Manuellsen macht Detlef D! Soost Battle-Angebot

Es ist für Manuellsen "nix Gravierendes" und dennoch ist er bereit 30.000 Euro in die Hand zu nehmen: Der Ruhrpottler fordert den ehemaligen "Popstars"-Juror Detlef D! Soost heraus. Genauer gesagt unterbreitet Manuellsen (jetzt auf Apple Music streamen) den Vorschlag ein Tanz-Battle auszutragen. Dort soll der bekannte Choreograf seine Skills im direkten Duell mit anderen Tänzern unter Beweis stellen.

Manuellsen über Detlef D! Soost: "Du bist der talentloseste Tänzer der Welt"

Bevor Manuellsen selbst erklärt, was ihn genau an der Person Detlef D! Soost stört, repostet er einige Storys. Dort wird unter anderem der Umgang des inzwischen 51-Jährigen mit Menschen kritisiert. Daran anschließend führt Manuellsen aus, dass sein Kindheitsfreund Hamza einst die Choreos für Detlef D! Soost entwickelt habe. Der habe diese dann für viel Geld an Stars verkauft. Mit anderen Tänzern seien solche "Spielchen" ebenfalls probiert worden. Konkret nennt Manuellsen hier die Choreografen Dnice und Nizzy.

Manuellsen über Detlef D! Soost
Foto:

Screenshot via instagram.com/manuellsen
Manuellsen über Detlef D! Soost

Hamza, Dnice oder Nizzy möchte der König im Schatten nun gegen Detlef D! Soost antreten sehen. So eine Battle-Veranstaltung ist ihm insgesamt 30.000 Euro wert. Sollte der "Popstars"-Choreograf triumphieren, stellt Manuellsen nicht nur das Preisgeld in Aussicht. Ebenso ist satte Social-Media-Promo drin. Bei einer Niederlage erwartet der Ruhrpottler hingegen eine Spende an eine Tanzschule, um die "echte Kultur" zu supporten.

"Ich fordere dich heraus: Ich setze 30.000 Euro – pro Tänzer 10 Mille. Wenn du es schaffst und in einem 1on1-Battle gegen Dnice oder gegen Hamza oder gegen Nizzy gewinnst. Wenn du in einem 1on1-Battle gewinnst, poste ich ein Jahr lang, dass du der beste Tänzer der Welt bist [...]. Solltest du es nicht schaffen, dann möchte ich, dass du die Millennium Tanzschule Köln mit 30.000 Euro sponsorst und etwas für die echten Tänzer und die echte Kultur tust."

Nach dem ausgesprochenen Angebot bekräftigt Manuellsen noch einmal, dass Detlef D! Soost aufhören solle, "junge Talente auszunehmen und auszunutzen." Bisher hat der Herausgeforderte zumindest nicht öffentlich auf die Offerte reagiert.

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Wie Massiv Welthits mit Fantasiesprache landen will

Wie Massiv Welthits mit Fantasiesprache landen will

Von Leon Schäfers am 14.10.2021 - 13:48

Noch knapp über zwei Wochen müssen sich Fans gedulden, bis Massiv und Manuellsen ihr Kollaboalbum "Ghetto" releasen werden. Mit unterhaltsamen Interviews in Überlänge verkürzen die Rapper aktuell jedoch die Wartezeit auf den letzten Metern. Die beiden waren in den letzten Tagen nicht nur bei Rooz zu Gast, sondern haben auch mit Davud von TV Strassensound über Gott und die Welt philosophiert. Bei letzterem legt Massiv seine Strategie für die Eroberung des weltweiten Musikmarktes offen.

Zwischen Spanisch und Arabisch: Massiv erfindet eigene Sprache für Musik

Das XXL Interview, das die drei in einer Burger- und Shisha-Lounge in Oer-Erkenschwick führen, kommt mit gut zwei Stunden und zwanzig Minuten auf eine abendfüllende Länge. Ob sämtliche Beef-Geschichten, starke Frauen oder die Server von WhatsApp und Instagram – im Laufe des Interviews diskutieren sie gemeinsam über die verschiedensten Themen. Im Kopf bleiben dürfte vielen jedoch das Ende des Talks. Nachdem sich Davud in einer abschließenden Frage über die kommenden Projekte der beiden erkundigen möchte, kündigt Massiv (jetzt auf Apple Music streamen) an, dass er etwas Krasses vorhabe und es dort exklusiv verraten würde: Er wolle nun Welthits machen. Die beiden Rapper fangen an zu lachen, Massiv fängt sich aber schnell und erklärt sein Vorhaben genauer:

"Warum Welthits? Das hört sich jetzt blöd an, aber ich habe eine Sprache entwickelt, die es gar nicht gibt. Ich will einfach Musik machen ohne Sprache. Das bedeutet, ich werde Sachen sagen, die es gar nicht gibt, aber die einfach so zusammen harmonieren."

Kurz darauf trägt Massiv eine Hörprobe von dem Klang seiner erfundenen Sprache vor. Manuellsen zeigt sich ungläubig, sein Kollabo-Partner betont aber, dass er das ernst meine. Mit seiner Sprache habe er eine Mischung aus Spanisch und Arabisch gefunden. Im Zuge seiner Erklärung zieht er Vergleiche zu dem Welthit "Despacito" und dem französischen Rapper und Sänger Gims. Auch dort handele es sich um international erfolgreiche Musik, bei der die Sprache von den wenigsten Menschen verstanden werden würde. Und genau nach dieser Logik möchte Massiv nun auch Welthits produzieren – am Ende sei es viel wichtiger, dass Vibe, Bridge, Hook und Harmonie stimmen.

Manuellsen bleibt weiterhin skeptisch, woraufhin Massiv mit ihm eine Wette eingeht. Wenn er in über 120 Ländern auf Platz 1 charten wird, dann müsse Manuellsen seine Nummer löschen. Das komplette Interview kannst du dir hier anschauen, der Part mit Massivs eigener Sprache beginnt ab etwa 2:13:00:

Einen ähnlichen Fantasiesprachen-Grind ist zuletzt YouTube-Größe Tanzverbot gefahren. Zwar wollte er mit seiner Musik nicht den internationalen Markt erobern, dennoch konnte er auf seinem Track "Mein Leben" seinen überraschend stabilen Flow mit Kauderwelsch zum Besten geben.

"Ghetto" von Massiv und Manuellsen erscheint voraussichtlich am 29. Oktober. Ihre letzte Single "Ohne Jonny oder Henny" kannst du dir hier anhören:

Massiv & Manuellsen - Ohne Jonny oder Henny [Video]

Massiv und Manuellsen (jetzt auf Apple Music streamen) führen ihre gemeinsame Sage fort und droppen den Song "Ohne Jonny oder Henny", der auf ihrem kommenden Projekt "Ghetto" erscheinen soll. "Ghetto" soll a m 29. Oktober 2021 droppen, mit einer Reihe an brachialem Straßenrap. Der Beat kommt von Tengo.


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