Manuellsen & Animus einigen sich auf Boxkampf – aber daraus wird wohl doch nichts
Manuellsen & Animus

So einige Nachwuchstalente hätten mit Sicherheit mal Fußballprofis werden können, wenn sie sich nicht das Kreuzband gerissen hätten. Der absolute Klassiker unter den Sportverletzungen hat nun auch Animus erwischt. Statt der Fußball- hatte er wohl aber eher die Boxkarriere im Sinn. Denn nach einem langen Hin und Her konnten er und Manuellsen sich offenbar endlich darauf einigen, gegeneinander in den Ring zu steigen. Doch jetzt muss Animus verletzungsbedingt absagen. Manuellsen hält das für eine Ausrede.

Animus reißt sich das Kreuzband, Manuellsen traut der Geschichte nicht

In seiner neuesten Podcast-Folge erwähnt Animus den Boxkampf mit Manuellsen nicht direkt. Er spricht aber von einer Sache, auf die er sich eigentlich schon gefreut habe, die nun wohl aber bis auf Weiteres nicht mehr möglich sei. 

Der 39-Jährige habe sich nämlich nicht nur das Kreuzband gerissen, sondern dazu auch den Meniskus angerissen. Passiert sei das vor einiger Zeit beim Fußballspielen in Dubai. Sein Knie habe bei einem Antäuschmanöver nachgegeben und er sei in der Folge zu Boden gefallen. Einen Arzt habe er in den Wochen danach aber nicht aufgesucht. Irgendwann konnte er wieder normal laufen und auch die Beine trainieren. Nur beim Springen und Joggen habe sich sein Bein "wie Wackelpudding" angefühlt.

Erst vor Kurzem habe er die Sache dann per MRT untersuchen lassen. Diagnose: Kreuzbandriss. Ganz zur Überraschung von Animus. Von einer Operation sei ihm wegen der langen Heilungsdauer zunächst abgeraten worden. Sein Knie werde ihn aber ohnehin länger beschäftigen. Die von ihm angepriesene "Sache" sei vielleicht erst wieder in anderthalb Jahren möglich.

Manuellsen traut der Geschichte allerdings nicht. In einem Livestream enthüllt er, dass es sich bei der großen "Sache" tatsächlich um den Boxkampf der beiden handelt. 

Anfang der Woche habe Manuellsen einen Anruf aus dem Team von Animus erhalten. Entgegen all seiner vorherigen Absagen habe er diesmal überraschenderweise zugesagt. Ihm sei direkt ein Vertrag zugeschickt worden, Datum und Ort für den Kampf schienen also bereits ebenfalls festzustehen. 

Und kurz darauf kam dann doch eine Absage seitens Animus. Manuellsen kann das nicht nachvollziehen: "Heute willst du dir das Kreuzband gerissen haben und musst den Kampf leider absagen?" Gerade die Aussage, dass der Fight in anderthalb Jahren stattfinden könnte, sorgt bei Manuellsen für Unmut. So lange würde schließlich niemand auf Animus warten wollen. 

Manu selbst habe seiner Auffassung nach die letzten sieben Jahre Beef mit seiner Zusage abgehakt und Animus die Hand gereicht. Doch der habe mit seiner schnellen Absage in eben "diese Hand gespuckt".

"Du hast es wieder einmal geschafft, dich zu blamieren."

Abschließend wirft Manuellsen seinem Beinahe-Boxgegner vor, dass dieser schlicht Angst vor dem Kampf habe.

In seiner Instagram-Story kündigt Animus derweil an, dass am Sonntag in seiner neuen Podcast-Folge "wie immer ein paar Lügen mit Fakten rasiert" werden.

Der Boxkampf zwischen Animus und Manuellsen

Schon Anfang 2025 wollte Animus die Fäuste sprechen lassen. Manuellsen sagte damals aber prompt ab, weil Animus ihn angezeigt habe, er folglich kein richtiger Mann sei und nicht die nötige Ehre für einen Boxkampf besitze.

Das Thema Boxkampf kam seitdem trotzdem immer mal wieder auf. Erst im April leakten die beiden gegenseitig ihren Chatverlauf, in dem es vor allem um den möglichen Fight ging. Aber auch da sind die beiden nicht auf einen Nenner gekommen: Während Animus die Sache nach wie vor im Ring klären wollte, pochte Manuellsen auf ein privates Gespräch. Der Boxkampf soll dabei mehr sein als ein sportliches Event – nach all den Jahren könnte er symbolisch den Beef der beiden begraben.

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