KC Rebell, Gzuz, RIN, Kalim, Haftbefehl & mehr im Deutschrap-Update

Das Jahr neigt sich bald schon wieder dem Ende, ganz im Gegensatz zu neuen Deutschraptracks. Wie jeden Freitag sammeln wie aus diesem Grund hier die heißesten Tracks der Woche in unserer "Groove Attack by Hiphop.de"-Playlist. Unser Cover ziert in dieser Woche Sero El Mero (jetzt auf Apple Music streamen) mit seinem neuen Track "Ich muss weg".

Neue Tracks: KC Rebell, Gzuz & RIN

KC Rebell veröffentlicht die nächste Single zu seinem noch dieses Jahr erscheinendem Album "Rebell Army". Unterstützung gibt es dabei von niemand Geringeres als Gzuz höchstpersönlich. Der Essener und der Hamburger reißen gemeinsam auf "Polizei" ordentlich ab. Wie zu erwarten ist der Song dabei alles andere als eine Lobeshymne auf die Staatsgewalt.

Wie der Titel bereits verrät, widmet RIN seinen neuen Track "Apple", genauer gesagt geht es um "Vintage-Apple". Für den Song wechselt der Bietigheimer munter durch die Genres und lässt sich vom Sound nie wirklich auf eine Musikrichtung festnageln. Möglich gemacht wird das unter anderem auch durch die Produktion von Alexis Troy und Minhtendo.

Neue Songs: Kalim, Haftbefehl & AK AusserKontrolle

Für seine neue Single "Ozean" hat sich Kalim diese Woche Haftbefehl geschnappt. Es ist seine erste Zusammenarbeit mit dem Azzalckz-Oberhaupt. Aber hoffentlich nicht die Letzte. Die beiden ergänzen sich gegenseitig in ihren Stilen und liefern ein mieses Brett. Alles andere hätte bei den beiden wohl aber auch verwundert.

AK AusserKontrolle ist "Gut im Geschäft". Fans sollten sich dabei nicht von der gesungenen Hook blenden lassen, der Track ist ein absolut passender AK-Song. Die Strophen gehen so gut nach vorne, dass man selber direkt zu Gullideckel greifen will.

Außerdem sind diese Woche neu in der "Groove Attack by Hiphop.de"-Playlist: Nash, Dante YN, Brudi030, Sarhad, Big Toe, LX, Omar und viele mehr.

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"Scheißegal": AK AusserKontrolle sagt im Bushido-Prozess aus

"Scheißegal": AK AusserKontrolle sagt im Bushido-Prozess aus

Von Paul Kruppa am 26.10.2021 - 11:50

Nach einer etwas längeren Pause geht der Prozess gegen Arafat Abou-Chaker und drei seiner Brüder, in dem Bushido als Nebenkläger auftritt, nun weiter. Dabei wurde AK AusserKontrolle in den Zeugenstand geladen, der für knapp anderthalb Jahre bei EGJ unter Vertrag stand. Vor Gericht zeigt er sich enttäuscht von Bushido, der während der gemeinsamen Zeit oft egoistisch gehandelt habe. Ihn und Arafat habe er allerdings als Freunde wahrgenommen.

AK AusserKontrolle mit Aussage vor Gericht

Watson, die den gesamten Prozess vor Ort begleiten, berichten, dass sich Richter Mrosk erst einmal überrascht zeigte, dass AK in den Zeugenstand tritt. Immerhin waren zuvor Zeugen häufig unentschuldigt ferngeblieben.

AK AusserKontrolle (jetzt auf Apple Music streamen) erzählt im Zeugenstand von seinem Werdegang bei dem Berliner Label. Seinen Vertrag habe er demnach nur mit Arafat ausgehandelt, an den er über seinen Bruder herangetreten war. Bushido sei lediglich zur Unterzeichnung dazugestoßen. Der Vertrag, den er als fair bezeichnet, habe ihm 30 Prozent der Einnahmen zugesichert, während sich Arafat und Bushido die restlichen 70 Prozent gleichermaßen aufgeteilt hätten. Dies wäre ein deutlich besserer Deal gewesen als sein vorheriger bei Universal Music.

Die Freude hätte allerdings nicht lange angehalten. Obwohl er konsequent gearbeitet habe und viele Songs aufnahm, sei nie etwas davon veröffentlicht worden. Das Ausbleiben von Musik-Releases und damit auch finanziellen Einnahmen sei irgendwann so schlimm geworden, dass sich bei ihm Steuerschulden in Höhe von 10.000 € angesammelt hätten. Bushido habe ihn nur hingehalten, als er ihn um Unterstützung bat. Arafat soll ihm das Geld dann vorgestreckt haben. Generell sei Bushido oft egoistisch gewesen und habe nur an seine eigene Karriere gedacht.

"Dieser Typ hat nur an sich gedacht. Ihm war das scheißegal. Deswegen ist er mir auch scheißegal."

Bushido: Angst vor Kollegah & Farid Bang?

Der Grund, warum keine Songs veröffentlicht wurden und auch der geplante Label-Sampler nie erschien, sei Bushidos Angst vor Kollegah und Farid Bang gewesen, vermutet AK. Zu dieser Zeit war der Streit zwischen EGJ und der JBG-Crew an seinem Höhepunkt angelangt. Kollegah und Farid sollen allerdings im Besitz eines Videos von Bushidos Ehefrau Anna-Maria sein, dessen Veröffentlichung Bushido verhindern wollte.

Nach "JBG 3", auf dem ordentlich gegen das Berliner Label ausgeteilt wurde, hätten alle antworten wollen, bis auf Bushido. Bei der kurzdarauffolgenden Trennung zwischen Bushido und Arafat habe er sich auf die Seite von Arafat gestellt, doch auch diese Zusammenarbeit habe keine Früchte getragen. Es habe allerdings keinen Streit gegeben, Arafat sei lediglich des Musikgeschäftes überdrüssig geworden.

"Alle wollten, dass geantwortet wird, aber Bushido wollte nicht."

Arafat, der von Bushido unter anderem wegen räuberischer Erpressung und schwerer Körperverletzung angeklagt wird, habe mit ebendiesem eigentlich ein freundschaftliches Verhältnis gepflegt. Zu der vermeintlichen Tat, dem Flaschenwurf auf Bushido, könne AK AusserKontrolle nichts sagen.

"Hat mir wehgetan": Ali Bumaye über Bruch mit Shindy

Von Till Hesterbrink am 19.10.2021 - 12:41 In einer äußerst ausführlichen Instagram-Story fasst Laas seine Zeit bei EGJ zusammen. Eine Zeit, die laut eigener Aussagen vor allem von Angst geprägt gewesen sei. Die Angst, das neue Camp zu enttäuschen. Auch an seine beiden ehemaligen Beef-Kontrahenten Kollegah und Farid Bang richtet er Grüße aus.


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