Lil Pump unterbricht sein Konzert für kollabierten Fan

Lil Pump ist am Sonntag im Rahmen des Wireless Festivals in London aufgetreten. Als er auf der Pepsi Max Stage mitten im Turnup mit den Publikum war, erlitt ein Fan mitten in der Menge einen epileptischen Anfall. Doch Lil Pump reagierte geistesgegenwärtig. Der Fan konnte von Sanitätern abtransportiert werden.

Als Lil Pump die Situation bemerkt hatte, unterbrach er sein Konzert, rief Sanitäter herbei und sorgte dafür, dass die Menge den epileptischen Fan nach vorne über den Wellenbrecher in die Arme der Sanitäter schaffte. Doch damit nicht genug. Als der Fan neben die Bühne getragen wurde, folgte Lil Pump den Sanitätern, um sicherzustellen, dass es dem Fan den Umständen entsprechend gut geht. Erst als die Sanitäter ihm versicherten, die gesundheitlichen Situation des Fans unter Kontrolle zu haben, kehrte Pump auf die Bühne zurück. Dort teilte er der Crowd mit, dass es dem jungen Mann gut ginge:

Ppl are always quick to slander and say bad stuff about Lil Pump.. but forget he's the most caring and thoughtful rapper in the game .. he stopped his whole performance to get medical help for a fan having a seizure.

103.7k Likes, 2,947 Comments - DJ Akademiks (@akadmiks) on Instagram: "Ppl are always quick to slander and say bad stuff about Lil Pump.. but forget he's the most caring..."

NEW | Lil Pump Saved His Fan's Life At His Concert - follow @worldofpump

62 Likes, 5 Comments - WorldOfPump (@worldofpump) on Instagram: "NEW | Lil Pump Saved His Fan's Life At His Concert - follow @worldofpump "

Erst danach ging das Konzert weiter. Lil Pumps Umgang mit der Situation hätte besser nicht sein können und zeigt, wie solche Situationen, in denen durchaus Panik entstehen könnte, mit Hilfe der Artists auf der Bühne gelöst werden können. So sah es auch dieser Twitter-User, der zudem versicherte, der Turnup sei danach trotzdem nicht zu kurz gekommen:

on Twitter

Someone had a seizure in front of me at lil pump and was turning purple. Had me thinking the worst. Hope my guy is okay. We turned up in his honour

In seiner Instagram-Story stellt Lil Pump klar, dass es für ihn eine Selbstverständlichkeit sei, für die Sicherheit seiner Fans zu sorgen und verbreitet nur Liebe:

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Barack Obama kritisiert Hiphops Hang zum Materialismus

Barack Obama kritisiert Hiphops Hang zum Materialismus

Von Till Hesterbrink am 17.11.2020 - 12:34

Barack Obama gab vor Kurzem dem Magazin The Atlantic ein Interview anlässlich seines anstehenden Buches. In dem Gespräch mit Journalist Jeffrey Goldberg erklärte der ehemalige US-Präsident, dass seiner Auffassung nach Hiphop mitverantwortlich für den Aufstieg Donald Trumps gewesen sei. Grund dafür wäre der häufig mitschwingende Materialismus.

Barack Obama: "Wenn du Rap hörst, geht es nur um Bling, um Frauen, um Geld"

Goldberg fragt Obama im Laufe des Interviews, was dieser glaube, warum Donald Trump so erfolgreich werden konnte. Obama vergleicht Trump daraufhin mit Richie Rich, dem Millionärserben des gleichnamigen Films aus dem Jahre 1994, der seit Wort nie hielt und keinerlei Interesse daran zeigte, Verantwortung zu übernehmen. Obama meint, es hätte eine Entwicklung des klassischen Bildes des Mannes, von jemandem, der die schwachen beschützt, zu jemandem, der einfach zeigt was er hat und kann gegeben. Diese Entwicklung würde er dem Fernsehen zuschreiben.

"Dann siehst du Lifestyles Of The Rich And Famous, was dir vermittelt, entweder du hast es oder du bist ein Loser. Und Donald Trump verkörpert diese kulturelle Bewegung, die nun tief in der amerikanischen Kultur verankert ist."

("Then you start seeing Lifestyles of the Rich and Famous, that sense that either you’ve got it or you’re a loser. And Donald Trump epitomizes that cultural movement that is deeply ingrained now in American culture.")

Aber nicht nur beim Fernsehen sieht Obama eine Teilschuld für den Aufstieg Trumps. Auch Hiphop und Rapmusik sollen seiner Meinung nach einen großen Teil dazu beigetragen haben. Er sei nicht über den Anstieg von Populismus überrascht gewesen, fände es jedoch interessant, wer geholfen habe, diesen zu verbreiten.

Unter anderem Lil Pump, 50 Cent, Ice Cube und Lil Wayne hatten für die vergangene Kampagne Trumps ihre Hilfe oder Unterstützung angeboten. Obama müsse sich nach eigenen Angaben häufig selbst daran erinnern, wofür Hiphop in den meisten Fällen stehen würde. Der Hang zum Materialismus und das protzende Auftreten vieler Rapper hätten einen klaren Einfluss auf die Gesellschaft. Hiphop würde häufig die gleichen Werte wie Donald Trump vertreten.

"Leute schreiben darüber, dass Trump [in der Präsidentschaftswahl 2020] mehr Unterstützung von Schwarzen Männern gewinnen konnte und über den ein oder anderen Rapper, der ihn unterstützte. Ich muss mich selbst daran erinnern, dass wenn du Rap hörst, geht es nur um Bling, um Frauen, um Geld. Viele Rap-Videos propagieren dieselben Werte wie Donald Trump darüber, was es heißt, berühmt zu sein. Alles ist aus Gold. Das festigt sich und sickert in die Kultur durch."

("People are writing about the fact that Trump increased his support among Black men [in the 2020 presidential election], and the occasional rapper who supported Trump. I have to remind myself that if you listen to rap music, it’s all about the bling, the women, the money. A lot of rap videos are using the same measures of what it means to be successful as Donald Trump is. Everything is gold-plated. That insinuates itself and seeps into the culture.")

Barack Obama & Hiphop

Eigentlich hat der ehemalige US-Präsident eine große Liebe für Hiphop und machte diese auch immer wieder öffentlich bekannt. So erklärte er erst letztes Jahr unter anderem "The London" von Young Thug, J. Cole und Travis Scott sowie "Suge" von DaBaby zu seinen Lieblingssongs 2019.

Zu seinem neuen Buch "The Promised Land" veröffentlichte Obama eine zugehörige Playlist. Auch in dieser sind Hiphop-Stars wie Jay-Z, Eminem oder Beyoncé zu finden.

Es scheint also eher so, als würde sich Obamas Kritik an Hiphop vor allem an die neue Generation an Rappern richten. Dieser wird schließlich häufig vorgeworfen, den ursprünglichen Zweck der "Message" von Hiphop nicht mehr zu erfüllen.


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