Kanye West zeigt P*rno während Adidas-Meeting
Screenshot aus dem "Last Week" Video und Pressebild von Kanye West

 

Um der Öffentlichkeit seine Perspektive auf die doch einigermaßen turbulenten Tage zu zeigen, veröffentlicht Kanye West einen knapp halbstündigen Vlog unter dem Titel "LAST WEEK" bei YouTube. Darin ist neben neuer Musik und einem Real-Life-Videospiel-Intro (schaut es euch einfach an) auch zu sehen, wie sich Ye mit scheinbar hochrangigen Vertretern von Adidas trifft, um über die gemeinsame Partnerschaft zu besprechen. Zum Leidwesen des einen Mitarbeiters meint Kanye, dessen Stimme schon mal gehört zu haben.

Kanye West vergleicht Adidas-Mitarbeiter mit P*rnodarsteller

In dem Clip ist zu sehen, wie Kanye anscheinend mit zwei seiner Teammitglieder und zwei Adidas-Mitarbeitern zusammensitzt. Direkt zu Beginn hält er sein Handy neben den Kopf des einen Adidas-Vertreters und scheint einen Erotikfilm abzuspielen. Das Ganze passiert mit der Begründung, dass sich die Stimmen des Darstellers und des Mitarbeiters ähneln sollen. Der lässt den absurden Vergleich erst über sich ergehen und es gibt sogar Zustimmung, dass sich die Stimmen ähnlich anhören würden. Dann ist irgendwann aber auch genug.

Designs geklaut: Kanye West fühlt sich von Adidas betrogen

Hinter dem ganzen Theater soll mehr stecken: Zwischen dem Video und dem Meeting gebe es nämlich, zumindest laut Kanye, eindeutige Parallelen. Zum einen wurde die Dame in dem Film von ihrem Mann betrogen und will sich nun ebenfalls mit Untreue rächen. So ähnlich sei es auch zwischen Adidas und Kanye, so der Rapper. Der Sporthersteller habe ihn betrogen und nun würden Ye und seine beiden Anhängsel zu dessen "größten Albtraum". Kanye hatte Adidas vorgeworfen, seine Designs für eigene Produkte zu stehlen. Etwas, das einer seiner beiden Kollegen mit der Entführung eines Kindes vergleicht.

Des Weiteren habe Kanye mit seinem Move verständlich machen wollen, wie es ihm gehe. Er habe absichtlich eine unangenehme Situation erschaffen, bei der sich eine Person "hochgradig respektlos behandelt fühlt". Dieses Ziel scheint er definitiv erreicht zu haben.

Bevor Ye das Meeting verlässt, weil er nicht mit Leuten über Geld und Ideen reden möchte, die ärmer und ideenloser sind als er, erklärt er sich noch zum "König der Kultur". Seine "Armee", zu der nach eigenen Angaben auch Kendrick Lamar und Baby Keem gehören, sei bereit.

Adidas erklärte letzte Woche, die Fortführung der Partnerschaft mit Kanye West "auf den Prüfstand" zu stellen.

Auch bei Instagram wurde Kanye überprüft. Dort scheint man jedoch zu dem Schluss gekommen zu sein, dass der 45-Jährige für die Plattform nicht mehr tragbar ist. Dann halt zurück zu Twitter. Wenn auch nur ganz kurz:

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