Kanye West gegen alle: "Es ist Kriegszeit"

 

Kanye West ist zurück auf Instagram. Die Erfahrungen der letzten Monate zeigen: Für sein Umfeld kann das nichts Gutes bedeuten. Erneut holt der Rapper aus Chicago zum Social Media-Rundumschlag aus und schießt dabei in alle gewohnten Richtungen: adidas, Gap, Pete Davidson, Kid Cudi, Kim Kardashian.

Kanye West postet Todesanzeige von adidas-CEO

Kasper Rørsted gab kürzlich bekannt, dass er sein Amt als CEO von adidas im nächsten Jahr niederlegen würde. Kanye lässt sich hier nicht zweimal bitten und stellt eine gefälschte Todesmeldung von Rørsted auf seinen Instagram-Account – eine offensichtliche Fortführung seines Posts Anfang August, in dem er Pete Davidson nach seiner Trennung von Kim Kardashian ebenfalls für tot erklärte. Auch Kid Cudi, der es sich als Freund von "Skete" bei Ye verscherzte, kriegt in der Unterzeile erneut sein Fett weg.

"Ich weiß, was du dir gerade denkst... wer ist Kasper? Aber noch viel unwichtiger, wer ist Kid Cudi?"

Bereits im Juni hatte er gegen den Sportartikelhersteller geschossen und richtete sich dabei persönlich an Rørsted. Ye hatte den Eindruck, dass adidas seine Yeezy Slides "schamlos" kopieren würde. Mittlerweile ist der Post nicht mehr online.

Kanye ließ seine Wut auch an Daniel Cherry III. bzw. vor allem an seinem Hut aus, über den er sich in mehreren Posts mit diversen Wortspielen lustig machte. Cherry III. hat lange Zeit bei DC Comics gearbeitet, bevor er zu Beginn des Jahres adidas-Vizepräsident wurde. Unter einem weiteren Post, in dem er dem Vizepräsidenten androhte, umziehen zu müssen, bevor er juristisch mit ihm durch sei, schrieb Kanye nur: 

"Es ist wieder diese Zeit des Jahres, es ist Kriegszeit."

Kanyes Social Media-Rant hat hier aber noch lange kein Ende gefunden.

Kanye West teilt gegen alle aus

Auf die Kleidungsmarke Gap ist Kanye gerade nämlich ebenfalls nicht gut zu sprechen. Er wirft den Yeezy-Kollaborateuren auch Designklau vor und stört sich vor allem daran, dass sie ein Meeting "über ihn ohne ihn" abgehalten hätten. In der Folge äußerte er seine Vision, eigenhändig Yeezy-Stores in jedem Bundesstaat der USA zu eröffnen. Dafür erhielt er bereits von einigen Rappern wie Fivio Foreign, Pusha T oder sogar Young Thug, der sich seit Mai in U-Haft befindet, Zuspruch.

In einem weiteren Instagram-Post erklärte er all diejenigen für verrückt, die nicht verstehen würden, warum er bei seinem Business, seiner Marke und seinen Kindern nicht nachgibt. Ja, richtig: Mit Kim gibt es auch wieder Beef, da sie ihre gemeinsamen Kinder nicht zur Donda Academy schickt. Zwischenzeitlich schaltete sich sogar Kris Jenner ein, die Kanye bat, all das nicht im Internet auszutragen.

Im Zuge des "Family Business" outete Kanye außerdem seine Pornosucht und offenbarte, dass Kim Kardashian unverhältnismäßig oft an Durchfall leiden würde (Update: Inzwischen behauptet Kanye, dass der Post über Kim Kardashian nicht von ihm stamme). Screenshots vom Original-Post gehen derzeit auf Twitter viral.

Und sonst so? Kanye richtet sich an Pete Davidson, den er mit früheren Online-Attacken wohl in die Trauma-Therapie getrieben hat. Dieser hatte sich die Namen von Kims und Kanyes Kinder tätowieren lassen.

"Fragt Pete, wie es den Tattoos meiner Kinder in der Trauma-Abteilung geht."

Des Weiteren wünschte Kanye diversen Venture Capital-Gesellschaften (Risikokapitalgeber) einen langsamen Tod und erklärte wenig später, wieso er sich auch im Sommer winterlich kleidet – er würde lieber schwitzen, als normal auszusehen. Tom Brady kommentierte einen seiner Posts, woraus Ye schlussfolgerte, dass der Footballspieler ebenfalls Skete hassen müsse. Und Kid Cudi kriegt sowieso Seitenhiebe auf regelmäßiger Basis.

Eigentlich also der ganz normale Wahnsinn, den Kanye voraussichtlich schon bald wieder gelöscht haben wird. Ye leidet bekanntermaßen an einer bipolaren Störung.

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