KC Rebell und Summer Cem über "JBG 3" von Kollegah und Farid Bang: "Asozialer geht's gar nicht"

Summer Cem und KC Rebell sprechen im neuen Fanfragen-Interview mit Rooz auch über das kommende Kollaboalbum von Farid Bang und Kollegah: Jung, Brutal, Gutaussehend 3. Sie durften beide schon in die bisherigen Songskizzen reinhören und sind einer Meinung.

KC Rebell betont die Kompromisslosigkeit der Zeilen, die er bisher von JBG 3 hören konnte:

"Punchline, Härte, Jung, Brutal, Gutaussehend – diese Attribute, die erfüllt es auf dem Maximum-Level."

Summer Cem kriegt eine Hook nicht mehr aus dem Kopf, die er aber leider nicht zum Besten gibt:

"Ich hab' eine Hook gehört, die ist so ignorant und so mörder, ich hab' die immer noch im Kopf. Ich würde gerne jetzt die Textzeilen wiedergeben, aber ich darf nicht."

Offenbar gelingt es Farid Bang und Kollegah, nochmal einen drauf zu setzen, wie KC Rebell sagt:

"Ich habe eine Zeile von Farid im Kopf – ey, ich schwör's dir: Noch schlimmer, ekelhafter, asozialer geht's gar nicht!"

Das komplette Fanfragen-Interview mit KC Rebell, Summer Cem und Rooz geht im Laufe des Tages auf youtube.com/Hiphopde online.

KC Rebell & Summer Cem - Tabasco (prod. Juh-Dee) [Video]

Summer und KC droppen die dritte Single aus ihrem Kollaboalbum Maximum . Auf einem Beat von Juh-Dee gibt es dieses Mal Waffen-Talk. Tabasco , Schärfe, scharfe Waffe, dooowayst! Im Video gibt es kurze Gastauftritte von anderen Rappern wie Dardan und PA Sports. Maximum erscheint am 16. Juni.

Das mysteriöse "JBG"-Feature: Was Silla sich bei seiner Tracklist dachte

Anfang Mai sorgte Silla mit einer Vorab-Tracklist zu seinem kommenden Album Blockchef für Spekulationen. Sollte das Feature "JBG" eine Zusammenarbeit mit Kollegah und Farid Bang bedeuten? Diese Frage wurde von Kollegah zwar schnell mit "Nein" beantwortet, doch in unserem neuen Interview verrät Silla, dass die Liste durchaus mit Hintergedanken verbunden war.

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Von Angst geprägt: Laas resümiert EGJ-Zeit

Von Angst geprägt: Laas resümiert EGJ-Zeit

Von Till Hesterbrink am 19.10.2021 - 12:41

In einer äußerst ausführlichen Instagram-Story fasst Laas seine Zeit bei EGJ zusammen. Eine Zeit, die laut eigener Aussagen vor allem von Angst geprägt gewesen sei. Die Angst, das neue Camp zu enttäuschen. Auch an seine beiden ehemaligen Beef-Kontrahenten Kollegah und Farid Bang richtet er Grüße aus.

Laas bei EGJ: "Thema Angst"

Bewegt durch Ali Bumayes Aussagen im neusten TV Straßensound-Interview über die EGJ-Zeit fühlt sich auch Laas bewegt ein paar Worte zu seinem Signing bei dem Berliner Label loszuwerden. So habe sein Umfeld ihm geraten, sich nach den schlechten Verkaufszahlen seines Albums "Daemon" wieder einen "normalen Job" zu suchen. Zu diesem Zeitpunkt habe Laas (jetzt auf Apple Music streamen) bei Freunden auf dem Sofa geschlafen und wäre broke gewesen.

Dann habe er von Freunden aus der Szene die Anfrage bekommen, ob er nicht am Ali Bumaye-Album mitarbeiten wolle. Daraufhin sei er schnell ein fester Teil des Labels geworden und Arafat habe ihn gefragt, ob er nicht bei EGJ unterschreiben wolle. Er habe sich in der Hiphop-Welt nie willkommen geheißen gefühlt, aber dort wurde er ohne Vorurteile so aufgenommen, wie er war. Zum ersten Mal habe er sich dazugehörig gefühlt.

"Nun war ich nach 15 Jahren Struggle endlich mal irgnedwo angekommen, wo es plötzlich wieder Sinn machte, an meine Musik zu glauben."

Zwar habe er dadurch seine Geldprobleme hinter sich lassen könne, allerdings hätten sich neue, zuvor nicht erahnbare Probleme aufgetan. Besonders mit Selbstzweifeln habe er zu Kämpfen gehabt. Zum ersten Mal hätten seine Moves auch direkte Auswirkungen auf das hinter ihm stehende Team gehabt. Und dieses habe er nicht direkt wieder verlieren wollen. Diese Angst, keine Fehler machen zu wollen, habe ihn "versteinert".

Bushido startet Beef mit Koolegah & Farid Bang wegen Laas

Als Farid ihn dann auf einem Song disste, habe Arafat bei diesem angerufen und das Ganze aus der Welt geschafft. Allerdings habe Bushido dann mit seiner Aussage im Promovideo zu Black Friday, dass Laas jetzt bei ihm seie und ihn niemand mehr dissen könne, ein größeres Thema daraus gemacht. Ähnliches hatte auch Ali im Interview erklärt, dass dieser eine Satz für den Beef mit Kollegah und Farid gesorgt habe.

Laas habe sich erst über die Rückendeckung gefreut, verstehe heute aber, dass es vor allem auch um eine Machtdemonstration ging. Aus der Angst, sein Camp zu enttäuschen, habe Laas auch wieder angefangen, gegen Kollegah zu feuern. Aus heutiger Sicht sei er allerdings sehr unzufrieden mit diesen Lines.

"Ich stand genau in der Mitte zwischen zwei Parteien, deren Egos sehr wahrscheinlich die Größten dieser Szene sind. Farid und Kollegah sind, wenn es um dieses Thema Beef geht, die absoluten Endgegner, Bushido und Arafat zum damaligen Zeitpunkt genauso."

Am Ende des Tages habe er nur versucht, so unbeschadet wie möglich aus dieser Situation wieder herauszukommen.

Doch habe ihn das ganze auch gelehrt, dass Angst ihm eigentlich nichts anhaben kann. Er sei schon am Boden gewesen und habe jedes "worst case Szenario" miterlebt und sei trotzdem mit erhobenem Haupte rausgekommen. Zum Schluss bedankt er sich sowohl bei Kollegah und Farid Bang als auch bei Bushdio und Arafat für diese Zeit, die in stärker gemacht habe. Ali Bumaye antwortete Laas nach seinem Statement, dass er "nur Liebe" für ihn habe.

Aber auch aktuell gibt es immer wieder Dinge, mit denen Laas zu kämpfen hat:

Nach Shirin David-Album: Laas wollte seine Karriere beenden

Nach der gemeinsamen Fertigstellung des zweiten Albums von Shirin David, meldet sich Laas in seiner Instagram-Story zu Wort und zeigt sich enorm selbstkritisch: Bis heute sei er auf nichts, was er erreicht habe, stolz. Nach der Zusammenarbeit mit Shirin David an den Texten von "B*tches brauchen Rap" sei er zum wiederholten Mal kurz davor gewesen, seine Karriere zu beenden.


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