Laut Pusha T ist der Beef mit Drake jetzt Geschichte

Pusha T und Drake, dieser Beef dauert nun schon über eine Dekade an. Aber jetzt scheint er endgültig beendet zu sein. In einem Interview mit Vanity Fair bekräftigt Pusha T das nun noch einmal und sinniert darüber, ob und wenn ja, was der Beef gebracht hat. Dem Rapper zufolge sind auch derartige Streitereien und Disstracks fester Bestandteil des großen Ganzen, der Hiphop-Kultur.

Auf die Frage hin, was bei den wechselseitigen Disses letzten Endes herumgekommen sei, sagt Pusha T, er wisse nicht, wer was verloren oder gewonnen habe.

"I don't even know. I don't know what was lost or what was gained."

Die drei gemeinsten Minuten des Sommers: Wie Pusha-T Drake mit seinem neuen Disstrack zersägt

Das Battle zwischen Drake und Pusha-T hat einen neuen Höhepunkt erreicht...

Da Pusha T von einem "Surgical Summer" gesprochen hat, stellt sich natürlich die Frage, ob er noch mehr auf Lager hat. Aber darauf geht der Rapper gar nicht erst ein, sondern gibt stattdessen zu Protokoll, dass der Beef jetzt beendet sei. Zumindest, soweit er davon wisse:

"I mean, you know. These conversations have been had and, to my knowledge, it's all over. It's all over with."

Pusha T erklärt außerdem, er fühle sich gut damit und sei bereit, sich wieder dem zuzuwenden, was ihm sowieso am wichtigsten sei: Die Musik und seine Fanbase genau damit zu versorgen. Hier kannst du dir das komplette Interview durchlesen.

Pusha-T Is Definitely Enjoying This

Since he debuted on the national stage as half of the Virginia Beach-based brother-brother duo Clipse, has always been a rapper's rapper. On vaunted albums like Clipse's Hell Hath No Fury from 2006 and his 2013 solo debut My Name Is My Name, he has taken the subject of moving mountains and mountains of drugs to virtuosic levels, becoming a darling of critics and rap nerds along the way.

Mehr zum Beef zwischen Drake und Pusha T findest du hier:

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Drake und Pusha T beharken sich im Endeffekt schon seit 2006...

"Duppy Freestyle": Warum Drake gegen Pusha-T und Kanye West austeilt

Offensichtlich hat Drake den Pusha-T-Song "Infrared" von dessen neuem Album "Daytona" wahrgenommen. Was er dort zu hören bekam, war der alte Vorwurf, dass er seine Tracks nicht selbst schreiben würde. Pusha rappt:"The lyrics penning equal to Trump's winning / The bigger question is how the Russians did it / It was written like Nas but it came from Quentin."

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The Game fordert seine Top 10 Rapper heraus: "Ich könnte gegen jeden von ihnen antreten"

The Game fordert seine Top 10 Rapper heraus: "Ich könnte gegen jeden von ihnen antreten"

Von Alina Amin am 07.05.2021 - 12:45

The Game (diesen Artist auf Apple Music streamen) hat sich kürzlich dem wohl heißdiskutiertesten Thema des Hiphops angenommen: Seine Top 10 Dead or Alive. Auf Twitter postete der in Compton gebürtige Künstler seine persönliche Liste an legendären Rappern. Mit darauf: Legenden der 90er und junge Star-Artists. Besonders für Empörung hat (natürlich) einer der eher jüngeren Rapper gesorgt – und auch die Tatsache, dass wieder einige Lieblings-MCs der Fans gefehlt haben.

The Game präsentiert seine Top 10 Rapper

So nehmen Künstler wie Eminem, Lil Wayne, Jay-Z und Nas die oberen Ränge seiner Liste ein – Rapper, die beim Großteil der Hiphop-Fans ebenfalls Kultstatus genießen. Problematisch wird es dann bei den unteren Rängen: Platz 10 nimmt nämlich Lil Baby ein.

Während Lil Baby bei der neuen Generation von Rap-Fans und im breiten Mainstream einen hohen Beliebtheitsgrad genießt, scheinen The Games Twitter-Follower ganz und garnicht begeistert. So schreibt einer "50 Cent sollte dort stehen und nicht Lil Baby" und ein anderer fügt noch Kanye West als bessere Alternative hinzu.

Ein anderer Fan antwortet The Game und erklärt, dass die Liste gut anlief, bis er den Namen von Lil Baby lesen musste.

Diverse andere liefern eigene Vorschläge. Namen, die dabei mehr als nur einmal auftauchen: Kanye West, Ice Cube und 50 Cent. Auch stören sich einige an André 3000, der bekanntlich als ein Vorbild vieler Rapper gilt und gerne in Top 10 Listen auftaucht – obwohl er laut Twitter in den letzten zehn Jahren auffällig wenig und insbesondere selten Musik veröffentlich hätte.

The Game sagt, er könnte gegen alle seine Top 10 Rapper antreten

Eine weitere kontroverse Aussage tätigt The Game indem er feststellt, dass er gegen alle Rapper, die in seiner Liste aufgeführt sind, in einem Battle als würdiger Gegner antreten könne.

"And by the way, I’ll go bar for bar with anybody on this list"

Außerdem erklärt er, dass die Liste ihn nicht mitbeinhalte und impliziert so, dass er sich selbst als einen der Top 10 Rapper aller Zeiten sehe. Von seinen musikalischen Fähigkeiten auf Albumlänge konnte man sich zuletzt auf "Born 2 Rap" (2019) überzeugen.

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The Game ist natürlich bei weitem nicht der Einzige, der seine Top 10 Liste öffentlich teilt und damit zur Diskussion stellt. Wir erinnern uns an letztes Jahr, als Snoop Dogg bei "The Breakfast Club" erklärte, dass Eminem nicht in seiner persönlichen Favoritenliste vertreten sei und so eine riesige Diskussion im Internet entfachte.

Snoop Dogg über Eminem: "Nicht in den Top 10 der besten Rapper aller Zeiten"

Snoop Dogg war zu Gast bei "The Breakfast Club" und hat sich zur immerwährenden Diskussion über den besten Rapper geäußert. Eigentlich ging es darum, dass Dr. Dre eine legendäre Produzentenkarriere verzeichnen kann. Als Beispiel für dessen Erfolg zieht Dogg im Gespräch Eminem heran und erläutert, wie Dre Slim Shady groß gemacht habe - und droppt eine steile These: "Eminem ist nicht in der Top 10 der besten Rapper."


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