Kanye West: Yeezy könne dank Walmart Hunderte Millionen Dollar verlieren

Kanye West (jetzt auf Apple Music streamen) hatte erst vor zwei Monaten eine rechtliche Auseinandersetzung mit dem amerikanischen Einzelhandelskonzern Walmart. Ihm wurde vorgeworfen, das Logo für seine Marke Yeezy bei Walmart kopiert zu haben.

Aktuell gibt es erneut rechtlichen Streit, diesmal um ein gefälschtes Markenprodukt. Laut dem XXL Magazine beschuldigt Kanye West Walmart, eine "nicht autorisierte exakte Kopie" seiner Foam Runner Schuhe zu verkaufen – und das zu einem Bruchteil des Preises, den Kanye für das Original verlangt.

Kanye West behauptet, er könne dank Walmart mehrere Millionen Dollar verlieren

Laut Dokumenten, die TMZ erhalten hat, habe der Einzelhandelsriese Walmart eine Kopie von den Yeezy Schuhen rausgebracht, die so nah am Original sei, dass selbst die Käufer*innen das echte Design nicht von der Nachahmung unterscheiden können. Der 44-Jährige will die Sache klären lassen und zieht deshalb vor Gericht. Während Yeezy die Foam Runners für $75 verkaufte, gab es die Kopie bei Walmart für etwa $25. Dies könne Yeezy Hunderte Millionen Dollar kosten, so Kanye.

Walmart hat sich in einem Statement gegenüber XXL zu der Klage geäußert. Laut Aussage des Handelsriesen ist Walmart selbst nicht für die Nachahmung verantwortlich:

"Das in der Beschwerde erwähnte Produkt wird nicht von Walmart verkauft, sondern von Drittanbietern. Wir nehmen Vorwürfe wie diesen ernst und prüfen die Behauptung. Wir werden entsprechend vor Gericht antworten, nachdem uns die Beschwerde zugestellt wurde."

("The product referenced in the complaint is not sold by Walmart, but rather by third party Marketplace sellers. We take allegations like this seriously and are reviewing the claim. We will respond in court as appropriate after we have been served with the complaint.")

Welche Konsequenzen es für Walmart und den Drittanbieter, der die Kopie verkauft hat, geben wird, ist noch nicht bekannt. Viele Fans sind jedoch der Meinung, dass die originalen Foam Runners zu teuer waren und die Nachahmung eine erschwingliche Alternative für Menschen sei, die sich teure Markenschuhe nicht leisten können.

Eine kurze Umfrage zum Schluss

Wir würden uns riesig freuen, wenn du uns ein paar Fragen beantworten könntest. Die Umfrage kann in 10 Minuten ausgefüllt werden und all deine Angaben werden uns anonym übertragen. Vielen Dank im Voraus!

Groove Attack powered by Hiphop.de

Groove Attack ist Streaming Partner von Hiphop.de

Deine Meinung dazu?

Weiter ...

OZ über Deutschrap: "95% sind einfach respektlos gegenüber deutschen Rap-Fans"
Oz

OZ über Deutschrap: "95% sind einfach respektlos gegenüber deutschen Rap-Fans"

Von Djamila Chastukhina am 31.07.2021 - 15:00

Der Schweizer Producer OZ, der unter anderem für Künstler wie Travis Scott, Drake und Shindy produziert hat, gab vor Kurzem auf Twitter seine Sicht auf Deutschrap bekannt. Der 29-Jährige bezeichnet deutschen Rap als einen "Mix aus Statements und schlechter Musik" und bekam daraufhin zahlreiche Meinungen aus der Community sowie von anderen Artists.

Kanye West-Produzent Mike Dean reagiert auf OZs Tweet und gibt Props an Genetikk

OZ (jetzt auf Apple Music streamen), der durch seine Arbeit mit US-amerikanischen Rappern und Producern Kontakte in vielen Ländern hat, zog mit seinem Tweet über die deutsche Rapszene zahlreiche Reaktionen an. Gestern schrieb er:

"Deutscher Rap ist ein Mix aus Statements und schlechter Musik, sehr schlechter Musik."

Neben Fans, die in den Kommentaren seine Aussage diskutieren, meldet sich auch Producer-Kollege Mike Dean zu Wort. Der 56-Jährige ist unter anderem für seine Arbeit mit Kanye West, Jay-Z, Travis Scott oder The Weeknd bekannt. Er nennt OZ ein Gegenbeispiel zur "schlechten Musik" und sagt, dass Genetikk geile Musik machen und gute Samples benutzen.

Auch Genetikk, die in der Vergangenheit bereits mit Mike Dean gearbeitet haben, äußern sich zur Thematik und behaupten, dass es in der US-amerikanischen Szene nicht anders zugehe:

OZ fügt hinzu: 95% im Deutschrap seien "respektlos"

Heute möchte der Künstler seine Aussage etwas konkreter formulieren. Seiner Meinung nach gibt es in Deutschland nämlich auch kreative Artists, die gute Musik machen. Diese Artists seien jedoch in der Unterzahl, laut OZ machen sie nämlich nur etwa 5% der Szene aus:

"Lasst mich folgendes hinzufügen: Es gibt 5% mit geiler, kreativer Musik in Deutschland. Aber die anderen 95% sind einfach respektlos gegenüber deutschen Rap-Fans (inkl. mir)"

Die Community ist gespalten: Einige stimmen ihm zu, andere sehen sehr viel Potenzial in deutschen Artists. Hier ein paar Eindrücke:


Sag uns deine Meinung zu diesem Artikel! (0 Kommentare)