Katja Krasavice bis badmómzjay: Wie Montez zum Songtexter wurde
Montez
 

 

Im Zuge der Veröffentlichung seines neuen Albums "Herzinf*cked" ist Montez bei Aria im Interview zu Gast bei Apple Music. Die beiden blicken dabei auf die bewegte Karriere des 28-Jährigen und kommen natürlich auch auf das Thema Writing zu sprechen.

Montez über seine Anfänge im Ghostwriting

Während des Gesprächs verrät der Bielefelder, dass es immer schon sein Traum gewesen sei, Songschreiber zu werden. Allerdings habe lange niemand bei den großen Labels wirklich daran geglaubt, dass er das könne. Womöglich auch, weil die eigene Karriere noch nicht so richtig lief.

Nach etlichen Abfuhren sollen sich dann 2019 Katja Krasavice und Drilon bei ihm gemeldet haben. Er wurde angefragt, für das Katja Album "Boss B*tch" zu schreiben. Diesen Auftrag habe er sehr ernst genommen und sich direkt ein Team mit unter anderem Takt32 aufgebaut.

Der kommerzielle Erfolg sprach für sich: Katja landete mit ihrem Debütalbum direkt auf Platz 1 der deutschen Charts. Danach hätten sich die Verlage zuhauf gemeldet, um seine Songwriting-Skills einzukaufen. Innerhalb von nur einem halben Jahr habe sich das Ganze "wie ein Laubfeuer" entwickelt.

Im vergangenen Jahr ist Montez (jetzt auf Apple Music streamen) dann als Texter mehr als zehn Mal auf die Eins gegangen und konnte Gold- und Platin-Erfolge feiern. Beim GEMA-Autorenpreis gab es ein Kopf-an-Kopf zwischen "Ohne dich" und "Auf & Ab", beide aus seiner Feder.

In Worten könne er gar nicht zusammenfassen, was ihm das bedeute.

Montez über das Texten für Katja Krasavice

Aria fragt Montez, ob dieser Berührungsängste hatte, als er angefragt wurde, das Katja-Album zu schreiben. Immerhin sei dies ja eine ganz andere Musik als die, die er mache. Montez erklärt, dass er Katja zuvor nur von Songs wie "Doggy" kannte. Als er sie dann aber kennenlernte, habe er gemerkt, dass sie dieses Musik-Ding wirklich ernst nehme und professionell daran arbeiten wolle. Außerdem würde Katja, ähnlich wie badmómzjay, ja für etwas stehen und hätte etwas zu sagen. Aus diesen Gründen sei es sich für ihn am Ende cool angefühlt.

Nebenbei räumt Montez auch mit der Annahme auf, dass er als Ghostwriter da sitzen und einfach den gesamten Song schreiben würde. Viel mehr sei er einfach mit im Studio am Start und helfe den Artists bei ihrem Schreibprozess. Zumindest sei das so bei Katja und badmómz.

Checkt auf jeden Fall das gesamte Interview hier:

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