Nach Drogentod von Mac Miller: Mutmaßlicher Dealer verhaftet

Ungefähr ein Jahr nach dem Tod von Mac Miller hat die Polizei einen Mann festgenommen, der mutmaßlich der Dealer des US-Rappers war.

Dealer brachte Mac Miller gefälschte Oxycodon-Tabletten, Kokain & Xanax

Laut einer Mitteilung der Staatsanwaltschaft haben Spezial-Einheiten der Drogenbehörde und Beamte der Polizei Los Angeles den 28-jährigen James Pettit verhaftet, der Mac zwei Tage vor seinem Tod mit Drogen beliefert haben soll. Demnach besorgte Pettit gefälschte Oxycodon-Tabletten, die mit Fentanyl gestreckt waren – also ein starkes Scherzmittel in Verbindung mit einem starken Schmerzmittel. Außerdem stattete Pettit den Musiker mit Kokain und Xanax aus. Mac Miller starb im Alter von 26 Jahren am 7. September 2018 an einer Mixtur aus Kokain, Fentanyl und Alkohol.

Mac Millers Todesursache offenbar geklärt: Kokain & Fentanyl

Mac Miller ist im September leider viel zu früh gestorben. Der Rapper wurde gerade einmal 26 Jahre alt. Jetzt steht anscheinend die Todesursache fest: Wie TMZ berichtet, ist Mac Miller daran gestorben, dass er Kokain und Fentanyl konsumiert hat. Was auch immer du tust: Du solltest tunlichst darauf achten, Kokain nicht mit Fentanyl zu kombinieren.

Den Angaben der Staatsanwaltschaft nach sendete der Dealer kurz nach Bekanntwerden von Macs Tod eine Nachricht an einen Freund, in der er prognostizierte, wahrscheinlich im Gefängnis zu sterben. Bei einer Verurteilung droht dem Mann eine Haftstrafe von bis zu 20 Jahren.

Wie im speziellen Macs Ex-Freundin Ariana Grande mit dem Tod des Rapstars umgegangen ist, kannst du hier nachlesen:

"thank u, next": Wie Ariana Grande Mac Miller gedenkt

Vom Sommer 2016 bis Mai 2018 waren Mac Miller und Superstar Ariana Grande ein Paar. Mac Millers Drogentod im September letzten Jahres hat die Sängerin genauso erschüttert, wie den Rest der Rapwelt. Eine Verarbeitung der gemeinsamen Zeit ist auf Ariana Grandes aktuellem Album "thank u, next" zu hören.

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Shakira geht juristisch gegen Samra & Kalazh44 vor

Shakira geht juristisch gegen Samra & Kalazh44 vor

Von Michael Rubach am 23.07.2020 - 10:57

Samra und Kalazh44 haben gerade wohl mehr mit Popstar Shakira zu tun, als ihnen lieb sein kann. Spanischsprachige Medien wie Telemundo berichten, dass die kolumbianische Sängerin überhaupt nicht erfreut darüber ist, wie sie in den Song "Shakira" eingebettet wurde. Sie soll bereits ihre Anwälte eingeschaltet haben.

Shakira reagiert "empört" auf den Track von Kalazh44 & Samra

Der Track "Shakira" erschien samt Video am 19. Juni. In der Hook rappt Samra, dass er "kolumbianisches Koks wie Shakira" ziehen würde. Das Artwork zur Single zeigt eine Frau, die ein Röhrchen in der Hand hält. Vor ihr auf einem Tisch liegen mehrere Bahnen einer weißen Substanz und ein Bündel Geldscheine. Die Augen der Frau sind nicht zu erkennen, dennoch ist die Ähnlichkeit zu Shakira offensichtlich.

Diese wenig schmeichelhaften Referenzen sind wohl bis zu Shakira durchgedrungen. Wie es in der Berichterstattung heißt, sieht die Künstlerin durch den Inhalt des Tracks und das dazugehörige Cover ihren "Namen und ihr Image missbraucht". So habe sie "empört" ihr Anwaltsteam beauftragt, sich um diese Angelegenheit zu kümmern.

Kalazh44 ft. Samra - Shakira [Video]

Es werden wieder Zigaretten auf den Kameramann geworfen. Samra und Kalazh44 bringen ihren neuen Track "Shakira", samt passendem Video. Es ist nicht das erste Mal, dass die beiden zusammen auf einem Song erscheinen: Letztes Jahr war Samra schon auf Kalazhs Mega-Track "Royal Rumble" vertreten, damals noch mit zahlreichen weiteren Gästen.

Kalazh44 rappt über Beef mit Shakira

Kalazh44 kommentiert die Situation bisher eher launig in seiner Instagram-Story. Er bietet Shakira ein Feature an und scheint sich darüber zu amüsieren, dass er in spanischsprachigen Medien auftaucht. Auch rappt er kurz über das Thema.

"Ich mag kein Streit, weil Peace ist mir lieber / Aber kommt's drauf an, hab ich Beef mit Shakira"

Schließlich geht er aber auch ernsthaft auf die Berichte ein und erklärt, wie sich die Lage für ihn darstellt. Es gehe nicht darum, dass Kalazh44 und sein Team irgendetwas kopiert hätten. Der Knackpunkt sei das Bild, auf dem Shakira mit dem Konsum von Drogen in Verbindung gebracht wird. Dabei handele es sich nicht um eine Montage, sondern um ein Foto aus einer Bar in Barcelona.

"Es geht einfach nur um's Cover. Es geht um's Cover, was wir aus einer Bar in Barcelona fotografiert haben, das da an einer Wand hängt und das wir benutzt haben. Das bedeutet: Es gibt nichts Geklautes. Es gab dieses Cover, wir haben gesagt: 'okay alles cool, wir nehmen das runter'. Und jetzt passiert dieser ganze Scheiß."

In der Nacht zum Freitag soll ein neuer Song von Kalazh44 droppen. Ein erster Trailer auf Instagram verzichtet auf die Abbildungen von Drogen und Prominenten.


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