Levi's Support Music Nights: Für den guten Zweck mit Chefket feiern

Wer träumt in seiner Jugendzeit nicht davon, einmal auf einer großen Bühne bejubelt werden zu dürfen? Mithilfe von Levi's Music Projects wird dieser Traum für einige Jugendliche nicht nur Wirklichkeit, sondern sogar noch übertroffen. Mit Hilfe des Levi’s Music Projects stehen junge Talente mit etablierten Musikgrößen wie Drangsal, Megaloh, den Leoniden und Chefket auf einer Bühne.

Die Jugendlichen aus Musikschulen in Kassel und St. Pauli treten insgesamt an vier Terminen im Mai und Juni auf Bühnen in Kassel, Hamburg, Frankfurt und Köln auf. Vor ihren Auftritten als Support-Act nehmen sie an Workshops teil, in denen sie fachkräftig unterstützt werden, bevor sie eine beeindruckende Live-Erfahrung machen dürfen.

Megaloh und junge Talente feierten in Frankfurt

Nachdem der Startschuss der Konzertreihe am 12. Mai mit Drangsal und Mia Morgan gefallen ist, fand Ende Mai das Konzert mit Megaloh in Frankfurt statt. Im Zoom begeisterten die Künstler und Künstlerinnen mit ihren Talenten und die Stimmung war durch den tollen Support von Beginn an super.

Chefket wartet auf euch

Am 14. Juni werden Chefket und Chefboss mit den Jugendlichen gemeinsam im Molotow in Hamburg eine tolle Show liefern. Wer junge Talente und einen etablierten Rapper mit dem Herz am richtigen Fleck sehen möchte, kann die Tickets hier erwerben.

Das Projekt verbindet soziales Engagement und gute Musik. Die Einnahmen aus den Konzertabenden werden an Organisationen gespendet, die sich in sozialen und musikalischen Bereichen einsetzen. Die auftretenden Band entscheiden für jeden Musikabend selbst, für wen das Geld gespendet wird.

Die Einnahmen aus dem Chefket-Konzert werden an den Verein Visions for Children gehen. Dieser setzt sich für bessere Bildungsmöglichkeiten an Schulen in Krisen- und Kriegsgebieten ein.

Levi's Music Projects setzt sich weltweit für Jugendliche ein

Levi's ist für die Entstehung von 14 Projekten in sieben Ländern verantwortlich. Es haben sich bereits Künstlerinnen und Künstler wie Alicia Keys, Skepta und Milky Chance, die 2018 auch maßgeblich an dem "Milky Chance & Friends Festival" in Kassel mitwirkten, an ihnen beteiligt. 

Milky Chance I Levi's® Music Project

The Levi's® Music Project is a global initiative that seeks to unite people and communities around the world through access to music. Together, Levi's® and Milky Chance established a community music space in the band's hometown of Kassel in 2017.

In Deutschland gibt es das Levi's Music Project seit 2016. Mithilfe des FC St. Pauli wurde eine Musikschule im Millerntor-Stadion gegründet, um es durch kostenlose Angebote auch Talenten aus den unteren sozialen Schichten zu ermöglichen, Unterricht für Gesang, Beatproduktion und Songwriting zu erhalten.

Mittlerweile werden auch Rapklassen angeboten, die jungen Geflüchteten einen Ort bieten, Texte zu schreiben, Tracks aufzunehmen und Videos zu produzieren.

Deshalb ist das Projekt so wichtig

Für junge Talente gibt es oft kaum Möglichkeiten, ihre Kreativität auszuleben. In manchen Fällen fehlt der Raum, an anderer Stelle ist es auch oft das Geld, was die Förderung von Jugendlichen verhindert.

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#EndSARS: Rihanna, Beyoncé & mehr fordern Ende der Gewalt in Nigeria

#EndSARS: Rihanna, Beyoncé & mehr fordern Ende der Gewalt in Nigeria

Von Michael Rubach am 21.10.2020 - 15:06

Polizeigewalt ist ein weltweites Problem. In Nigeria schlagen die Proteste gegen eine berüchtigte Spezialeinheit seit Wochen hohe Wellen. Gestern haben die Kundgebungen offenbar Tote und Verletzte gefordert. Wenn Superstars wie Rihanna, Beyoncé, Nicki Minaj oder DJ Khaled sich aktuell mit #EndSars in den sozialen Medien positionieren, wollen sie nicht auf ein grassierendes Virus hinweisen, sondern ein deutliches politisches Statement setzen.

