Keine Indizierung für Schwesta Ewas "Kurwa": BPjM bezieht Stellung

Wir hatten bereits berichtet, dass Schwesta Ewas Album Kurwa 2015 trotz eines entsprechenden Antrags bei der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien nicht indiziert wurde. Die BPjM hat sich zu den Gründen für diese Entscheidung geäußert.

Entgegen der Meinung der Antragstellerin, dass die Texte der Rapperin das Leben im Rotlichtmilieu verherrlichen würden, ist man bei der Prüfstelle der Auffassung, "dass in den Texten zwar Prostitution, Drogenhandel, Zuhälterei beschrieben, aber nicht bagatellisiert werden".

Man hat sich anscheinend intensiv mit der Platte und auch einigen Interviews von Ewa auseinandergesetzt, um wirklich zu verstehen, wie die Lyrics gemeint sind und wie sie dem Konsumenten vermittelt werden:

Die Textzeilen, in denen der Drogenkonsum dargestellt wird, sind im Sinne des Jugendmedienschutzes nicht von vornherein unbedenklich, sind aber nicht so gestaltet, dass eine Verherrlichung und Verharmlosung desselben ausgedrückt wird […]. Eine Warnung vor dem Drogenkonsum findet sich auch in dem Lied 15 (Für Elise), die als verarmte Frau mit fettigen Haaren, Zombiezähnen und tausend Einstichen um die Vene dargestellt wird. [...] Vielmehr wird auch in den Interviews der Künstlerin deutlich, dass sie selbst drogenabhängig gewesen sei und es gerade nicht erstrebenswert sei, Drogen zu konsumieren.

Damit bestätigt die BPjM, was für die meisten Rap-Hörer ohnehin klar war: Straßenrap bildet oft die Realität vieler Menschen ab. Im Biografie-Interview mit Toxik spricht Schwesta Ewa detailliert über ihr bewegtes Leben:

Zitate via 16bars

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Nicki Minaj widerspricht Drogengerüchten

Nicki Minaj widerspricht Drogengerüchten

Von Djamila Chastukhina am 15.05.2021 - 13:12

Nicki Minaj (jetzt auf Apple Music streamen) releaste ihr zwölf Jahre altes Mixtape „Beam Me Up Scotty“ am 14. Mai erstmals auf Streaming-Plattformen und ging zur Feier des Tages zum Zeitpunkt der Veröffentlichung auf Instagram live. Auch Drake schaltete sich dazu und die beiden erreichten fast eine Million Zuschauer*innen. Vielen davon ist jedoch etwas aufgefallen: Nicki Minaj hat während des Live-Videos ständig geschnieft.



Azealia Banks kritisiert angeblichen Drogenmissbrauch als Mutter

Eine Zuschauerin davon war Azealia Banks, die auch in der Vergangenheit oft durch Beef mit Nicki Minaj aufgefallen ist. Sie kritisierte Nickis angeblichen Drogenkonsum in ihrer Instagram-Story, indem sie sagte: „Wir haben gerade erst DMX durch Drogenmissbrauch verloren. Es ist nicht witzig.“ Im selben Satz machte sie sich auch über Nicki Minajs Oberweite lustig, bevor sie behauptete, ihr Kind solle ihr weggenommen werden.


Nicki Minaj widerspricht den Gerüchten

Am nächsten Tag ging Nicki live, um sich zu den Gerüchten und Vorwürfen zu äußern:

„If you wanna know my drug of choice, just listen to my music”

(Wenn ihr die Droge meiner Wahl wissen wollt, hört einfach meine Musik)

Sie betonte, dass sie sich niemals dafür schämen würde, welche Drogen sie nimmt und dass sie offen damit umgeht.

„I have never ever in my life, with my hand to Jesus Christ, […] sniffed coke. Ever!”

(„Ich habe noch nie in meinem Leben, Jesus sei mein Zeuge, Koks gezogen. Niemals!”)

Na wenn das mal keine Ansage ist. Der Grund für ihr Schniefen seien ihre niedrige Körpertemperatur und die Tatsache, dass sie vor ihrem Release ein paar Freudentränen verdrückt habe. Die Vorwürfe scheinen Nicki nichts ausgemacht zu haben, denn sie konzentriert sich weiter voll und ganz auf den Erfolg ihres re-releasten Mixtapes.


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