So hat ein Telefonat zu Manuellsens Beef mit Bushido geführt

Manuellsen befindet sich gerade auf Podcast-Tour. In der Show von Tim Gabel spricht der König im Schatten-Chef über drei Stunden lang über sein frühes Leben, seine Rap-Karriere und natürlich auch seine diversen Beefs. Unter anderem erzählt Manuellsen von dem Telefonat mit Bushido, das den langjährigen Streit mit dem Berliner ausgelöst haben soll.

Manuellsen über Bushido-Telefonat: "Dieser Spruch hat mich so gekränkt"

Alles habe damals mit einem Streit zwischen ihm und Kay One begonnen. Mittlerweile seien Mauellsen und Kay Freunde, aber zu der Zeit habe ihr Beef dafür gesorgt, dass sich Bushido schließlich selbst telefonisch bei Manu gemeldet habe. Der egj-Chef habe sein damaliges Signing beschützen wollen, aber Manuellsen zufolge währenddessen im Gespräch eine rassistische Aussage ihm gegenüber gemacht: "Der größte Gangstarapper Deutschlands hat mir gesagt: 'Ich tapeziere mit deiner schwarzen Haut meine Villa'." Mit diesem Satz habe Bushido sich Manuellsen zum langjährigen Feind gemacht.

"Dieser Spruch hat mich so gekränkt, ich bin zehn Jahre lang nicht von seinem Rücken runtergegangen. Ich wollte diesen Typen zehn Jahre lang f*cken."

Erst bei einem Friedensgespräch zwischen ihm, Achraf Remmo und Bushido nach dem Ende seiner Zusammenarbeit mit Arafat Abou-Chaker hätten sich die Wogen etwas geglättet. Aber nicht, weil Manuellsen ihm verziehen habe, im Gegenteil: Dort habe sich der egj-Chef statt Verantwortung zu übernehmen stets hinter den Entscheidungen seines ehemaligen Geschäftspartners versteckt. Da hätte Manuellsen verstanden, dass er wegen des Beefs mit "diesem Häufchen Elend" knapp eine Dekade seines Lebens verschwendet hätte.

"[Ich] hätte es vorher sehen müssen, dass er so ein Typ ist und es gar nicht wert ist, zehn Jahre an ihm verschwendet zu haben [...] In dieser Bushido-Sache hat meine Sturheit mir einen Strick gedreht. Ich hätte ihm von Anfang an kein Gesicht geben müssen, ich hätte ihn von vornherein nicht so ernst nehmen sollen, dass ich mit ihm Krieg führe."

Er sei damals von rassistischen Aussagen zu sehr traumatisiert gewesen und hätte deswegen dementsprechend reagiert. Heutzutage würde er jemanden wegen so etwas einfach "kurz von oben bis unten" beleidigen und die Sache dann gut sein lassen. Verzeihen würde er Bushido trotzdem nicht.

Die ganze Folge des "Tim Gabel Podcast" mit Manuellsen könnt ihr hier schauen. Ab 01:46:08 geht es um Bushido:

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