Deutscher Fotograf wirft Machern von Chris Brown-Video Plagiat vor

Madonna ist Fan von ihm. Auch dem einen oder anderen Deutschraphörer könnte der Name Marius Sperlich schon mal in Zusammenhang mit Bildern von Ufo361 begegnet sein. Der Berliner Künstler und Fotograf genießt international und national hohes Ansehen. Nun steht seine meist körperbetonte Kunst im Fokus einer Plagiatsdiskussion. Den Machern des neuesten Chris Brown Videos "Wobble Up" wirft er auf Instagram vor, zwei seiner Ideen kopiert zu haben.



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Apparently my work got copied by the director who made the new @chrisbrownofficial @nickiminaj @g_eazy music video “Wobble Up” - without permission, without credit - along with works of other famous artists like @tonyfutura and @vanessamckeown #changeindustry For reference: A concept of @tonyfutura got copied, too. (Last two pictures) Intellectual Property has to be protected at any cost! Now that the internet and social media proliferate content instantly. We need to make sure that the creative source is present from first launch. This unfortunately happens offers in the creative industry. Nowadays its very easy to copy things. For many the internet is just an open source of concepts, ideas and free content. Nobody cares about creation, originals and credit anymore. Especially if you are a young and an emerging artist....most cant afford a lawyer for a lawsuit. So most of them remain silent - We won’t stay silent. Thanks for your help.

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Chris Brown-Video: Bedient sich "Wobble Up" bei Marius Sperlich?

Chris Browns neuestes Video zum Track "Wobble Up" mit G-Eazy und Nicki Minaj weist zumindest erstaunliche Parallelen zum Werk von Marius Sperlich auf. Dieser hatte bereits im Oktober 2018 eine weibliche Brust mit einem Thermostat versehen. Mit minimalen Abweichungen greift "Wobble Up" auf die gleiche Idee zurück.

Auch die Inszenierung des weiblichen Hinterteils als Insel findet sich in Chris Browns Video wieder. Zwar bevölkern bei Marius Sperlich nicht G-Eazy, Chris Brown und Bikini-Models das Eiland – aber dennoch ist eine Ähnlichkeit zu seinem Werk aus dem August 2018 gegeben.

Marius Sperlich mit einem Appell an alle Künstler und Kunstfans

Neben der Verteidigung seines geistigen Eigentums steht für Marius Sperlich der generelle Umgang mit (Foto)kunst im Mittelpunkt. Das Verhalten der gesamten Kreativindustrie müsse sich grundlegend ändern.

"Geistiges Eigentum muss um jeden Preis geschützt werden. Jetzt, wo das Internet und die sozialen Medien Content sofort verfügbar machen. Wir müssen sicherstellen, dass die Quelle von Anfang an präsent ist. Diese Dinge passieren unglücklicherweise oft in der Kreativ-Industrie. Heutzutage ist es sehr einfach, Inhalte zu kopieren. Für manche ist das Internet ein Selbstbedienungsladen für Konzepte, Ideen und Inhalte. Niemand kümmert sich mehr um die Schöpfung, Originale und Credits. Vor allem wenn du ein junger und aufkommender Künstler bist, ist es nicht möglich, einen Anwalt für einen Rechtsstreit zu finanzieren. Also bleiben die meisten still – wir werden nicht mehr schweigen."

In seinem Post weist der Berliner Fotograf ebenso daraufhin, dass das besagte Video nicht nur sein Werk ohne Quellenangabe zitieren würde. Konzepte seiner Künstlerkollegen Tony Futura und Vanessa McKeown seien genauso kopiert worden. Eine gepiercte Zitrone findet sich sowohl unter den Arbeiten Futuras als auch im Video der US-Stars.

so, apparently my work got copied by the director who made the new @chrisbrownofficial @nickiminaj @g_eazy music video "Wobble Up" - without permission, without credit - along with works of other famous artists like @mariussperlich and @vanessamckeown #changeindustry please tag, comment, repost and help us artists to get press on this. because credit is the only thing that lets people know about our work. credit saves creativity. please help us to spread awareness to all creative fields and the creative industry. #changeindustry quoting @mariussperlich : "intellectual property has to be protected at any cost! now that the internet and social media proliferate content instantly. we need to make sure that the creative source is present from first launch. this unfortunately happens often in the creative industry. nowadays it's very easy to copy things. for many, the internet is just an open source of concepts, ideas and free content. nobody cares about creation, originals and credit anymore. especially if you're a young and emerging artist ... most can't afford a lawyer for a lawsuit. so most of them remain silent - we won't stay silent."

8,912 Likes, 296 Comments - Tony Futura (@tonyfutura) on Instagram: "so, apparently my work got copied by the director who made the new @chrisbrownofficial @nickiminaj..."

