Marlon B. von den Söhne Mannheims soll erschossen worden sein

Am Mittwoch soll es an der Nordküste Jamaikas zu einer Schießerei gekommen sein. Dabei sind drei Männer umgekommen – darunter wohl das ehemalige Söhne-Mannheims-Mitglied Marlon B. Das berichten diverse Lokalmedien übereinstimmend. Die Söhne Mannheims bekunden derweil auf Instagram ihre Trauer.

Ehemaliges Söhne-Mannheims-Mitglied Marlon B. soll verstorben sein

Unter anderem berichtet der Jamaica Observer unter Berufung auf die örtliche Polizei von einer Schießerei am Mittwochnachmittag in Robin’s Bay. Ein Toyota soll dabei vor einer örtlichen Bar vorgefahren sein. Ein bisher unbekannter Mann stieg aus, betrat die Bar und schoss auf drei dort anwesende Personen. Eines der Opfer ist mutmaßlich der 60-jährige Marlon B., der zugleich Besitzer des Lokals war. Zudem sind ein 42-jähriger Maurer und ein 22-jähriger Mann ums Leben gekommen.

Der Pressesprecher der Söhne Mannheims gab an, aufgrund der Informationslage davon ausgehen zu müssen, dass es sich bei dem ältesten Todesopfer um das ehemalige Bandmitglied Marlon B. handele. Alter und vollständiger Name würden jedenfalls passen.

Die Mitglieder der Band hatten selbst erst über den jamaikanischen Radiosender IRIE FM vom Tod des Musikers erfahren.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Söhne Mannheims: Marlon B., ein OG des deutschen Raps

Schon in den frühen 90er-Jahren war Marlon B. in Frankfurt am Main musikalisch aktiv. Über seine Arbeit kam er in Kontakt mit Moses Pelhams Label 3P und darüber schließlich auch mit Xavier Naidoo, der 1995 das lose Musikerkollektiv Söhne Mannheims gründete. Auch Marlon B. wurde Teil der Formation und war bereits auf dem Debütalbum "Zion" auf drei Tracks vertreten.

2018 kam es bekanntlich zu größeren Veränderungen bei den Söhnen Mannheims, und die Gründungsmitglieder Xavier Naidoo sowie Michael Herberger verließen die Band. Auch Marlon B. war seitdem kein Teil der Gruppe mehr.

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