Kollegah: Politikerin fordert Indizierung
Die Bremer Landesbeauftragte Ulrike Hauffe  fordert in Zusammenarbeit mit dem Bremer Jugendamt eine Indizierung Kollegah s. Laut einer Sprecherin Ulrika Hauffe s soll es um die beiden letzten Alben Kollegah s gehen.   
Kollegah
s jüngste Tournee führt ihn am 14. Dezember nach Bremen. Gegen dieses Konzert protestieren laut taz die DGB-Jugend , die Landesgleichstellungsstelle und eine Initiative aus der Queer-Szene ( News: Kollegah: Erneut Probleme mit Auftritt ). Das für den 16. Dezember in Bielefeld angesetzte Konzert soll ebenfalls nicht stattfinden, wenn es es nach den protestierenden Feministinnen, Studenten und der AntiFa geht ( News: Kollegah/Trailerpark: Proteste gegen Auftritte ). Die Landesbeauftragte der Freien Hansestadt Bremen Ulrike Hauffe setzt sich für ein Verbot des Konzerts ein, das vom Betreiber der Location in der das Konzert stattfinden soll als "hochkreative Wortspiele, gepaart mit einer herausragenden Raptechnik, verpackt in humorvollen, unterhaltsamen Texten" , beschrieben wird, so der Online-Teil von  Neue Osnabrücker Zeitung Ulrike Hauffe will es nicht bei einem Verbot des Konzerts belassen. Auf die Untersagung soll, wenn es nach ihr geht, eine Indizierung der letzten zwei Alben Kollegah s folgen, so eine Sprecherin Ulrika Hauffe s gegenüber Hiphop.de . Ein solcher Indizierungsantrag kann nicht direkt bei der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien  gestellt werden, sondern beispielsweise von der Polizei , dem Ordnungsamt und Jugendämtern . Daher wandte sich Ulrike Hauffe an das Bremer Jugendamt. Wie die BPjM  gegenüber Hiphop.de sagte, ist ein solcher Antrag noch nicht gestellt worden (Stand: 12. Dezember 2012).
  Nach einem Bericht von  Neue Osnabrücker Zeitung weist der Betreiber der Konzertlocation alle Proteste zurück:

"Auch wenn sich uns bei solchen Texten die Haare sträuben, sind sie in der Szene üblich und werden nicht als Aufforderung zu Gewalt gegen Frauen, Homosexuelle et cetera verstanden." Schließlich wäre es, aus Sicht des Betreibers, "absoluter Quatsch, nur das Bremer Konzert verhindern zu wollen."

Kollegah s Label, Selfmade Records , äußerte sich in einer Pressemitteilung zu der Diskussion um Kollegah . Selfmade erklärt, dass es nachvollziehbar sei, "dass Kollegah s Texte für Außenstehende nicht vertretbar sind. Solange die Songs aber nicht gegen geltendes Recht verstoßen oder von einer Indizierung betroffen sind, was sie im Falle von  Kollegah nicht tun, sind Verbote in unseren Augen nicht gerechtfertigt. Zu Gewalt gegenüber Frauen oder Homosexuellen hat Kollegah nie aufgerufen."
Zum jetzigen Zeitpunkt sollen beide Konzerte stattfinden. Käufer von Konzertkarten brauchen sich also bis dato keine Sorgen machen.