Ikkimel ist vor wenigen Tagen beim Sputnik Springbreak Festival aufgetreten und hat dort eine Art Intro vor ihrem Auftritt gezeigt. Dabei handelt es sich um einen Zusammenschnitt zahlreicher Social-Media-Posts, in denen Kritiker wie Manuellsen eingeblendet werden.
Um diese Kritiker soll es in dem Intro aber ganz offensichtlich nicht gehen: Im Zuge des Edits wird ein Post von der Influencerin Kim Viktoria Koch gezeigt, in welchem diese scherzhaft von Ikkimels Töchtern spricht. Es folgt eine Compilation von Künstlerinnen und Influencerinnen, die einen ähnlichen Vibe, Sound oder Look wie Ikkimel verkörpern.
Ikkimels Konzert-Intro beim Sputnik Springbreak Festival wirft Fragen auf
Aufnahmen des Intros haben erwartbar schnell ihren Weg ins Netz gefunden. Die Reaktionen sind dabei recht durchmischt. Während sich die Content Creator darüber freuen, Teil des Intros zu sein, und Fans das Ganze als Manifest von Ikkimels Einfluss verstehen, empfinden andere das Intro als eine Art Diss.
Unter anderem die Rapperin Vicky, die ebenfalls in dem Intro auftaucht, scheint sich an dem Ganzen zu stören. Sie reagiert auf einen TikTok-Kommentar, in dem ein User schreibt, dass Vicky doch eine "Ikone" sei und macht ihren Unmut deutlich:
"Ohne Sinn dieses Intro."
Hier könnt ihr euch das Video ansehen. Vickys Reaktion findet ihr in den Kommentaren:
@almiswelt Antwort auf @concertsnpop ♬ Originalton - almiswelt
Wie ist das Intro bei Ikkimels Liveauftritt gemeint?
Wie ist das Ganze denn nun gemeint? So richtig kann das nur Ikkimel beantworten. Die hatte erst vor Kurzem in ihrem Talk mit Kim beim $HZ-Podcast erklärt, dass sie absolut kein Problem damit hätte, wenn sich Rapperinnen bei ihr inspirieren lassen. Ganz im Gegenteil: Sie würde das feiern. Sie fände es schön, für eine bestimmte Richtung im Rap zu stehen und andere dazu zu animieren, ähnliche Kunst zu machen. Hinzu käme auch, dass männliche Rapper wiederum Acts, die sich von ihnen inspirieren lassen, deutlich häufiger unterstützen würden – bis hin zu gemeinsamen Song-Features.
Bei Frauen würde hingegen ein ganz anderes Maß an Originalität erwartet, weshalb sie beispielsweise ebenfalls zu Beginn ihrer Karriere öfter mal mit anderen Musikerinnen verglichen worden wäre. Sie halte deshalb nicht viel von Vergleichen zwischen weiblichen Rapperinnen:
"Ich brauch' jetzt auch nicht für alles die Lorbeeren. [...] Ey, macht einfach. Ich hab auch mal irgendwo angefangen und hab das Rad auch nicht neu erfunden. Deshalb chill' ich darauf. Ich find's gut."
Ab Minute 16 geht es um das "Kopien"-Thema:
Das Intro bei Ikkimels Auftritt wirkt mit diesem Kontext also direkt ganz anders. Übrigens: Im gleichen Podcast haben Kim und Ikkimel auch über Schwesta Ewa und Loredana gesprochen. Mehr dazu hier:
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