Kanye Wests neue Yeezys ziehen Zorn der muslimischen Community auf sich

Mal wieder Gegenwind für Kanye West: Teile der muslimischen Community sind mit der Bezeichnung von aktuellen Yeezy-Modellen überhaupt nicht einverstanden. Im Fokus stehen dabei der Yeezy Boost 350 V2 Israfil und der wohl bald erscheinende Yeezy Boost 350 V2 Asriel. Mit diesen gewählten Namen würden Adidas und Kanye fehlenden Respekt gegenüber den Gläubigen offenbaren.

Muslimische Gemeinschaft fordert Boykott der Kanye-Sneaker

Sowohl Israfil als auch Asriel tauchen im Islam als Engel auf. Israfil verkündet in der Glaubensvorstellung des Islam das Ende der Welt. Asriel tritt als Engel des Todes in Erscheinung. Die Verwendung dieser heiligen Namen im Kontext von gewöhnlichen Turnschuhen stößt einigen Muslimen offenkundig sauer auf. Es wurden bereits mehrere Petitionen ins Leben gerufen, um eine Änderung zu bewirken. In einer heißt es:

"Der Name muss geändert werden, da er gegenüber Muslimen respektlos ist. Engel gelten als heilig, es ist beleidigend, sie mit Sneakern in Verbindung zu setzen."

In einem weiteren Aufruf wird sogar der generelle Boykott von Adidas angeregt, bis die Angelegenheit geklärt sei. Auch auf Twitter sind viele Menschen unterwegs, die nicht nachvollziehen können, warum Bezeichnungen für Yeezy-Modelle sich aus dem Islam herleiten müssen.

Eine gewisse Aufregung scheint vorprogrammiert, wenn die Welt der Religion sich mit der Welt der Sneaker vermischt. Es ist schwer vorstellbar, dass große Brands so einen Aufschrei nicht kommen sehen. Schließlich ist das Internet bereits voller vergleichbarer Fälle. Zum Beispiel hat Nike Anfang 2019 ähnliche Erfahrungen gemacht, als ein Schriftzug auf der Sohle eine Schuhs für ordentlich Empörung sorgte.

Gotteslästerung? Nikes Air Max 720 sorgt für Empörung unter Muslimen

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Will Kanye West in der Tech-Branche durchstarten?

Will Kanye West in der Tech-Branche durchstarten?

Von Michael Rubach am 04.10.2021 - 20:17

Könnte es bald Tablets, Lautsprecher und ganze Soundsysteme von Kanye West geben? Offenbar ja, wenn man einer Meldung von TMZ glauben schenkt. Demnach hat Yeezy den Markennamen "Donda" in Verbindung mit einer eigenen Tech-Produkt-Linie anmelden lassen.

Kanye West auf den Spuren von Steve Jobs

Seine Bewunderung für den langjährigen Apple CEO Steve Jobs hat Kanye schon öffentlich zum Ausdruck gebracht. Den inzwischen verstorbenen Unternehmer stellte er einst in einem Rant in eine Reihe mit Picasso, Michelangelo, Walt Disney und sich selbst.

Nun könnte Kanye in direkte Konkurrenz zu den etablierten Playern auf den Technik-Markt treten. Dabei soll er in den gewohnt großen Dimensionen denken: Die Brand Donda will der US-Star nach Informationen von TMZ auch auf Smartwaches, Fitness-Tracker und Co. bringen. Ebenso wäre es denkbar, dass Yeezy eigene Kopfhörer herausbringt.

Einen Schritt in diese Business-Richtung hat Kanye (jetzt auf Apple Music streamen) kürzlich schon unternommen: Im Zuge der Veröffentlichung seines aktuellen Albums "Donda" brachte Ye einen Elektronik-Artikel auf den Markt. Die Marke Yeezy Tech und das Unternehmen Kano entwickelten den "Donda Stem Player". Dieser erlaubt es laut Website, die Tracks auf "Donda" nach persönlichen Vorstellungen anzupassen.

Kürzlich legte Kanye noch einmal selbst Hand an und verpasste seinem Release nachträglich ein Update:

Verwirrung um "Donda": Schmeißt Kanye Superstar von seinem Album?


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