Im Mai 2025 wurde Katja Krasavice nachts in ihrer Heimatstadt Leipzig betrunken am Steuer erwischt, nachdem sie mehrere rote Ampeln missachtet hatte. Aufgrund von Trunkenheit im Straßenverkehr wurde die Rapperin einige Monate später zu einer Geldstrafe von knapp 74.000 Euro und einer Führerscheinsperre von zehn Monaten verurteilt. Im Gespräch mit der Bild-Zeitung äußert sich Katja Krasavice jetzt knapp ein Jahr später ausführlicher zu dem Vorfall und wie sie heute damit umgeht.
"Ich hätte jemanden verletzen können": Katja Krasavice spricht über Trunkenheitsfahrt
In dem Interview räumt Katja eigene Fehler ein. Sie sei noch jung und "habe halt Scheiße gebaut". Trotzdem freue sie sich einfach nur, dass während ihrer Autofahrt mit mehr als 1,2 Promille nichts Schlimmeres passiert sei, da sie dabei jemanden hätte verletzen können. Die Geldstrafe in Höhe von knapp 74.000 Euro sei jedoch schmerzhaft, da die Rapperin von dem Geld ihrem Bruder "ein neues Auto" hätte kaufen können.
Auf der anderen Seite empfindet Katja die Konsequenzen ihrer Taten als "gut". Sie "habe daraus gelernt" und hofft, dass andere Menschen aufgrund ihres Falls davon abgeschreckt werden, selbst betrunken Auto zu fahren. Auch während ihres Auftritts im Hagener Capitol-Club erinnert Katja Krasavice laut der Bild-Zeitung die anwesenden Fans daran, sich nicht alkoholisiert ans Steuer zu setzen.
Ihren eigenen Führerschein kann die "Gucci Girl"-Rapperin im August neu beantragen. Trotzdem beschäftige Katja Krasavice mittlerweile ihren eigenen Fahrer, um sich fortzubewegen, und wolle das "auch in Zukunft" weiterhin so handhaben.
Ermittlungen wegen Katja Krasavices Polizei-Vorwurf dauern weiter an
Im Juni 2025 hatte Katja bereits auf TikTok über den Vorfall gesprochen und sich dafür entschuldigt. Gleichzeitig behauptete die 29-Jährige, dass sie bei der Kontrolle ihre Handynummer habe hinterlassen müssen und sich dann einige Tage nach der Kontrolle einer der Beamten angeblich privat bei ihr gemeldet hatte. In einem TikTok-Video spielte Katja Sprachnachrichten des vermeintlichen Polizisten ab, in denen dieser mit Verweis auf ein mögliches Treffen mit der Rapperin in Aussicht stellt, in ihrem Fall noch etwas machen zu können.
Katja Krasavices Vorwürfe führten damals nicht nur zu einer internen Ermittlung innerhalb der Polizeibehörde, sondern auch zu einer Razzia in ihrer Leipziger Wohnung. Denn die Polizei wirft Katja und ihrem damaligen Team vor, die Sprachnachricht des vermeintlichen Beamten fabriziert zu haben. Laut Bild-Informationen dauern die Ermittlungen in diesem Fall noch an.
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