Machine Gun Kelly reagiert auf neue Eminem-Disses

Die scheinbar unendliche Geschichte zwischen Eminem und Machine Gun Kelly hat mit der Deluxe-Edition von "Music To Be Murdered By" frisches Futter erhalten. Viele Beobachter*innen erkennen auf den neuen Eminem-Tracks "Zeus" und "GNAT" ein paar kleinere Disses gegenüber MGK. Der Betroffene hat das offenbar auch so aufgefasst und sich nun via Twitter dazu geäußert.

Machine Gun Kelly lacht über Eminem-Disses

Eminems Dezember-Update zu seinem Mitte Januar erschienen Album "Music To Be Murdered By" enthält einiges an Diskussionsmaterial. Nicht nur Snoop Dogg und 6ix9ine sind Eminem 2020 negativ aufgefallen – ebenfalls Machine Gun Kelly bekommt offenbar erneut ein paar lyrische Punches ab.

Beispielsweise kann der "Rap God" beim besten Willen nicht sehen, dass sein Kontrahent über ihn triumphiert hätte. Auch die Community wertete das Battle mit dem "Rap Devil" seinerzeit eindeutig pro Eminem, der selbst einen "Killshot" absetzte. Auf "Zeus" rappt der 48-Jährige nun:

"She thinks Machine washed me (What?) / Swear to God, man, her favorite rapper wish he'd crossed me (Yeah)"

Auch von Schüssen, die wohl nicht zufällig aus Maschinenpistolen kommen, lässt sich Eminem nicht beirren. Mit den gewählten Waffen kommt man nämlich nicht sonderlich weit, wie er auf der Videosingle "GNAT" anmerkt.

"They come at me with machine guns, like trying to fight off a gnat."

Diese unterschwelligen Angriffe regen bei Machine Gun Kelly offenbar die Lachmuskeln an. Sonderlich beeindruckt zeigt er sich nicht:

Dass der Beef mit Eminem nicht komplett lustig war, ließ der aktuelle Freund von Megan Fox jüngst jedoch in einem Interview durchblicken. Für ihn ist klar, dass der Schlagabtausch die Verkäufe seines Albums "Hotel Diablo" mehr gebremst als gepusht hat.

Machine Gun Kelly macht Eminem-Beef für schlechte Albumverkäufe verantwortlich

Machine Gun Kelly musste für sich feststellen, dass viel Aufmerksamkeit nicht immer zu stabilen Verkaufszahlen führt. In einem kürzlich erschienenen Interview mit Schauspieler Dave Franco spinnt der Boyfriend von Megan Fox eine Theorie Rund um den Beef mit Eminem. Dass zu jener Zeit alle Augen auf den " Rap Devil" gerichtet waren, spiegelte sich nämlich nicht in den Charts wider.

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Drake soll Kanye West zu "Donda"-Release gezwungen haben

Drake soll Kanye West zu "Donda"-Release gezwungen haben

Von Renée Diehl am 15.09.2021 - 13:31

Beef, parallele Album-Releases und Streaming-Duell: Zwischen Kanye West und Drake ging es in der letzten Zeit ordentlich rund. Dass die kurz aufeinanderfolgenden Releases von Kanyes "Donda" und Drakes "Certified Lover Boy" kein Zufall waren, war also von Anfang an offensichtlich. Nun aber meldet sich der Producer Todd Rundgren, der an "Donda" mitgearbeitet hatte, zu Wort – laut ihm hatte sich Kanye West durch Drake zum früheren Release seines Albums gezwungen gefühlt. 

Drake ist angeblich schuld an voreiligem "Donda"-Release

In seinem Interview mit "Ultimate Classic Rock" betont Produzent Todd Rundgren, dass das Timing des Donda-Releases kein Zufall war. Er selbst sei an den Aufnahmesessions für Kanyes zehntes Album beteiligt gewesen und behauptet, Drake habe "den ganzen Prozess angeführt". Kanyes Entscheidung, "Donda" zu veröffentlichen, sei so eine direkte Reaktion auf die Bekanntwerdung des Releasedatums von "CLB" gewesen: 

"Mein Engagement dauerte ein Jahr, und am Ende wurde mir klar, warum sie das Ganze so hastig eingetütet haben und offensichtlich rohes, unverarbeitetes Zeug veröffentlicht haben. Das liegt daran, dass Drake den gesamten Prozess anführte. Er [Kanye West, Anm. d. Red.] hatte zu viel Angst, dass Drake ihn übertrumpfen würde, also beeilte er sich und veröffentlichte das Album am Wochenende, bevor Drake sein Album herausbringen konnte. Und am Ende hat Drake trotzdem seinen Teil von Kuchen bekommen."

("My involvement went on for a year, and in the end I realized why they hurriedly wrapped the whole thing up and put out what is obviously really raw, unprocessed stuff. It’s because Drake was running the whole process. He was too afraid that Drake would one-up him, so he hurried up and released the album the weekend before Drake could get his out. And in the end, Drake ate his lunch anyway.") 

Drake hatte am 27. August das Releasedatum für "Certified Lover Boy" für den 3. September bekannt gegeben. Zwei Tage später droppte Kanye West (jetzt auf Apple Music streamen) "Donda" im Anschluss an seine Listening-Party in Chicago.

Rundgren nennt Kanye West einen "Schuhdesigner" und "Dilettanten"

Insgesamt lässt Rundgren kaum ein gutes Haar an seiner Zusammenarbeit mit Kanye West. Die beiden hätten über ein Jahr an "Donda" zusammengearbeitet und niemals habe er gewusst, wieviel von seinem Input wirklich genutzt werden würde. Am Ende hätte er Material für rund drei Kanye-Alben auf seinem Rechner gehabt und dann aufgrund des geringen Feedbacks die Zusammenarbeit beendet:

"Als es im Juli auf die Zielgeraden [der Albumproduktion, Anm. d. Red] zuging, sagte ich nur: 'Das reicht mir. Ich habe keine Ahnung, ob davon etwas verwendet wird.' Man bekommt nicht viel Feedback von ihm."

("When it got into the homestretch in July, I just said, 'That’s enough for me. I have no idea whether any of this is being used.' You don’t get much feedback from him regarding what it is.")

In seinem Rant nennt er Kanye West außerdem einen "Schuhdesigner" und "Dilettanten", denn niemand "würde ein solches Album machen, außer er hätte Geld zum aus dem Fenster werfen übrig". Was unsere Redakteurin Alina von "Donda" hielt, lest ihr übrigens hier:

Review: Kanye Wests "Donda" ist nicht so gut, wie alle sagen

"Donda" is here: Nachdem Kanye West seine Fans wochenlang mit immer absurder werdenden Listening-Partys gequält hat, ist das 10. Studioalbum des gebürtigen Chicagoers doch tatsächlich rausgekommen. Wer hätte es gedacht? Ich auf jeden Fall nicht. Denn Ye ( so heißt er doch jetzt, oder nicht?) ist ja seit jeher bekannt für messy Promo-Phasen.


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