Keine Zeit für weihnachtliche Besinnung hat auch am ersten Advent Charles Deckard nicht. Im Gegenteil. Charles wird beauftragt aus einem New Yorker Museum eine kleine Kiste zu besorgen. Sein Auftraggeber hat ihn angewiesen, diese Kiste unter keinen Umständen zu öffnen und hätte sich Charles daran gehalten, müsste ich hier keinen Testbericht verfassen. Hätte aber auch Legendary nicht spielen können, also zurück zur Storyline. Bei der kleinen unscheinbaren Kiste handelt es sich um die sagenumwobene Büchse der Pandora, aus der, einmal geöffnet, allerlei Unheil entflohen ist. Neugier zahlt sich nicht aus und Unwissenheit über die griechische Mythologie noch weniger, aber was will man tun, wenn New York und London von hässlichen Monstern überrannt wird?

Natürlich rennst Du nicht davon. Ich meine, was wäre das für ein Spielvergnügen, wenn Du die acht Kapitel vor dem Monstergeschmeiß weglaufen würdest, Hasenfuß? Also schnappt man sich in ganz traditioneller Shootermanier die nächsten Bleispucker und hilft dem Pandorapack wieder zurück in die Büchse. Also mit MG oder Shotgun dem nächsten Werwolf aufgelauert und Argumente sprechen lassen. Hilfreich ist an dieser Stelle auch das Mal, dass sich nach dem Öffnen der Büchse in Charles Hand gebrannt hat. Damit lässt sich die Energie toter Feinde aufsaugen und als Animus-Energie wahlweise zur Selbstheilung oder gegen die anrückende Fantasymonsterschaar einsetzen. Es gilt allerdings, je größer der Brocken, desto - puff – große Brocken lassen sich von der Energie kaum beeindrucken und die Wirkung verpufft leider. 


Prinzipiell würde es auch große Freude machen, den Minotauren, den Greifen oder Werwölfen zurück in die Büchse zu helfen, allerdings hat man den Eindruck, als ob den Programmierern schnell die Lust vergangen wäre. So ist die Storyline noch nett gestrickt, auch wenn sie keine großen Überraschungen beinhaltet, doch das Spielprinzip wird recht schnell langweilig. Vor allem die zahlreichen. zu überbrückenden Zahlenschlösser gehen schon früh auf den Nerv und auch die Gegnerarten sind alles andere als vielfältig. Besonders negativ stößt die KI der Gegner auf, die der Ballerei etwas an Brisanz nimmt. Auch grafisch bekleckert sich Legendary nicht gerade mit Ruhm und der obligatorische Mehrspieler- / Onlinemodus sei an dieser Stelle der Vollständigkeit halber ebenfalls erwähnt.



Bewertung:

3,5 von 6
Fazit:
Das Setting verspricht viel. Griechische Mythologie bietet zahlreiche Monster zum kleinmachen. Allerdings wird hier spielerisch eher typische und wenig außergewöhnliche Shooterkost geboten. Die mag hübsch inszeniert sein, aber spielerisch ist Legendary nicht konsequent genug umgesetzt.

legendarythegame.com

atari.com

(Anmerkdung der Redaktion: Die Screenshots stammen "nur" aus der Xbox-Version)

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