Kollegah, Farid Bang, RAF Camora, Luciano, SSIO & mehr im Deutschrap-Update

Diese Woche blicken wir auf einen äußerst starken Release Freitag. In unserer "Groove Attack by Hiphop.de"-Playlist sammeln wir wie immer die heißesten Tracks der Woche. Unser Cover zieren diese Woche RAF Camora (jetzt auf Apple Music streamen) und Luciano, die mit "2CB" die neue Single zum anstehenden Album des Wieners gedroppt haben. Dies erscheint bereits in drei Wochen am 01. Oktober.

Neue Singles: Kollegah, Farid Bang & SSIO

Für die neuste Auskopplung aus dem nächsten Monat erscheinenden "Zuhältertape 5" hat sich Kollegah seinen JBG-Partner Farid Bang rangeholt. Gemeinsam sind die beiden im "Roid Rage" und liefern ein mieses Brett ab. Wortspiele, Flowvariationen und eine bedrohliche Stimmung, der Song hat alles, was sich Fans von einem Featuretrack der beiden wünschen dürften.

SSIO hat bereits am Donnerstag überraschend "Das neue Album" rausgebracht. Der Track "Moncler" ist dabei seine erste Zusammenarbeit mit dem ehemaligen Alles oder Nix-Rapper Kalim seit knapp fünf Jahren. Ein zugehöriges Musikvideo veröffentlichten die beiden ebenfalls.

Neue Tracks: Olexesh, Badchieff & Cro

Nachdem der Track letzte Woche bereits im Split-Musikvideo zu "Weck mich auf" angeteasert wurde, veröffentlicht Olexesh nun seine neuste Single "Ghetto Rose" in ganzer Länge. Der Track stammt vom kommenden Olex Album "Ufos überm Block", für das der Kranichsteiner nicht nur eine ganz eigene visuelle Ebene gefunden hat, sondern auch ein perfekt passendes Soundbild.

Cro-Signing Badchieff veröffentlicht sein Debütalbum "Chieff Loves You", das sich, wie der Name bereits verrät, thematisch ganz um die Liebe dreht. Für den Song "God Bless" hat er sich dabei Unterstützung seines truworks-Labelbosses gesichert.

Außerdem sind diese Woche neu in der "Groove Attack by Hiphop.de"-Playlist: 9inebro, OG Locke, Karbal, OMG, Yael, TM, Niqo Nuevo und viele mehr.

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"Scheißegal": AK AusserKontrolle sagt im Bushido-Prozess aus

"Scheißegal": AK AusserKontrolle sagt im Bushido-Prozess aus

Von Paul Kruppa am 26.10.2021 - 11:50

Nach einer etwas längeren Pause geht der Prozess gegen Arafat Abou-Chaker und drei seiner Brüder, in dem Bushido als Nebenkläger auftritt, nun weiter. Dabei wurde AK AusserKontrolle in den Zeugenstand geladen, der für knapp anderthalb Jahre bei EGJ unter Vertrag stand. Vor Gericht zeigt er sich enttäuscht von Bushido, der während der gemeinsamen Zeit oft egoistisch gehandelt habe. Ihn und Arafat habe er allerdings als Freunde wahrgenommen.

AK AusserKontrolle mit Aussage vor Gericht

Watson, die den gesamten Prozess vor Ort begleiten, berichten, dass sich Richter Mrosk erst einmal überrascht zeigte, dass AK in den Zeugenstand tritt. Immerhin waren zuvor Zeugen häufig unentschuldigt ferngeblieben.

AK AusserKontrolle (jetzt auf Apple Music streamen) erzählt im Zeugenstand von seinem Werdegang bei dem Berliner Label. Seinen Vertrag habe er demnach nur mit Arafat ausgehandelt, an den er über seinen Bruder herangetreten war. Bushido sei lediglich zur Unterzeichnung dazugestoßen. Der Vertrag, den er als fair bezeichnet, habe ihm 30 Prozent der Einnahmen zugesichert, während sich Arafat und Bushido die restlichen 70 Prozent gleichermaßen aufgeteilt hätten. Dies wäre ein deutlich besserer Deal gewesen als sein vorheriger bei Universal Music.

Die Freude hätte allerdings nicht lange angehalten. Obwohl er konsequent gearbeitet habe und viele Songs aufnahm, sei nie etwas davon veröffentlicht worden. Das Ausbleiben von Musik-Releases und damit auch finanziellen Einnahmen sei irgendwann so schlimm geworden, dass sich bei ihm Steuerschulden in Höhe von 10.000 € angesammelt hätten. Bushido habe ihn nur hingehalten, als er ihn um Unterstützung bat. Arafat soll ihm das Geld dann vorgestreckt haben. Generell sei Bushido oft egoistisch gewesen und habe nur an seine eigene Karriere gedacht.

"Dieser Typ hat nur an sich gedacht. Ihm war das scheißegal. Deswegen ist er mir auch scheißegal."

Bushido: Angst vor Kollegah & Farid Bang?

Der Grund, warum keine Songs veröffentlicht wurden und auch der geplante Label-Sampler nie erschien, sei Bushidos Angst vor Kollegah und Farid Bang gewesen, vermutet AK. Zu dieser Zeit war der Streit zwischen EGJ und der JBG-Crew an seinem Höhepunkt angelangt. Kollegah und Farid sollen allerdings im Besitz eines Videos von Bushidos Ehefrau Anna-Maria sein, dessen Veröffentlichung Bushido verhindern wollte.

Nach "JBG 3", auf dem ordentlich gegen das Berliner Label ausgeteilt wurde, hätten alle antworten wollen, bis auf Bushido. Bei der kurzdarauffolgenden Trennung zwischen Bushido und Arafat habe er sich auf die Seite von Arafat gestellt, doch auch diese Zusammenarbeit habe keine Früchte getragen. Es habe allerdings keinen Streit gegeben, Arafat sei lediglich des Musikgeschäftes überdrüssig geworden.

"Alle wollten, dass geantwortet wird, aber Bushido wollte nicht."

Arafat, der von Bushido unter anderem wegen räuberischer Erpressung und schwerer Körperverletzung angeklagt wird, habe mit ebendiesem eigentlich ein freundschaftliches Verhältnis gepflegt. Zu der vermeintlichen Tat, dem Flaschenwurf auf Bushido, könne AK AusserKontrolle nichts sagen.

"Hat mir wehgetan": Ali Bumaye über Bruch mit Shindy

Von Till Hesterbrink am 19.10.2021 - 12:41 In einer äußerst ausführlichen Instagram-Story fasst Laas seine Zeit bei EGJ zusammen. Eine Zeit, die laut eigener Aussagen vor allem von Angst geprägt gewesen sei. Die Angst, das neue Camp zu enttäuschen. Auch an seine beiden ehemaligen Beef-Kontrahenten Kollegah und Farid Bang richtet er Grüße aus.


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