US-Rapper Marlo in Atlanta erschossen

Der vor allem in Atlanta bekannte Rapper Marlo ist tot. Verschiedene US-Rapportale berichteten bereits vor einer offiziellen Bestätigung über den Tod des US-Künstlers. Gegenüber TMZ hat die Polizei inzwischen erklärt, dass Marlo erschossen wurde.

Lil Yachty bestätigt Marlos Tod

An diesem Wochenende haben sich Marlo und Lil Yachty wohl zum gemeinsamen Musikmachen getroffen. Der US-Star war einer der Ersten, der auf Social Media seine Trauer publik machte.

Auf Twitter kursieren Videos eines beschädigten Autos, das Marlo gehören soll. Die Information deckt sich mit den Angaben der Polizei. Diese sei ursprünglich wegen eines Autounfalls alarmiert worden. An der Unfallstelle habe man Marlo erschossen vorgefunden. Die genauen Umstände seien vorerst noch unklar. Es sehe jedoch nach bisherigem Kenntnisstand danach aus, dass Marlo während der Fahrt von tödlichen Schüssen getroffen wurde.

Marlo stand bei Quality Control Music unter Vertrag. Das Label, das unter anderem die Veröffentlichungen von den Migos, Lil Baby oder Lil Yachty verantwortet. In diesem Jahr erschien Marlos Album "1st and 3rd". Für den Titeltrack konnte Marlo zwei Feature-Gäste der aus der obersten Etage des US-Raps gewinnen: Future und Lil Baby.

Mit Letzterem verband Marlo eine engere Freundschaft. Zusammen releasten sie 2017 das Kollabo-Mixtape "2 The Hard Way". 2018 erklärte Marlo in einem Interview, dass er mit seiner Musik in die Geschichte eingehen wolle:

"Einige Dinge passieren auf den Straßen, die du in der Musikwelt nicht durchgehen lassen kannst. Ich versuche, das jetzt alles zu lernen. Ich versuche, kein One-Hit-Wonder zu sein; ich versuche, hier für immer zu sein."

("And some things go on in the streets, you can’t tolerate in the music world. So now I’m just trying to learn it all. I’m not trying to be a one-hit wonder, I’m trying to be here for forever.")

In die Geschichte kann er weiterhin eingehen. Seine Legacy selbst fortschreiben jedoch nicht. Marlo hinterlässt vier Kinder. Verschiedene US-Künstler haben bereits ihre Anteilnahme zum Ausdruck gebracht. Rest In Peace!

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Akon: "Reiche Menschen haben es schwerer als arme"

Akon: "Reiche Menschen haben es schwerer als arme"

Von Leon Schäfers am 09.09.2021 - 12:55

Eines haben 50 Cent und Akon gemeinsam: Beide Musiker haben sich zu dem plötzlichen Tod von "The Wire"-Schauspieler Michael K. Williams geäußert. Und beide haben sich dabei einen Shitstorm eingefahren. Während Fifty den Tod als Promo für seine eigene Serie genutzt hatte, hat sich Akon im Zuge dessen zu einem etwas fragwürdigen Statement verleiten lassen.

Akon im TMZ-Interview über Probleme reicher Menschen

In einem kurzen Interview, das gestern auf dem YouTube-Kanal des Boulevardmagazins TMZ erschienen ist, wird Akon (jetzt auf Apple Music streamen) zu Michael K. Williams befragt. Der zum Zeitpunkt seines Todes gerade einmal 54-Jährige ist aktuellen Erkenntnissen zufolge an einer Heroin-Überdosis gestorben.

Akon erklärt zunächst, dass der Schauspieler ein guter Freund von ihm gewesen sei. Williams hätte, wie auch viele andere Prominente, privat mit vielen Problemen und Beschwerden zu kämpfen gehabt. Was seinen Tod für den Sänger umso tragischer mache, ist die Tatsache, dass sich die beiden seit Beginn der Corona-Pandemie nicht gesehen hätten. Er kommt zu dem Schluss, dass man jederzeit nach seinen Freunde sehen sollte, da die meisten Leute ihre geheimen Beschwerden hätten. Dabei wären es laut Akon vor allem die Reichen und Berühmten, die die meisten solcher Probleme hätten:

"Wir setzen eine Fassade des Erfolgs auf, aber dahinter pasiert so vieles. Berühmte und reiche Menschen kämpfen mit mehr Problemen als arme Menschen. Kennst du den Spruch 'Mehr Geld, mehr Probleme'? Das ist wirklich so. Das ist wirklich so, also müssen wir uns gegenseitig kontrollieren, um sicherzugehen, dass alle gesund sind."

("We put on this facade of success but yet behind the face there's so much happening. The famous and the rich go through more issues than the poor. You know when they say 'more money, more problems'? That's a real thing. It's a real thing, so we gotta check up on each other and make sure everybody's sound.")

Das vollständige Interview kannst du dir hier anschauen:

Zum Ende des Interviews spricht Akon außerdem eine Empfehlung an Leute aus, die mit einer Drogensucht zu kämpfen haben. Demnach sollen sie am Besten einen anderen Weg finden, um ihre Probleme zu bewältigen. Er selbst würde sich den Herausforderungen, die ihm sein Leben stellt, jederzeit stellen, da sie einen sonst verfolgen würden.

Die Twitter-Reaktionen zu Akons Statement

Die Twitter-Gemeinde zeigt sich alles andere als begeistert von Akons Ansichten. Zwar wirkt auch sein Ratschlag für den Weg aus der Drogensucht ziemlich unbeholfen, es ist aber vor allem seine Aussage über die Probleme reicher Menschen, die auf Unverständnis stößt. Hier ein paar beispielhafte Tweets:

Das letzte öffentlichkeitswirksame Statement von Akon wurde deutlich positiver aufgenommen. Dort äußerte er sich zur Arbeitsweise von Eminem:

Rap als 9-to-5-Job: Akon über Eminems Studioroutine

Eminem ist offenkundig ein Fan klarer Abläufe: Wie es bei der Arbeit mit Slim Shady so zugeht, plauderte Akon (jetzt auf Apple Music streamen) einst in einem Interview aus. Seine Einblicke in zurückliegende Studiosessions mit Em erfreuen sich aktuell auf TikTok wieder größter Beliebtheit.


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