Wie der Express berichtet, soll Kay One angeblich die Texte zum Dance-Projekt RebElle der ehemaligen DSDS -Kandidatinnen Sarah Joelle Jahnel und Fairuz Fussi beisteuern. Die 24-jährige Sarah gibt sich dem Kölner Blatt gegenüber optimistisch, dass das Duo durchstarten könnte: 

"Ich hoffe, dass wir damit ganz schnell steil gehen werden." 

Was ein wenig verwundert: Der Express berichtet, als Produzenten hätte man Kenny Lloyd klar gemacht. So schreibt der Internetauftritt der Boulevard-Zeitung: 

"Kenny Lloyd von "Swizz Beatz" aus New York, Haus- und Hof-Produzent von Alicia Keys, Nas oder Mary J. Blige, produziert die beiden. "Den haben wir in Zürich im Studio über Kay kennen gelernt", erzählt Sarah stolz." 

Eigentlich ist Lloyd laut Wikipedia-Eintrag von Swizz Beats dessen Studiopartner und steht ihm als Ingineur zur Seite. 

Von Kay One hörte man in der Vergangenheit vor allem wegen des Streits mit Ex-Buddy Bushido . Zuletzt reagierte er auf den Diss-Track von Shindy .

Bushido hatte den Disstrack angekündigt , wenig später kam er dann heraus. In dem dazugehörigen Video sind angebliche Auszüge aus SMS- oder Chatverläufen abgebildet, zu denen sich Kay One nicht äußerte.

In den Stunden nach der Ankündigung des Tracks soll irgendjemand per Nachrichten mit Konsequenzen gedroht haben. Hier mehr dazu .

Shindy soll im Februar 2012 zu egj gestoßen sein . Im April des gleichen Jahres wurde dann spekuliert, ob er das Label bereits wieder verlassen habe . Im Oktober kam dann die Wendung, als verkündet wurde, dass Shindy und Kay One nicht mehr gemeinsam auf der Bühne stehen würden. Seit März ist klar, dass Shindy bei E rsguterjunge unter Vertrag ist.
Auf Bushido s letztem Album AMYF gab es den Kollabo-Track Panamera Flow mit Shindy .
Kay One kündigte Anfang des Jahres an, dass er "keine Wahrheit" mehr über Bushido veröffentlichen wolle. Dies wiederum gedachte der Stern zu tun, als das Magazin vor Kurzem von Bushido s angeblicher Verstrickung mit einem sogenannten "Mafia-Clan " berichtete. Der Berliner reagierte auf die Titelstory .

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5 Rapper*innen, die auf TikTok groß geworden sind

5 Rapper*innen, die auf TikTok groß geworden sind

Von Alina Amin am 13.02.2021 - 16:10

TikTok löst auch nach einem extrem erfolgreichen 2020 weiterhin gemischte Gefühle bei den meisten Smartphone-Benutzern aus. Top-Level Fremdscham oder die neue Plattform für kreativen und lustigen Content? Die Meinungen gehen auseinander. Trotz dessen konnte die chinesische App einige große Stars hervorbringen und der nationalen sowie internationalen Rap-Szene neue Talente liefern.

Sarhad

"Ich betäube meine Sinne (Sinne)" – diese Line haben wir zum Ende des letzten Jahres alle schon gehört. "Sinne" ist ein Track von dem Newcomer Sarhad, der kürzlich sein Debütalbum "Visionär" veröffentlichte. Er konnte mit seiner Single die 35 Millionen Streams auf Spotify knacken und übernahm kurzzeitig die ganze deutsche Meme-Bubble. Denn der Song liefert nicht nur eine Hook der melodischen Extraklasse, er ließ sich auch immer wieder ungeachtet des Kontexts in Memes und Videos verarbeiten.

Sarhad droppte seine famose Single im März, die sich einige Monate später wie ein Lauffeuer durch Social Media verbreitete. Dabei halfen die unzähligen TikTok-Posts von Fans dem Rapper dabei, den Song zu einem der bezeichnendsten Ohrwürmer für das Jahr 2020 zu machen. Inzwischen hat er sein Debütalbum "Visionär" gedroppt und durfte auch direkt Künstler wie Ra'is, Xidir oder Eno featuren.