#EndSars: Polizei-Brutalität seit langer Zeit bekannt

Ausgangspunkt für die Demonstrationen war Anfang Oktober ein Video, auf dem zu sehen ist, wie ein Schwarzer Mann von SARS-Mitgliedern gedemütigt und schließlich erschossen wird. Die "Special Anti-Robbery-Squad" hat in den letzten drei Jahren laut der Menschenrechtsorganisation Amnesty International 82 Leben auf dem Gewissen. Auch würden Beweise dafür vorliegen, dass Folter, Misshandlungen und gar Hinrichtungen zu den angewandten Maßnahmen der Truppe gehören. Selbst ein 2017 erlassenes Antifolter-Gesetz setzte diesem Treiben demnach kein Ende.

Die BBC ist zu lesen, dass bei den jüngsten Protesten in Lagos zwölf Menschen vom Militär getötet worden seien. Lokale Medienberichte dienen hier als Quelle. Die Armee bestreitet dies. Amnesty International erklärt auf Twitter, dass man "verstörende Hinweise zum übermäßigen Einsatz von Gewalt" erhalten habe.

Der Staatspräsident hat vor einer Woche in Aussicht gestellt, SARS aufzulösen. Laut Spiegel wurde so ein Vorhaben in den letzten vier Jahren viermal angekündigt. Der Polizeichef Nigerias erklärte vor wenigen Tagen, dass eine neue Einheit den Platz von SARS einnimmt: Das "Special Weapons and Tactics Team" (SWAT) soll mit "hoher Professionalität" und entlang "ethischer Standards" operieren.

Die Demonstrationen hielten jedoch an, da die Maßnahmen der Regierung als nicht ausreichend angesehen werden. Eine Polizeistation brannte gestern nieder. In der drittgrößten Stadt Nigerias Benin City sollen Demonstrierende 2000 Gefangene aus dem Gefängnis befreit haben. Daraufhin verhängten die Behörden dort und in Lagos eine Ausgangssperre.

Wie im Fall von George Floyd ist es hier ebenfalls eine viral gegangene Videoaufnahme, die das Fass bei der Bevölkerung schließlich zum Überlaufen brachte. Das Hashtag #EndSARS wurde bereits 2017 ins Leben gerufen. Vor allem junge Nigerianer*innen sind es satt, sich drangsalieren zu lassen. Unterstützung erfahren sie von den größten Popstars des Landes. Auch weit über den afrikanischen Kontinent hinaus solidarisieren sich Künstler*innen mit der Protestbewegung.

Protest gegen Polizeigewalt: Rihanna, Beyoncé, Burna Boy erheben ihre Stimme

Mit Burna Boy sprach einer der größten Künstler Nigerias in einem Interview über die Bedeutung der aktuellen Kundgebungen.

"Man muss verstehen, das ist größer als Nigeria. Nigeria ist im Angesicht der Erde die größte Schwarze Nation. Ich glaube, dass jede Revolution dort startet. Wenn Nigeria sein volles Potenzial entfaltet – und die Jugend kann dafür sorgen, indem sie sich erhebt und für ihre Rechte kämpft. So wie sie es jetzt tut. Das kann einen Domino-Effekt für die restliche Welt haben. Darum ist es so wichtig. [...] Wir leiden seit Jahren unter dem Handeln der gleichen Menschen. Das ist erst der Anfang. Es geht nicht mehr darum, nur SARS aufzulösen. Es ist eine Revolution geworden. Es ist ein 'Wir wollen ein neues Nigeria' geworden. Und bald wird es ein 'Wir wollen ein neues Afrika' sein."

Nicht nur Burna Boy engagiert sich bei den Protesten. Nigerianische Künstler*innen wie Wizkid, Tiwa Savage, Mr Eazi und Davido erheben ebenfalls die Stimme. In Amerika solidarisieren sich reihenweise Artists mit den Demonstrierenden und zeigen sich zutiefst bestürzt über all die Gewalt. Unter anderem Rihanna und Beyoncé nutzen ihre enorme Reichweite, um die Weltöffentlichkeit auf die Geschehnisse in Nigeria aufmerksam zu machen.

Megaloh, Kwam.E & T-Ser & mehr unterstützen den Protest

In der hiesigen Szene sind die Bilder und Berichte ebenfalls angekommen. Megaloh, Kwam.E und T-Ser sprechen sich deutlich für Reformen aus und lassen wissen, dass sie mit den Gedanken bei den Menschen in Nigeria sind. Künstler wie Audio88 und BRKN retweeten Beiträge zu #EndSARS.


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