Kool Savas gibt neues Signing bekannt

Kool Savas ist bei Essah Media fortan nicht mehr nur sein eigener Chef. Über zehn Jahre nach der Auflösung seines Labels Optik Records hat die lebende Deutschraplegende wieder jemanden unter seine Fittiche genommen. Sein neues Signing ist zugleich die Featurepartnerin auf der aktuellen Single "Rapkiller" - die Sängerin Alies steht ab sofort fest bei Savas unter Vertrag.

Alies hat Kool Savas "in der Seele berührt"

Auf Instagram gibt Kool Savas einen kurzen Einblick in seine Gefühlswelt. Dabei wagt er auch einen Blick in den Rückspiegel und erklärt, dass er eigentlich nie mehr vorhatte, einem Künstler oder einer Künstlerin eine Labelheimat zu bieten. Alies hat es geschafft, ihn von seiner Entscheidung abzubringen.

"2009 habe ich mein Label Optik Records geschlossen, zu dem Zeitpunkt war ich mir sicher nie wieder Künstler in einem Label Verhältnis unter Vertrag nehmen zu wollen. 11 Jahre später muß ich meine Entscheidung revidieren denn ich bin einer Musikerin begegnet die mich mit jedem Ton den sie singt in der Seele berührt." [sic!]

Mit der Bekanntgabe gehen noch ein paar weitere warme Worte von SAV einher. So heißt er die Sängerin offiziell "in der Familie" willkommen und schaut mit Freude auf die bevorstehende Zusammenarbeit. Die Sängerin ist nicht nur auf "Rapkiller" zu hören, sondern hat auch die Hook bei der Hit-Single "AMG" übernommen. Der Track dürfte in absehbarer Zeit den Goldstatus erreichen.

Wie fasst das frischgebackene Signing die Meldung auf? In ihrer Insta-Story erklärt Alies, dass sie sich auf alles freue, was nun folge. Ebenso bedankt sie sich dort bei vielen Wegbegleiter*innen und ihrer Familie.

Es ist übrigens im Großen und Ganzen nicht das einzige Signing, das Kool Savas in den letzten Jahren eingetütet hat. Für den Digitalvertrieb iGroove ist Kool Savas in seiner Position A&R-Director in der Vergangenheit bereits erfolgreich unterwegs gewesen.

Kool Savas signt ersten Künstler für iGroove

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"Ehrenlos": Kool Savas & Hochstapler Gerd Postel haben Twitter-Beef

"Ehrenlos": Kool Savas & Hochstapler Gerd Postel haben Twitter-Beef

Von Michael Rubach am 30.08.2021 - 16:11

Einer der wohl bekanntesten Hochstapler Deutschlands ist mit dem Twitter-Verhalten von Kool Savas offenbar nicht einverstanden. Seit gut einer Woche macht sich KKS einen Spaß daraus, die Gedanken von Gerd Postel Wort für Wort für eigene Postings zu übernehmen. Ein absolutes No-Go für den gebürtigen Bremer. Auf Twitter teilt er gegen Kool Savas aus – der lässt sich nicht von seinem Weg abbringen.

Kool Savas kopiert Tweets von Gerd Postel

Es gibt eine Vielzahl von Beispielen für Savas' Gerd-Postel-Grind. Vor gut einer Woche brachte der Hochstapler seine Bewunderung und seinen Respekt für alle Mütter da draußen zum Ausdruck. Wortgleich tat dies ebenfalls Kool Savas. Auch ein Zitat von Liedermacher Wolf Biermann und ein kurzes Gedicht von Berthold Brecht finden sich sowohl auf dem Account von Gerd Postel als auch bei Kool Savas (jetzt auf Apple Music streamen) wider.

Diese Social-Media-Strategie des King of Rap trifft bei Gerd Postel auf wenig Gegenliebe. Es sei "dreist", seine Tweets zu benutzen. Jemand, der so handelt, sei außerdem "ehrenlos und leer."

"Dieser komische Typ Kool Savas schreibt dreist einen nach dem anderen Tweet wortwörtlich von mir ab. Wie ehrenlos und leer kann man sein."

Der ausgebildete Postbote, der mit gefälschten Papieren fast 20 Jahre lang als Arzt in mehreren leitenden Positionen tätig war, wirkt angefressen. So habe der Deutschrapstar seine Tweets "ohne Quellenangabe abgeschrieben". Die Schlussfolgerung des 63-Jährigen: Kool Savas "möchte halt Bushido sein und leidet darunter, dass er das nie werden kann." Es sieht so aus, als würde Bushido in der Welt von Gerd Postel eine besondere Rolle einnehmen.

Der "Quatsch mit der Rapper-Figur" habe Gerd Postel zudem viele "fragwürdige" Follower*innen eingebracht. Von ihm sei dieser kuriose Beef jedoch nicht ausgegangen. Er habe nur reagiert und Kool Savas im Vorhinein auch nicht gekannt. Musikalisch bevorzuge er eher Bach oder Heino.

In seinen abendlichen Abschiedsgruß vor ein paar Tagen wird die gesamte Twitter-Gemeinde einbezogen – nur nicht Kool Savas. Dieser sei inzwischen geblockt worden. Doch "The Game Is Over" gilt augenscheinlich nur für die eine Seite. Kool Savas scheint weiter sehr angetan von den Gerd-Postel-Tweets und teilt diese fortlaufend mit seiner Community. Auf eine Quellenangabe verzichtet er dabei weiterhin.


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