Kanye West: "Swish" heißt jetzt nicht mehr "Swish" (einfach so)

Man kann es schon irgendwie verstehen. Kanye Wests siebtes Soloalbum - ehemals bekannt als Swish – ist nur noch wenige Tage entfernt, da kann man schonmal nervös werden. 

Schon zum zweiten Mal ändert Yeezy jetzt seine Meinung bezüglich des Albumtitels und präsentierte die neue Überlegung mehr oder weniger stolz (eigentlich ziemlich nüchtern) auf Twitter: Der Nachfolger zu Yeezus wird nun Waves heißen.

Offenbar versucht Mr. West momentan mit kurzfristigen Manövern die Grenzen des Internet-Marketings vollends abzutasten. Vor wenigen Tagen war er sich bei der Verkündung der Tracklist noch relativ sicher mit dem Namen für das "beste Album aller Zeiten". Vor wenigen Monaten erst änderte er den ursprünglichen Titel So Help Me God in Swish um.

Man sollte meinen, Kanye ändert den Titel nicht nur aus Jucks, sondern weil er der Meinung ist, ein anderer passe mittlerweile besser zur Platte. Sollte es tatsächlich so sein, entwickelte sich das Album von einem eher epischen, düsteren Sound (So Help Me God) zu einem Wirr-Warr (was genau soll Swish eigentlich heißen?), bevor es jetzt wohl abwechslungsreich auf und ab gehen wird.

Uns alles recht, solang die Musik funktioniert. Wir freuen uns auf den 11. Februar, an dem das Album weltweit live vorgestellt wird. Hier kannst du dir Tickets zum Spektakel holen.

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Kommentare

Dieser Typ ist ein übertriebener ******

na kla aber marketing genie dazu. der sollte aber mal wieder sowas musikalisches raushauen wie my beautiful dark twisted fantasy und weniger sein ego polieren mit verkaufszahlen

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Kanye Wests Yeezy verklagt Praktikant wegen Sneaker-Leak

Kanye Wests Yeezy verklagt Praktikant wegen Sneaker-Leak

Von Alina Amin am 17.01.2021 - 13:01

Man würde meinen, Sneaker-Leaks gehören zur Vorfreude auf die nächsten Releases dazu. Kanye Wests Yeezy, eine der größten Marken im Streetwearbusiness, sieht das wohl anders. Nachdem ein Praktikant unautorisierte Bilder verbreitete, wird er nun mit einer Klage in Höhe von 500.000 Dollar konfrontiert. 

Nach Leak: Praktikant wird von Yeezy verklagt

Der ehemalige Praktikant Ryan Inwards postete unveröffentlichte Produkte auf Instagram. Yeezy sieht darin Einbußen und möchte für den Leak entschädigt werden. Grundlage dafür ist eine Verschwiegenheitsvereinbarung, die Ryan Inwards zu Beginn seiner Tätigkeit unterschieb.

Diese sah für jeglichen Bruch der Regelungen eine Vertragsstrafe von 500.000 Dollar vor. Ankündigungen und Bilder dürfen nur das Yeezy-Team oder Kanye selbst veröffentlichen. Der Angeklagte war von Februar bis Sommer 2020 für das Streetwear-Label tätig.

Aus Gerichtsdokumenten geht hervor, dass Yeezy gegen Inwards mehrere Unterlassungsklagen einreichte. Da dieser die Bilder angeblich nicht von der Plattform löschen wollte, fordert die Marke außerdem Bußgeldzahlungen, weil sie glaube, er habe böswillig gehandelt. 


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