Massiv wehrt sich gegen Antisemitismus-Vorwürfe

Auf dem Reeperbahn Festival in Hamburg haben diverse Diskussionsrunden stattgefunden. In einer ging es um die Frage, ob Musik-Journalismus mittlerweile "nur noch der verlängerte PR-Arm der Labels" sei.

Dabei kam unter anderem auch zur Sprache, dass Massiv antisemitische Ansichten vertrete und es wurde diskutiert, wieso er nie mit diesem Vorwurf konfrontiert werde.

Jetzt reagiert Massiv selbst und veröffentlicht ein ausführliches Statement zu dem Thema auf Facebook:

Er erklärt darin, keinesfalls Antisemit zu sein und verweist auf seine Songs, in denen er sich für Völkerverständigung einsetze. Für die Freiheit von Palästina einzustehen, sei seiner Meinung nach auch definitiv nicht gleichbedeutend mit einer antisemitischen Einstellung. 

Massiv gibt darüber hinaus an, generell gegen Unterdrückung zu sein: "Alle sind gleich!"

Der Rapper betont mehrfach, dass ihm nie die Chance gegeben worden wäre, zu dem Thema seine Meinung zu sagen und die Vorwürfe zu entkräften.

Hier findest du Massivs gesamtes Statement sowie das Video, in dem die Diskussionsrunde zu sehen ist:

Die Hip-Hop Lügenpresse: Ist Musik Journalismus nur noch der verlängerte PR-Arm der Labels?

Auf dem diesjährigen Reeperbahn Festival in Hamburg gab es neben einer Vielzahl von verschiedensten Konzerten auch einige interessante Vorträge, Podiumsdisku...

Wie denkst du über die Vorwürfe und Massivs Reaktion?

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Kommentare

99,9% aller Antisemitismusvorwürfe sind einfach komplett an den Haaren herbeigezogen

gegen Hitler zum Besipiel

Juckt

Faker als Fake diese Pseudodisskusionen - wie kann ein Araber ein Antisemit sein? Sowas meint nur in einer pervertierten Fakekulisse zu funktionieren aber mittlerweile hat es der letzte Idiot was hinter solchen Vorwürfen steckt - nice!

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Mit Capital Bra, Kool Savas & Co: "Germania" gibt es bald auch als Buch

Mit Capital Bra, Kool Savas & Co: "Germania" gibt es bald auch als Buch

Von David Molke am 25.08.2020 - 16:32

Im neuen Buch "Das ist Germania: Die Größen des Deutschrap über Heimat und Fremde" kommen Capital Bra, Kool Savas, Celo & Abdi sowie viele andere zu Wort. Es basiert auf der gleichnamigen Video-Reihe und soll einen neuen "Blick auf die Gesellschaft aus postmigrantischer Perspektive" ermöglichen.

"Germania" erscheint im September auch als Buch

Darum geht's: In den "Germania"-Interviews sprechen Rapper*innen und Influencer über ihre Perspektive auf Deutschland. Oft geht es um Besonderheiten aus ihrer Sicht oder die Frage danach, was Heimat bedeutet.

Hier könnt ihr euch einen Großteil der veröffentlichten "Germania"-Videos anschauen:

Germania

Alles zum Thema Germania bei Hiphop.de -

Bald auch als Buch: Juri Sternburg erzählt jetzt in Buchform die Geschichten der Deutschrap-Größen. Dafür hat er die Interviews aber nicht einfach nur abgetippt, sondern mehr daraus gemacht.

Basierend auf persönlichen Interviews geht es um "Zugehörigkeit und Rassismus", "Heimweh und Ankommen" sowie um natürlich um Beats und Hooks. Der Begriff Heimat soll so auf den Kopf gestellt, zerlegt und wieder neu zusammengesetzt werden – lauter, bunter und komplexer.

"Wer Deutschland heute verstehen will, muss dieses Buch lesen."

Diese Artists & Influencer sind dabei:

  • Kool Savas
  • Massiv
  • Celo & Abdi
  • Dr. Bitch Ray
  • Manuellsen
  • Capital Bra
  • AK Ausserkontrolle
  • Hatice Schmidt
  • Nimo
  • Sugar MMFK
  • Olexesh
  • Sandra Lambeck
  • Enemy
  • Yonii
  • Younes Jones
  • Reyhan Şahin

"Das ist Germania" erscheint am 1. September 2020. Es kann auf den entsprechenden Kanälen aber auch jetzt schon vorbestellt werden, wie zum Beispiel bei Amazon oder Bücher.de.

Wer ist Juri Sternburg? Der Autor von "Das ist Germania: Die Größen des Deutschrap über Heimat und Fremde" ist Theater- und Drehbuch-Autor sowie Kolumnist und (Musik-)Journalist. Er hat unter anderem bereits für die Zeit, Vice, die JUICE und die taz geschrieben, beschäftigt sich mit Rap, dem Schreiben von Drehbüchern und ausgezeichneten Theaterstücken.


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