Laut Medienberichten: Lil Peep offenbar im Alter von 21 Jahren verstorben

Lil Peep, der als Gustav Åhr auf die Welt gekommen ist, verstarb nach ersten (vorerst unbestätigten) Meldungen an einer Drogenüberdosis. Noch im August veröffentlichte er sein Album Come On Over, When You're Sober Pt.1 und galt als einer der aufstrebenden US-Künstler.

In seiner Musik setzte sich Lil Peep mit Abhängigkeit, Depressionen und seinem exzessiven Lebensstil auseinander. Er verband emotionalen Gesang mit Rap. Sein Style wurde daher gerne als "Emo-Trap" bezeichnet. YouTube-Videos wie Benz Truck oder Awful Things können Aufrufzahlen in Millionenhöhe vorweisen.

Sein Manager Chase Ortega bestätigte auf Twitter indirekt die traurige Meldung. Er habe diesen Anruf seit einem Jahr erwartet.

Einige US-Stars wie Post Malone oder Diplo drückten bereits ihre Anteilnahme aus:

Beerbongs & Bentleys on Twitter

in the short time that i knew you, you were a great friend to me and a great person. your music changed the world and it'll never be the same. i love you bud. forever

diplo on Twitter

peep had so much more to do man he was constantly inspiring me. I dont feel good man

Auch Ali As und Prinz Pi erweisen Lil Peep Respekt:

ALI AS on Twitter

Rest in Peace Lil Peep

Prinz Pi on Twitter

RIP YUNG GOTH SINNER

Im Februar tweetete Lil Peep, dass er sich kurz vor einem Wendepunkt befinde. Alles, was er liebe, verschwinde:

Nun ist er selbst offenbar für immer verschwunden. Unser aufrichtiges Beileid!

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Akon: "Reiche Menschen haben es schwerer als arme"

Akon: "Reiche Menschen haben es schwerer als arme"

Von Leon Schäfers am 09.09.2021 - 12:55

Eines haben 50 Cent und Akon gemeinsam: Beide Musiker haben sich zu dem plötzlichen Tod von "The Wire"-Schauspieler Michael K. Williams geäußert. Und beide haben sich dabei einen Shitstorm eingefahren. Während Fifty den Tod als Promo für seine eigene Serie genutzt hatte, hat sich Akon im Zuge dessen zu einem etwas fragwürdigen Statement verleiten lassen.

Akon im TMZ-Interview über Probleme reicher Menschen

In einem kurzen Interview, das gestern auf dem YouTube-Kanal des Boulevardmagazins TMZ erschienen ist, wird Akon (jetzt auf Apple Music streamen) zu Michael K. Williams befragt. Der zum Zeitpunkt seines Todes gerade einmal 54-Jährige ist aktuellen Erkenntnissen zufolge an einer Heroin-Überdosis gestorben.

Akon erklärt zunächst, dass der Schauspieler ein guter Freund von ihm gewesen sei. Williams hätte, wie auch viele andere Prominente, privat mit vielen Problemen und Beschwerden zu kämpfen gehabt. Was seinen Tod für den Sänger umso tragischer mache, ist die Tatsache, dass sich die beiden seit Beginn der Corona-Pandemie nicht gesehen hätten. Er kommt zu dem Schluss, dass man jederzeit nach seinen Freunde sehen sollte, da die meisten Leute ihre geheimen Beschwerden hätten. Dabei wären es laut Akon vor allem die Reichen und Berühmten, die die meisten solcher Probleme hätten:

"Wir setzen eine Fassade des Erfolgs auf, aber dahinter pasiert so vieles. Berühmte und reiche Menschen kämpfen mit mehr Problemen als arme Menschen. Kennst du den Spruch 'Mehr Geld, mehr Probleme'? Das ist wirklich so. Das ist wirklich so, also müssen wir uns gegenseitig kontrollieren, um sicherzugehen, dass alle gesund sind."

("We put on this facade of success but yet behind the face there's so much happening. The famous and the rich go through more issues than the poor. You know when they say 'more money, more problems'? That's a real thing. It's a real thing, so we gotta check up on each other and make sure everybody's sound.")

Das vollständige Interview kannst du dir hier anschauen:

Zum Ende des Interviews spricht Akon außerdem eine Empfehlung an Leute aus, die mit einer Drogensucht zu kämpfen haben. Demnach sollen sie am Besten einen anderen Weg finden, um ihre Probleme zu bewältigen. Er selbst würde sich den Herausforderungen, die ihm sein Leben stellt, jederzeit stellen, da sie einen sonst verfolgen würden.

Die Twitter-Reaktionen zu Akons Statement

Die Twitter-Gemeinde zeigt sich alles andere als begeistert von Akons Ansichten. Zwar wirkt auch sein Ratschlag für den Weg aus der Drogensucht ziemlich unbeholfen, es ist aber vor allem seine Aussage über die Probleme reicher Menschen, die auf Unverständnis stößt. Hier ein paar beispielhafte Tweets:

Das letzte öffentlichkeitswirksame Statement von Akon wurde deutlich positiver aufgenommen. Dort äußerte er sich zur Arbeitsweise von Eminem:

Rap als 9-to-5-Job: Akon über Eminems Studioroutine

Eminem ist offenkundig ein Fan klarer Abläufe: Wie es bei der Arbeit mit Slim Shady so zugeht, plauderte Akon (jetzt auf Apple Music streamen) einst in einem Interview aus. Seine Einblicke in zurückliegende Studiosessions mit Em erfreuen sich aktuell auf TikTok wieder größter Beliebtheit.


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