Offenbar gibt es noch deutlich mehr Unklarheiten rund um die beiden angekündigten Auftritte von Kanye West in Russland als bis zuletzt angenommen. Die Gazprom Arena in St. Petersburg gibt unter anderem über Instagram bekannt, dass die nötigen Verträge für die Konzerte gar nicht unterzeichnet seien und das Ganze dem entsprechend auch nicht stattfinden werde. Die Veranstalter versuchen derweil, zu besänftigen.
Kanye West in Russland: Gazprom Arena sagt, Auftritte finden nicht statt
In einer offiziellen Stellungnahme der Gazprom Arena heißt es übersetzt: "Die Gazprom Arena hat für das Event keine Verträge zur Miete von Stadien unterzeichnet. Es gibt so einen Vertrag nicht. In Anbetracht dessen kann das Konzert nicht an unserem Veranstaltungsort stattfinden." Weiter wird auf die SAY Agency verwiesen, die als Veranstalter zuständig sei.
Von deren Seite aus heißt es hingegen, dass die Frist für eine derartige Vertragsunterzeichnung erst am Mittwoch auslaufe. Bis dahin wolle man sich mit der Gazprom Arena in Verbindung setzen und eine Einigung finden, wie das ZDF berichtet.
In einem neuen Post hält die Gazprom Arena daraufhin noch einmal fest: "Ein Konzert ohne unterschriebenen Vertrag kann nicht stattfinden." Dieses Mal allerdings ohne namentliche Erwähnung von Ye.
Die Konzerte waren ursprünglich für den 11. und 12. Oktober angekündigt.
Kanye Wests fragwürdige Partner in Russland
Die Gründerin und Geschäftsführerin der Veranstaltungsagentur SAY Agency heißt Anna Subtschewa und soll unterdessen eine aktive Unterstützerin des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine sein. Nicht nur teile sie ihre Meinung diesbezüglich in sozialen Medien, sie soll auch aktiv Hilfsgüter an die Front geschickt haben und dafür mit einer Medaille des Verteidigungsministeriums ausgezeichnet worden sein. Das berichtet unter anderem Watson unter Berufung auf das russische Investigativmedium Agentstvo.
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