Megan Thee Stallion

Megan Thee Stallion galt 2019 als eine der heißesten Newcomerinnen der US-Hiphop-Szene und konnte schon einen riesen Hit mit "Hot Girl Summer" landen. Allerdings brauchte es noch etwas, bis die 25-Jährige zu dem Weltstar avancierte, der sie nun ist. Neben ihrem Rap-Talent hat ihr der Content-basierte Algorithmus von TikTok dabei ungemein geholfen.

Zu Beginn des letzten Jahres wurde ihr Track "Savage" auf TikTok zur viralen Sensation und konnte sich dadurch ein Feature mit niemanden Geringeres als Beyoncé angeln. Spätestens nach ihrem Rekordhit "WAP", den sie und Cardi B gemeinsam rausbrachten, spielt Megan Thee Stallion in den ganz oberen Rängen mit. Inzwischen kann sie auf diverse Awards, Rekordbrüche und ein erfolgreiches Debütalbum zurückblicken.

Lune

Lune war in der Musikindustrie nicht absolut neu, als sie ihre zweite Single "gebe auf." releaste. Immerhin durfte sie auf ihrem ersten Release "Criminel" niemanden Geringeres als Samra featuren. Nach einer Pause kam dann ihre zweite Single und ging auf TikTok viral. Ganz ohne berühmten Feature-Gast, dafür mit viel Gefühl und der richtigen Menge an post-Breakup Aggressionen.

"Hast mein Kopf gef*ckt, hast mich hintergangen / Unloyal, dein Ego p*sst mich an, kotzt mich an."

Knapp 40 Millionen Streams auf Spotify kann die 18-Jährige Newcomerin für "gebe auf." verzeichnen. Mitte Oktober war ihr Song sogar auf Platz zwei der deutschen Single Charts – also geht der Erfolg des Tracks auch über die Social Media-Blase hinaus. Inzwischen konnte sie auch schon ihren nächsten Hit "Spotlight" mit Rapper-Kollegen Monet192 droppen.

CJ

Seit einigen Monaten sorgt der Rapper CJ mit seinem Track "Whoopty" für einen regelmäßigen Ohrwurm. Die Single droppte letzten Juli und steigt seitdem die Chartleiter langsam, aber sicher hoch. Während CJ 2020 noch als Geheimtipp aus der New Yorker Drill-Szene galt, sollte nun fast jeder Internetnutzer seinen Track gehört haben, denn: In jedem Scroll durch Instagram und TikTok lässt sich der Song irgendwie in einem Meme entdecken.

Inzwischen verzeichnet der Newcomer knapp 20 Millionen monatliche Hörer, hauptsächlich seinem viralen Song geschuldet. Der Künstler, der mit bürgerlichem Namen Chris Soriano heißt, ist nun bei Warner Music gesignt.

Aylo

Aylo war in Sachen TikTok früher dran als ihre meisten Hiphop-Kolleg*innen. Schon im Herbst 2019 erstellte sie ihren ersten Post auf der Plattform und ging direkt viral mit einem kurzen, nicht ernst gemeinten Freestyle. Seitdem teilt sie ihr Leben, ihre Musik und lustigen Content mit ihren Fans. Dabei hat sie inzwischen über 500.000 Follower und releast wieder fleißig Musik, nachdem sie 2019 eigentlich entschied, der Musikkarriere den Rücken zu kehren.

Durch ihren Erfolg auf TikTok konnte sich die Berlinerin eine loyale Fanbase aufbauen. Sie selbst sieht sich nicht als TikTokerin, sondern einfach als Musikerin, die die Plattform nutzt – und das mit Erfolg. Mit ihrer Single "Teardrops" konnte die Newcomerin die Million Aufrufe auf YouTube erreichen und beweisen, dass viele Wege in die Musikindustrie führen.

Fairerweise muss man sagen, dass TikTok trotz des extremen Wachstums längst nicht alle Hiphop- und Deutschraphörer abdeckt und damit nicht 100 %-ig repräsentativ für die heißesten Newcomer ist. Die App ist also kein Patentrezept für Rap-Erfolg, aber liefert eine neue Möglichkeit, die eigene Musik im Internet zu verbreiten und sich einen Namen zu machen.


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