Hier kannst du "Wobble Up" schauen, um dir selbst ein Bild zu machen:

Chris Brown - Wobble Up (Official Video) ft. Nicki Minaj, G-Eazy

"Wobble Up" out now! http://smarturl.it/WobbleUp Follow Chris Brown: http://www.chrisbrownworld.com/ https://www.facebook.com/chrisbrown https://twitter.com/chrisbrown http://instagram.com/chrisbrownofficial http://smarturl.it/CBSpotify?IQid=yt Follow Nicki Minaj: https://www.facebook.com/nickiminaj https://www.instagram.com/nickiminaj/ https://twitter.com/nickiminaj https://www.mypinkfriday.com/ Follow G-Eazy: G-Eazy Official Site: http://g-eazy.com/ G-Eazy On Twitter: https://twitter.com/G_Eazy G-Eazy On Facebook: https://www.facebook.com/G.Eazy G-Eazy on Instagram: https://www.instagram.com/g_eazy #ChrisBrown #NickiMinaj #GEazy #WobbleUp http://vevo.ly/bxmAD5

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100 Millionen Dollar: Lil Wayne soll Musikrechte von Drake & Nicki Minaj verkauft haben

100 Millionen Dollar: Lil Wayne soll Musikrechte von Drake & Nicki Minaj verkauft haben

Von Till Hesterbrink am 19.12.2020 - 14:24

Das Verkaufen der Rechte an den eigenen Masters scheint in der letzten Zeit in Mode gekommen zu sein. Wir berichteten bereits, dass sowohl Timbaland als auch RZA in der Vergangenheit die gesamten Rechte an ihrem Musikkatalog veräußert hatten. Wie Music Business Worlwide berichtet, ging Lil Wayne nun scheinbar noch einen Schritt weiter und verkaufte wohl nicht nur die Rechte an seinem Katalog, sonder direkt auch die an Musik von Drake und Nicki Minaj.

Lil Wayne verkauft scheinbar Drake & Nicki Minaj Alben

Kürzlich wurde bekannt, dass Lil Wayne einen Deal mit Universal Music eingegangen sein soll und seine gesamten Young Money-Rechte verkauft habe. Der angebliche Preis dafür: Knapp 100 Millionen Dollar. Die Summe scheint vergleichsweise günstig dafür, dass Bob Dylan für seinen gesamten Katalog angeblich das dreifache bekommen haben soll.

Der Young Money-Katalog umfasst allerdings nicht nur Lil Waynes Alben. Unter den verkauften Rechten sollen sich auch Alben von Drake und Nicki Minaj befinden. Drizzy veröffentlichte bis zu seinem Album "Scorpion" aus 2018 seine Werke unter Young Money. Nicki Minajs letztes Album "Queen" erschien ebenfalls noch unter Young Money. Auch Songs und Alben von Tyga sollen unter den verkauften Werken sein.

Öffentlich wurde das Ganze nun durch eine Klage des ehemaligen Weezy-Managers Ron Sweeny. Dieser fordert aktuell aufgrund von nicht gezahlten Gebühren knapp 20 Millionen Dollar von Wayne. In der hier einsehbaren Klageschirft erklärt Sweeny auf der neunten Seite, dass Wayne die Musikrechte wohl bereits im Juni dieses Jahres verkauft habe.

"[...] im oder um den Juni des Jahres 2020 herum, konnte Lil Wayne die Young Money Master an die Universal Music Group für mehr als 100 Millionen Dollar verkaufen."

("[...] specifically in or about June of 2020, Lil Wayne was able to sell the Young Money Masters to Universal Music Group for in excess of $100 Million.")

Drake unterschrieb mittlerweile wohl seinen eigenen Deal mit Universal, sodass jegliche Musik nach "Scorpion" über OVO und Republic Records.

Sowohl Drake als auch Nicki Minaj äußerten in der Vergangenheit, dass sie die Rechte an ihren Masters besitzen würden. Bislang bestätigten weder Universal noch die beiden Artists, dass ihre Rechte gemeinsam mit den Young Money-Masters verkauft wurden. Eine weitere Möglichkeit sei es daher, dass lediglich die Rechte an gemeinsamen Tracks und Kollaborationen verkauft wurden. Dies würde auch den verhältnismäßig niedrigen Preis erklären.

Außerdem ist noch unklar, wie viel Prozent der Rechte wirklich bei Wayne lagen.

Revolution gegen den Trend: Wieso Timbaland & RZA ihre Musikrechte verkaufen

Als aufstrebender Rapper hört man immer wieder Dinge wie: "Verkauf bloß nicht die Rechte an deinen Songs", "Independent verdient man deutlich mehr" und "Es ist besser, 20.000 zu verkaufen und alles zu behalten, als 100.000 zu verkaufen und den Großteil abzugeben".

Die Geschichte wiederholt sich: Lil Wayne & Birdman

Viele Fans zeigen sich erstaunt darüber, dass Lil Wayne seine (und fremde) Master-Rechte verkauft haben soll. Schließlich entsprang sein jahrelanger Streit mit Birdman und die darauffolgende Trennung vom Cash Money-Boss dem Fakt, dass Wayne die Rechte an seiner Musik haben wollte.

Lil Wanye muss sich aktuell außerdem mit einem Strafverfahren wegen des Besitzes einer geladenen Schusswaffe rumschlagen. Wayne bekannte sich kürzlich schuldig zu den Vorwürfen und muss sich im Januar vor Gericht verantworten. Auf ihn könnten bis zu zehn Jahre Haft warten.

Geladene Waffe im Privatjet: Lil Wayne bekennt sich schuldig

Von Alina Amin am 04.12.2020 - 15:30 Der US-Rapper Casanova stellte sich kürzlich der New Yorker-Polizei, nachdem das FBI nach ihm und 17 weiteren Mitgliedern der "Untouchable Gorilla Stone Nation"-Gang suchte. Es geht um Drogenhandel, illegalen Waffenbesitz und Schutzgelderpressung. Den Rapper, der mit bürgerlichem Namen Caswell Senior heißt, könnte nun eine lebenslange Haftstrafe erwarten.


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