"Keine Lügen mehr!": Eazy-Es Tochter kündigt große Doku an

"Ich werde nicht nur das zeigen, was die Leute sehen wollen, sondern auch das, von dem sie nicht einmal wussten, dass sie es sehen wollen. Es wird herausragend!"

So kündigte Ebie Wright, Tochter von Eazy-E, bereits vor einiger Zeit die Dokumentation A Ruthless Scandal: No More Lies an. Der Film soll vor allem die Frage beantworten, ob Eazy-E tatsächlich ermordet wurde. Wrights Bruder hatte schon in der Vergangenheit mit dem Vorwurf für Schlagzeilen gesorgt, Suge Knight habe Eazy absichtlich mit HIV infiziert.

Um das Projekt zu verwirklichen, startete sie damals eine Kickstarter Kampagne, durch die 250.000 Dollar gesammelt werden sollten. Die Aktion erwies sich als riesiger Flop, denn insgesamt brachte die Kampagne einen lächerlichen Betrag von 2805 Euro ein. 

Nun startet Wright wohl einen zweiten Versuch, um das Projekt zu verwirklichen. Dieses Mal benötigt sie scheinbar nur 100.000 Dollar. Bis zum 14. Dezember kann noch jeder an der Kampagne teilnehmen. Bis jetzt konnten nur etwas über 1000 Dollar eingenommen werden.

Nach dem überragenden Erfolg von Straight Outta Compton ist es kaum vorstellbar, dass sich das Interesse an einer Eazy-E-Doku scheinbar so in Grenzen hält.

Hier geht's zur Kickstarter Kampagne:

A Ruthless Scandal

Ebie Wright is raising funds for A Ruthless Scandal on Kickstarter! Was Eazy-E murdered? This documentary is about the conspiracy and scandal surrounding Eazy's death.

Eazy-E absichtlich mit HIV infiziert? Sohn erhebt schwerste Vorwürfe

Gerüchte um den Tod von N.W.A-Mitglied Eazy-E gibt es viele und seit der Film Straight Outta Compton die Kinos erobert, hört man wieder von diversen Verschwörungstheorien. Jetzt meldete sich sein Sohn Yung Eazy zu Wort. Eazy-E erkrankte 1995 an Aids und starb noch im gleichen Jahr.

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Xavier Naidoo: Widerstand gegen geplante Tour wächst

Xavier Naidoo: Widerstand gegen geplante Tour wächst

Von HHRedaktion am 04.06.2020 - 14:01

Momentan liegt der Konzertsommer aus den allseits bekannten Corona-Gründen brach. Für 2021 laufen die Planungen auf Hochtouren. Dann will offenbar auch Xavier Naidoo wieder auf deutschen Bühnen performen. Gegen die geplanten Konzerte des rechten Verschwörungsschwurblers im Rahmen der "Hin und Weg"-Tour regt sich in mehreren Städten Widerstand.

"Verschwörungsideologe": SPD-Politiker wettert gegen Xavier Naidoo

Wer sich in letzter Zeit mit Verschwörungserzählungen und Rechtspopulismus auseinandergesetzt hat, wird zwangsläufig nicht an Xavier Naidoo vorbeigekommen sein. Die kruden Abwege des Sohn Mannheims sind auch der Politik nicht verborgen geblieben. SPD-Politiker Maik Häring sagt auf Twitter, was er von einem möglichen Auftritt Naidoos in Berlin Spandau so hält.

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Aus den Reihen der Partei Die Linke ist eine ähnliche Botschaft zu vernehmen – nur die Wortwahl wirkt hier weniger impulsiv.

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Über 32.000 Unterschriften: Auch Mannheim protestiert

In Xavier Naidoos Heimat zeigen sich viele Menschen ebenfalls nicht sonderlich erfreut über einen Tourstopp im Jahr 2021. Bisher ist offenbar angedacht, dass der Sänger am 9. Oktober in der SAP-Arena in Mannheim auftreten soll. Gegen dieses Konzert wurde bereits eine Petition gestartet, die zu diesem Zeitpunkt über 32.000 Unterschriften gesammelt hat. Die Initiatoren schreiben dazu:

"Als Mannheimer*innen haben wir eine besondere Verantwortung - denn gerade hier wird Xavier Naidoo, als Ex- Söhne Mannheims Mitglied, viele Menschen erreichen können. Für ein offenes und vielfältiges Mannheim sagen wir: in unserer Stadt soll Verschwörungstheoretikern und rechten Hetzern keine Bühne geboten werden!"

Fler & PA Sports: Was ist an Xavier Naidoos Videos rassistisch?

Xavier Naidoo ist in der Vergangenheit bereits mehrfach durch dubiose Texte, Aktionen und Aussagen aufgefallen. Letzte Woche hat er es mit einigen rassistischen Videos dann aber so weit getrieben, dass viele Ex-Fans nicht mehr drumherum kommen, sich von ihm zu distanzieren.

Im Norden der Republik sieht es nicht anders aus: Die Rostocker SPD drängt ebenfalls darauf, einen angesetzten Gig Naidoos in der Stadthalle nicht zuzulassen. In der Ostsee-Zeitung wird der Fraktionsvorsitzende folgendermaßen zitiert:

"Dieser Mensch verbreitet seit Jahren die wildesten Verschwörungstheorien, hetzt gegen Minderheiten und erkennt die Bundesrepublik und das demokratische Grundgesetz nicht an."

Schon die Stadt Dortmund hatte sich vor Wochen deutlich gegen einen Auftritt des Sängers ausgesprochen.

Stadt Dortmund will Xavier Naidoo-Konzert verhindern

Von Michael Rubach am 26.05.2020 - 10:53 Auch wenn die Überlastung des Gesundheitssystems bisher (zum Glück) ausgeblieben ist - Corona ist weiterhin da draußen. Allein, dass im Sommer die gesamte Festival-Saison flach fällt, verdeutlicht ganz gut, wie sehr uns die Pandemie noch in Beschlag nehmen wird.


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