Betrugsvorwürfe um Loredana: Bushido will an Petra Z. spenden

Die Betrugsvorwürfe gegen Loredana kochen aktuell unter dem Hashtag #BoycottLoredana erneut hoch. Nun hat sich Bushido in die Sache eingeklinkt und in Aussicht gestellt, dem mutmaßlichen Betrugsopfer Petra Z. finanziell unter die Arme zu greifen. Der Berliner will nach eigener Aussage für die Beerdigung der verstorbenen Mutter von Petra Z. aufkommen sowie zusätzlich einen "Betrag an das Ehepaar spenden". Das erklärte Bushido in einem Gespräch mit dem Schweizer Portal 20 Minuten, das die Story um Loredana vor mehr als einem Jahr ans Licht gebracht hat.

Kein Geld für die Beerdigung: Bushido fühlt mit Petra Z.

Bushido empfindet die Situation um Petra Z. als "schade und traurig". Er sei berührt von der Geschichte der Frau und ihres Ehemannes, die um 700.000 Franken betrogen worden sein sollen. Es gehe "überhaupt gar nicht", dass eine Beerdigung nicht bezahlt werden könne. Bushido wisse aus Erfahrung, wie emotional belastend der Tod der eigenen Eltern sei. Daher möchte er zumindest einen Teil der finanziellen Sorgen verringern.

"Ich möchte dafür sorgen, dass zumindest die Beerdigung bezahlt werden kann. Zudem würde ich gerne noch einen Betrag spenden, damit das Ehepaar sich eine Auszeit gönnen kann."

Zu Petra Z. sind Bushidos Spendenpläne bereits durchgedrungen. Sie wird mit den folgenden Worten zitiert: "Das wäre wunderschön." Neben Bushido engagieren sich auch andere Privatpersonen in dem Fall. So wurde eine Crowdfunding-Seite eingerichtet. Außerdem sollen sich Beobachter des Falls beim Portal 20 Minuten gemeldet haben, um Petra Z. zu helfen.

Belastet Bushidos Spende seine Beziehung zu Loredana?

Der Redakteur des Schweizer Portals stuft die Beziehung zwischen Loredana und Bushido als "gut" ein und möchte wissen, ob die Aktion des EGJ-Chefs Einfluss auf das Verhältnis nehmen könnte. Bushido entgegnete, dass es sich nicht seine Aufgabe sei, ein Urteil in dieser Angelegenheit zu fällen. Sollten sich die im Raum stehenden Vorwürfe jedoch bestätigen, "würde das auf eine Freundschaft belastend einwirken." Die Tat sei nichts, "worauf man Stolz sein könnte." Es gehe ihm jedoch erst einmal ausschließlich darum, dass die Mutter von Petra Z. zu Grabe getragen werden könne.

Groove Attack powered by Hiphop.de

Groove Attack powered by Hiphop.de

Deine Deutschrap-Playlist powered by Hiphop.de, immer mit den aktuellsten Tracks der deutschen Hip-Hop Szene! Cover: ERRDEKA

Groove Attack ist Streaming Partner von Hiphop.de

Deine Meinung dazu?

Weiter ...

Bushido vs Fler: Arafat soll angeblich hinter der Messer-Attacke auf Fler (2007) stecken

Bushido vs Fler: Arafat soll angeblich hinter der Messer-Attacke auf Fler (2007) stecken

Von David Molke am 21.07.2020 - 16:26

Fler soll 2007 nach einem Fernsehauftritt von mehreren maskierten Männern mit Messern angegriffen worden sein. Laut einer vermeintlichen Zeugenaussage von Bushido steckt aber nicht er, sondern Arafat Abou-Chaker hinter der Attacke. Fler selbst glaubt aber nicht, dass Bushido nichts damit zu tun hatte.

Bushido behauptet wohl, er wollte Arafat vor dem Messer-Angriff auf Fler beruhigen

Worum geht's? 2007 war Fler live bei MTV TRL im Fernsehen und hat dort ein Bushido-Poster zerrissen. Kurz danach soll er noch in den Räumlichkeiten des Senders von mehreren Männern mit Masken und Messern angegriffen worden sein. Sein damaliger Bodyguard konnte aber wohl verhindern, dass es zu Verletzungen kam (via: FAZ).

Bushidos Zeugenaussage: Jetzt gibt es offenbar eine frisch aufgetauchte Aussage von Bushido bei der Polizei. Die könnte schon aus dem letzten Jahr stammen und dreht sich wohl unter anderem darum, dass Bushido wenig bis gar nichts mit dem Angriff zu tun gehabt habe. Im Gegenteil: Er habe erst danach von ihr erfahren und davor versucht, beruhigend zu wirken.

In dieser Zeugenaussage gibt Bushido anscheinend zu Protokoll, dass er erst von seinem damaligen Geschäftspartner Arafat Abou-Chaker auf Flers Aktionen vor laufender Kamera hingewiesen worden sei. Arafat Abou-Chaker habe Bushido am Telefon erklärt, dass Fler zu weit gegangen sei und sehen werde, was er davon habe.

Bushido soll ausgesagt haben, er hätte noch versucht, Arafat zu beruhigen. Er habe auch erst später am Abend erfahren, was genau vorgefallen sei. Bushidos angeblicher Aussage zufolge habe Arafat Abou-Chaker die bewaffneten Männer zu Fler geschickt, um ihn "abzustechen".


Foto:

Sascha Haubold, mit freundlicher Genehmigung von Bushidoersguterjunge GmbH; Screenshot: https://www.youtube.com/watch?v=tu2CACMcB_I

Fler glaubt offenbar nicht, dass Bushido nichts damit zu tun hatte

Laut der FAZ sagt Fler, er habe schon immer gewusst, wer die Angreifer im Jahr 2007 gewesen seien. Er habe aber keine Aussage bei der Polizei dazu gemacht, weil sich das ihm zufolge einfach nicht gehören würde. Fler glaubt seinem ehemaligen Weggefährten anscheinend auch nicht, dass Bushido nichts mit dem Angriff zu tun hatte.

Bushido sei laut Fler kein Opfer, sondern "ein Mittäter", wie die FAZ zitiert:

"Bushido hat immer andere Rapper beleidigt und ist zu Arafat gerannt, wenn sie sich gewehrt haben. Wenn ihn der Angriff auf mich gestört hätte, warum hat er danach noch mal zehn Jahre mit Abou-Chaker gearbeitet?"

Fler sei nun allerdings selbst mittlerweile mit Arafat Abou-Chaker befreundet. Er scheint also auch keine Probleme mit den angeblichen Machenschaften zu haben, beziehungsweise sich nicht von ihnen stören zu lassen.

Wieso jetzt? Das Ganze kocht aktuell wohl erneut hoch, weil im August der Prozess gegen Arafat Abou-Chaker beginnen soll. Ihm werden offenbar unter anderem versuchte schwere räuberische Erpressung, Freiheitsberaubung, gefährliche Körperverletzung und Beleidigung vorgeworfen.

Mehr News zu Bushido und Fler:


Sag uns deine Meinung zu diesem Artikel! (0 Kommentare)