Mac Miller deutet Kollaboalbum mit Post Malone an

Es ist das Jahr der US-Releases. Fast jeder relevante Act aus den Staaten hat in den letzten Monaten ein Album gedroppt. Auch Mac Miller veröffentlichte kürzlich sein neues Werk "Swimming".

Wie er nun in einem Interview mit dem Rolling Stone angibt, könnte es nicht das Letzte in diesem Kalenderjahr gewesen sein. Der Pittsburgh-Rapper und Hit-Maschine Post Malone könnten ein Kollaboalbum an den Start bringen.

Vor kurzem habe es eine interessante Jam-Session gegeben. Mit dabei waren Mac Miller selbst, Post Malone, Jazz-Monster Thundercat und Produzent Frank Dukes. Laut den Ausführungen von Mac spielte Post Malone Bongo. Außerdem soll sich das Musiker-Meeting fantastisch angefühlt haben. Der Ex von Ariana Grande beschreibt das spontane Zusammentreffen als wunderschön und großartige Zeit.

"Me and Post have been talking about doing an album. [...] And then Frank Dukes has worked on a bunch of my records, but we had never met, so he came through too. And then Thundercat appeared and we all started jamming."

Zu der Session soll es überhaupt erst gekommen sein, da beide Rapper sich im Vorfeld über die Möglichkeiten einer Zusammenarbeit ausgetauscht haben. Wie die Artists stilistisch zusammenpassen, lässt sich noch schwer vorstellen. Der trappig-poppige Sound von Post Malones diesjährigem Album "Beerbongs & Bentleys" hat relativ wenig Überschneidungen zu dem Funk und Soul-lastigen "Swimming" seines Berufskollegen. Allerdings haben sich sowohl Miller als auch Malone im Laufe ihrer Karriere als sehr wandlungsfähig erwiesen. Vielleicht besteht die Lösung auch tatsächlich darin, dass sich Post Malone an der Bongo austobt. Ob und wie die Musiker ihre Zusammenarbeit überhaupt intensivieren, wird die Zukunft zeigen.

Infos zum aktuellen Album von Mac Miller bekommst du hier:

Mac Miller ist zurück: Neues Album "Swimming" angekündigt

Der Miller Mac ist zurück. Die lockerleichte " K.I.D.S."-Phase ist schon lange vorbei und so veröffentlicht der Rapper aus Pittsburgh am 3. August mit "Swimming" wohl ein weiteres eher persönlicheres Album. Die erste Single "Self Care" ist auch gleich ein sechsminütiger Kurzfilm, der an " Kill Bill" und " Buried" erinnert: Mac Miller - "Self Care" is available now: https://ad.gt/selfcare SWIMMING, an album by Mac Miller.

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Eminem, Drake & Co.: Diese Rapper verdienen am meisten

Eminem, Drake & Co.: Diese Rapper verdienen am meisten

Von Till Hesterbrink am 20.07.2021 - 13:35

So viel kann man als Rapper also tatsächlich verdienen: Mal wieder wurde von Billboard die Liste der bestbezahlten Musiker des Jahres veröffentlicht und darunter sind auch einige Hiphop-Artists zu finden. Auffällig für dieses Jahr sind natürlich vor allem die massiv eingebrochene Einnahmen durch Liveauftritte. Normalerweise lässt sich damit für Künstler das meiste Geld einnehmen. Die Auflistung beschränkt sich auf direkte Einnahmen mit der Musik. Side-Businesses werden nicht miteingerechnet.

Eminem, Drake & Post Malone: Die bestbezahlten Musiker 2020

Den ersten Platz der Liste belegt dieses Jahr niemand Geringeres als Taylor Swift. Die 31-jährige Country-Sängerin sichert sich mit einem Umsatz von fast 24 Millionen Dollar den Spitzenplatz der Liste. Dich hinter ihr findet sich allerdings bereits der erste Künstler, den man dem Hiphop-Gerne zuordnen kann: Post Malone (jetzt auf Apple Music streamen). Der konnte im letzten Jahr satte 23 Millionen Dollar umsetzen. Dies liegt vor allem daran, dass Posty kurz vor dem Hoch der Corona-Pandemie noch eine Tour gespielt hatte. Das letzte Konzert dieser fand am 12. März statt.

Der erste wirkliche Rap-Künstler auf der Liste ist Drake, der mit knapp 14 Millionen Dollar den sechsten Platz belegt. Seine Haupteinnahmequelle ist Streaming. Wie bereits im Jahr zuvor ist Drizzy mit ca. 8 Milliarden Plays der meistgestreamte Artist des Jahres.

Auf dem neunten Platz findet sich YoungBoy Never Broke Again. Der (Quasi-)Schwiegersohn von Floyd Mayweather konnte vor allem durch Streams seiner Videos ordentlich Einnahmen erzielen. 11,9 Millionen Dollar, um genau zu sein. Er ist der Künstler, dessen Videos am meisten im letzten Jahr abgespielt wurden. Ihm dicht auf den Fersen ist Lil Baby, mit 11,7 Millionen Dollar.

Ganz knapp an der Top 10 schliddert The Weeknd mit seinen 10,4 Millionen vorbei, der im letzten Jahr sein Album "After Hours" samt dem unglaublich erfolgreichen Hit "Blinding Lights" veröffentlichte.

Auf Platz 14 ist Eminem, der im letzten Jahr gleich zwei Alben rausgehauen hat. "Music To Be Murdered By" und die zugehörige Deluxe-Version, die als "B-Seite" bezeichnet wurde. Damit landete Em' auf Platz fünf aller digitalen Verkäufe. Insgesamt konnte Eminem im Corona-Jahr 9,7 Millionen Dollar einnehmen.

Und auf Platz 15 findet sich dann Lil Uzi Vert, der ebenfalls zwei Alben veröffentlichte. "Eternal Atake" und "Lil Uzi Vert vs. The World 2" bescherten dem 26-Jährigen eine riesige Nummer an Streams. So viele, dass er insgesamt 18 Tracks auf einen Schlag in den Top 100 vorweisen konnte. Damit ist er erst der dritte Künstler jemals, dem dies gelingt. Einnehmen konnte er 2020 9,4 Millionen Dollar.

Musikeinnahmen in 2020

Billboard vergleicht die Zahlen zudem mit den letzten Jahren. So wird deutlich, was für einen Einfluss die Corona-Pandemie auf die Musikindustrie hatte. Taylor Swift war zuletzt 2018 Teil der Liste. Damals hatte sie allerdings auch Einnahmen von insgesamt fast 100 Millionen Dollar. Insgesamt sind die Einnahmen der Musikindustrie im letzten Jahr um fast eine Milliarde Dollar zurückgegangen.

Besonders die fehlenden Einnahmen aus Konzerten werden deutlich, die sonst bis zu 80 % der Einnahmen der Top 40 Künstler dargestellt hatte. Diese gingen von den letztjährigen 779 Millionen Dollar auf lediglich 79 Millionen Dollar zurück.

Verkäufe von physischer und digitaler Musik erfuhren hingegen einen Zuwachs um 39 % und machen insgesamt 59 Millionen Dollar aus. Trotzdem ist die Zukunft natürlich Streaming. Die einzelnen Künstler konnten insgesamt 193 Millionen Dollar durch Streams einnehmen, das ist eine Steigerung um knapp 82 % im Vergleich zu letztem Jahr. Und der Trend geht weiter nach oben.

Hier könnt ihr euch die ganze Liste anschauen.

Drake ist der Künstler des Jahrzehnts


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