Machine Gun Kelly bewertet Eminems "Killshot"

Machine Gun Kelly hat Eminems "Killshot" deutlich gehört. Über Twitter teilt er mit, was er von der Antwort auf "Rap Devil" hält:

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2 weeks and 3 interviews later... #legshot #letstalkaboutit

Wie in einem solchen Konflikt zu erwarten ist, zeigt sich MGK nicht gerade begeistert von der Leistung seines Battlegegners. Eminem habe sich zu lange Zeit gelassen. Die Emoji-Kombination deutet zudem daraufhin, dass er Ems "Killshot" als Müll abstempelt. Statt einem "Killshot" handele es sich den Hashtags nach nur um einen kaum tödlichen "Legshot". Dies ist die persönliche Meinung des selbsternannten "Rap Devils", dessen Jury-Urteil mit der Zahl des Teufels gespickt ist.

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Im Interview mit Sway Calloway gestand Eminem noch ein, dass Machine Gun Kelly auf "Rap Devil" ein paar stabile Lines gedroppt hätte und es für seine Verhältnisse ein ganz guter Song wäre. Eminem war sich zudem nicht vollends im Klaren darüber, ob er auf MGKs Diss mit einem eigenen Track reagieren sollte. "Killshot" hat klar verdeutlicht, dass sich Em gegen das Ignorieren des jungen Kontrahenten entschieden hat.

Musikalisch kam der Schlagabtausch so richtig mit Eminems Lines auf dem "Kamikaze"-Track "Not Alike" ins Rollen. Eminem arbeitet dort unter anderem einen Tweet von MGK über seine Tochter Hailie aus dem 2012 auf (hier zu den Angriffen auf "Kamikaze").

Machine Gun Kelly nutzt die gestiegene Aufmerksamkeit für seine Person, um ein neues Release anzukündigen. Am 21. September soll die EP "Binge" erscheinen. Es wäre nicht allzu überraschend, wenn MGK hier erneut gegen Eminem austeilt.

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BINGE EP 9.21.18

Du kannst bei unserer Umfrage abstimmen, welcher Disstrack dir besser gefällt:

Eminem vs. MGK: Welcher Disstrack ist besser? (Umfrage)

Im Konflikt zwischen Machine Gun Kelly und Eminem gibt es seit gestern auf beiden Seiten je einen Disstrack. Zeit, Bilanz zu ziehen. Lassen wir mal Status, Verkaufszahlen und andere externe Faktoren außen vor: Welcher Song war besser? Wer puncht besser? Wer steht als Sieger da? Beide Songs kannst du dir hier erneut anhören.

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Eminem, 2Pac, 50 Cent: Hat ein Brand Musikgeschichte vernichtet?

Eminem, 2Pac, 50 Cent: Hat ein Brand Musikgeschichte vernichtet?

Von Michael Rubach am 12.06.2019 - 15:50

Vor über 10 Jahren wütete ein Brand in den Universal-Studios in Hollywood. Die umfangreiche Story "The Day the Music burned" im The New York Times Magazine legt nun nahe, dass dabei ein erheblicher Schaden entstanden ist, der bisher weitestgehend vor der Öffentlichkeit geheim gehalten wurde.

Eminem, 2Pac, 50 Cent & mehr: Hat das Feuer Musikgeschichte ausgelöscht?

Der Artikel der New York Times nennt das Feuer das "größte Disaster in der Geschichte der Musikindustrie". Warum die Journalisten Jody Rosen zu dieser Einschätzung gelangt, wird deutlich, wenn man auf die im Text aufgerufenen Zahlen schaut. Die Rede ist dort von 500.000 zerstörten Songaufnahmen.

Dabei handelt es sich um Recordings aus allen möglichen Genres und von dutzenden legendären Künstlern, deren Werk für immer aus der Musikhistorie ausradiert sein soll. Darunter fallen auch Master-Aufnahmen von 2Pac, Eminem, Snoop Dogg, 50 Cent, Nirvana und vielen weiteren Artists dieser Größenordnung.

Weiterhin führt der Artikel aus, dass es wahrscheinlich sei, dass viele Musiker gar nichts von diesen Ausmaßen wissen würden. Gegenüber Billboard gab Universal nach dem Brand zunächst an, dass "keine Verluste" dieser Art zu verzeichnen gewesen seien. Es hieß, dass ausschließlich Kulissen und Besucherattraktionen der Universal-Studios im Feuer Schaden genommen haben.

Vertrauliche Berichte von Universal, auf die sich Jody Rosen beruft, kommen offenbar zu einem anderen Ergebnis. Falls die Recherche der Journalisten so zutreffend sein sollte, sind ganze Diskografien von Künstlern von dem Großbrand betroffen gewesen. Es gäbe dann schlichtweg kein gemastertes Material mehr von 2Pac, auf das jemand heutzutage zurückgreifen könnte. Diese Musik wäre verloren.

Ein ehemaliger Mitarbeiter von Universal tritt in dem Artikel als eine Art Kronzeuge auf. Er erzählt, dass Universal bewusst über die Ausmaße des Feuers hinweggetäuscht habe:

"Das Unternehmen [Universal] wusste, dass es schockierte Reaktionen und Empörung hervorrufen würde, wenn die Leute die wahre Geschichte kennen [...] Es ist ein Geheimnis, bei dem ich mich schäme, ein Teil davon gewesen zu sein."

"Irreführend": Universal wehrt sich gegen die Berichterstattung

In einem Statement gegenüber der Branchenseite Variety kritisiert Universal den Artikel des New York Times Magazine. Konkret wirft man der Journalisten vor, nicht sauber genug recherchiert und eine fehlerhafte Story abgeliefert zu haben.

"Die Story enthält zahlreiche Ungenauigkeiten, irreführende Aussagen, Widersprüche und grundsätzliche Missverständnisse über den Umfang des Vorfalls und die betroffenen Vermögenswerte."

Weiter wirft Universal Jody Rosen eine selektive Berichterstattung vor. Sie sei auf Maßnahmen, die Universal zur Sicherung von Musik eingeleitet habe, schlichtweg nicht eingegangen.

"Tatsächlich werden zehntausende von Backing-Katalogen, die wir in den letzten Jahren bereits veröffentlicht haben, praktisch ignoriert – einschließlich [...] Master-Aufnahmen, von denen der Artikel behauptet, dass sie 'zerstört' wurden."

Inwiefern das Feuer tatsächlich einen gravierenden Einschnitt in die Musikgeschichte bedeutet, lässt sich nicht eindeutig bestimmen. Verschiedene Künstler sind schon auf den Artikel aufmerksam geworden und sorgen sich nun um ihr Songmaterial. Questlove von The Roots sieht in dem Brand bereits den Grund, warum er bisher nicht weiter an einem Projekt arbeiten konnte:

Questlove De La Rose on Twitter

For everyone asking why Do You Want More & Illdelph Halflife wont get reissue treatment https://t.co/Vs0ykRcyAK


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