versuchten Totschlags.

Aufgrund des Tatorts und der Spur, die zur Rebell Lounge geführt haben soll, werden die beiden von der Bild und dem Express mit den Ereignissen in Verbindung gebracht:

Nach Informationen der "Bild"- Zeitung handelt es sich bei dem Opfer um einen Freund des Rappers KC Rebell. Er soll außerdem der Geschäftsführer der Shisha-Bar "Rebell Lounge" des Rappers sein. Die blutige Tat fand hingegen vor der Shisha-Bar "Noon" statt. Sie gehört dem verfeindeten Kollegen Xatar.

N-TV über die neuen Erkenntnisse bezüglich des Tathergangs vor dem Noon:

"Wer da geschossen hat, ist noch unklar", sagte Bremer. Man versuche, die Täter anhand von Zeugenaussagen zu ermitteln. Bei dem Verletzten handele es sich jedenfalls nicht um einen der beiden Rapper, sagte Bremer. Es sei nicht klar, welchem "Lager" er zuzuordnen sei.

Noch sei der Hintergrund der Streitigkeit den Ermittlungsbehörden nicht klar, so der Kölner Oberstaatsanwalt Bremer. Dafür soll laut Express mittlerweile feststehen, dass nicht auf den Wagen des 34-jährigen Opfers geschossen wurde. Bevor es zum Konflikt vor dem Noon kam, seien bereits die Reifen zerstochen und die Scheiben beschädigt worden.

Blutige Axt-Attacke in Köln: Polizei vermutet Streit unter Rappern

Am Wochenende gehen in der Kölner Innenstadt mehrere Männer mit Äxten aufeinander los. Auch Schüsse fallen bei der Auseinandersetzung. Die Polizei hat Hinweise darauf, dass verfeindete Rapper hinter der Attacke auf einen 34-Jährigen stecken. Zerstrittene Rapper könnten die blutige Attacke mit einem Schwerverletzten in Köln ausgelöst haben.

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