Nachdem Lil Yachty kürzlich in einem Stream mit Plaqueboymax einen Song angeteast hatte, auf dem er eine Line über den 2020 ermordeten George Floyd rappt, gab es äußerst negative Resonanz – unter anderem von Familienmitgliedern und Freunden des Getöteten. Jetzt erklärt Ex-NBA-Spieler Stephen Jackson, dass Yachty sich inzwischen für die Zeile entschuldigt haben soll.
Lil Yachty rappt kontroverse George Floyd-Line
"Put my knee up on her neck, I went George Floyd", hatte Lil Yachty auf dem Song-Teaser gerappt und sich damit einiges an Kritik eingebrockt. In einem Gespräch mit TMZ äußerte beispielsweise George Floyds Bruder, Terrence, sein Unverständnis darüber, dass Lil Boat seinen Bruder für solch einen Vergleich heranziehe. Dessen Tod sei für die Familie weiterhin ein sensibles Thema, das weiterhin mit viel Schmerz verbunden sei.
“Put my knee up on her neck, I went George Floyd” -Lil Yachty 🚮 🚮🗑️ pic.twitter.com/xOkB8MJeM2
— Glock Topickz (@Glock_Topickz) August 14, 2025
Drastischere Worte gab es vom ehemaligen Basketball-Profi Stephen Jackson zu hören, der mit George Floyd befreundet war:
"Sag niemals seinen Namen, Bro. Keiner von euch kannte G. Ihr wisst nichts über ihn ... Das ist echt schwach, Yachty. Lass jemanden aus deiner Familie sterben. Wir machen eine ganze Sketch-Reihe darüber."
Dieser Instagram-Post wurde inzwischen wieder entfernt. In einer Story erklärt der 47-Jährige, dass sich Lil Yachty im Zuge dieser Geschichte bei ihm gemeldet und das Ganze aus der Welt geschaffen habe. Die beiden hätten sich beieinander entschuldigt. Er für seine Wortwahl und Yachty für die Zeile. Dass sich der "Concrete Boys" für sein Fehlverhalten geradegemacht habe, rechne Jackson ihm hoch an: "Nicht viele Menschen stehen dazu, wenn sie Scheiße gebaut haben."
Ob der Song mitsamt der Zeile jemals erscheinen wird, bleibt wohl eher fraglich. Lil Yachty selbst hat sich zu der Situation nicht öffentlich geäußert.
Weil Kanye West krude Behauptungen über George Floyds Todesursache verbreitet hatte, griff dessen Familie in der Vergangheit auch schon zu härteren Mitteln:
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