Lakmann ist der aktuelle Gast bei "Robin's Hood", dem Interviewformat von Musikjournalist Robin Schmidt. Dort spricht das Wittener Rap-Urgestein unter anderem über seine Ruhrpott-Heimat, seine Laufbahn als Rapper und seinen Auftritt bei "Wer wird Millionär?". Im Zuge dessen erklärt Lakmann, wie es 2023 eigentlich zu seiner Kandidatur bei der RTL-Quizshow gekommen ist.
Lakmann bei "Wer wird Millionär?": Casting-Mitarbeiterin war Creutzfeld & Jakob-Fan
Die "witzige Geschichte" fängt bei Lakmanns Schwester an. Um bei der Finanzierung für ihre Hochzeit auf Santorin zu helfen, meldete sie ihre ganze Familie bei "Wer wird Millionär?" an. Der Witten Untouchable-Rapper landete zwar in der Sendung, hatte es aber nicht auf den Platz bei Günther Jauch geschafft.
Rund zehn Monate später wurde Lakmann dann aber erneut eingeladen. Denn sein Vater sei kurz vorher im Casting der Show gelandet und habe dort der zuständigen Mitarbeiterin von seinem bekannten Rapper-Sohn erzählt. Wie es der Zufall wollte, war die Casting-Produzentin ein großer Fan von Lakmann. Laut dem Rapper habe die Mitarbeiterin früher bei einem Magazin gearbeitet und sei 1999 sogar bei einer Releaseparty von Creutzfeld & Jakob gewesen, um darüber zu berichten.
Im Vorfeld der Sendung sei Lakmann eigentlich nicht nervös gewesen, da Fernsehauftritte für ihn ja nichts Neues waren. Bei "Robin's Hood" erzählt der Wittener, dass ihn jedoch besonders die Größe der Produktion und die Professionalität von "Wer wird Millionär?" beeindruckt hatte:
"Da ist nichts dem Zufall überlassen. Du hast eine Generalprobe, da wird alles instruiert, da kümmert sich jeder um dich. Du hast einen eigenen Backstagebereich, drei, vier Leute, die deine Klamotten zurechtbügeln. Es ist schon im Gegensatz zum Musik-Business sehr professionell."
Das Einzige, was der Rapper unterschätzt hatte, war der Druck, der von Günther Jauch ausging. Der Moderator habe Lakmann unter anderem durch seine knapp zwei Meter große Erscheinung etwas nervöser gemacht. Und da man bei der Sendung vermeiden möchte, dass Kandidaten zu still nachdenken und so kaum mit Günther Jauch interagieren, bringt sich der Moderator oft selbst mit ein: Er ziehe den Kandidaten entweder "die Joker aus der Tasche" oder helfe ihnen sogar ein wenig, zur richtigen Antwort zu gelangen, so Lakmann im Interview. Das mache es aber schwieriger, die Fragen der Sendung von selbst zu beantworten:
"Dann hast du aber das Problem, dass, wenn du so auf die Show fokussiert bist, du nicht auf alle Bereiche deines Wissens abrufst. Von dem 100 Prozent Wissen, was du sonst hast, bist du dann so nur mit 70 Prozent dabei oder mit 80, weil du die ganze Zeit mit Günther Jauch oder dem Publikum redest."
Das ganze Interview könnt ihr euch hier anschauen. Ab 8:34 geht es um "Wer wird Millionär?":
Übrigens: LAK konnte bei "Wer wird Millionär?" ganze 32.000 Euro gewinnen. Ironischerweise scheiterte er an einer Musikfrage.
Einen Überblick über die Sendung findet ihr hier:
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